Kategorie: Beamer

Einzeltest: Optoma HD39Darbee


Der Spezialist

Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 1
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Wohnzimmer werden selten an den Bedürfnissen nach dem perfekten Filmgenuss auf großer Leinwand konzipiert; meistens ist es dort zu hell, oft gibt es nur sehr begrenzte Möglichkeiten, den Beamer und die Leinwand optimal aufeinander auszurichten. Für solche Fälle hat der Optoma HD39Darbee einige wirkungsvolle Tools in petto; darüber hinaus weiß er mit einfacher Bedienung und guten Bildwerten zu überzeugen.

Der Optoma HD39Darbee ist recht kompakt, was die Aufstellung generell erheblich vereinfacht. Wer nach dem Einschalten den üblichen Brüllwürfel erwartet, der mit reichlich über 30 dB gegen die Soundbar oder gar gegen ein amtliches Lautsprecherset anzufauchen versucht, der liegt falsch; wie schon sein kleinerer Bruder, der HD29Darbee, gibt sich auch der HD39Darbee zurückhaltend im Standardbetrieb und sehr leise, wenn die Lampe gar in den Eco-Betrieb gestellt wird.
Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 2Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 3Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 4Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 5Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 6Beamer Optoma HD39Darbee im Test, Bild 7
Aber so weit sind wir noch nicht, erst mal braucht der Optoma den idealen Standort, um ein möglichst großes, kontrastreiches und gerne unverzerrtes Bild an die Leinwand zu werfen. Wie gesagt bieten seine kompakten Maße einen guten Anfang.


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Aufstellung

Sämtliche Anschlüsse sind etwas unüblich seitlich angebracht, so darf der Beamer auch mit der Rückseite direkt an der Wand aufgestellt werden. Das beeinträchtigt übrigens die Lüftung nicht. Wenn der Beamer nun nicht senkrecht zur Leinwand stehen kann, ist das nicht weiter schlimm, kleinere Abweichungen kann man mit dem eingebauten Lensshift korrigieren. Hierzu ist allerdings etwas Fingerspitzengefühl vonnöten, das Drehrädchen zum Shiften der Optik ist in der engen Vertiefung zusammen mit dem Zoomring für große Hände nur schwer zu erreichen. Zum Glück wird der Fokus vorn am Objektiv eingestellt, da kommt man ohne Weiteres dran. Wir sind aber schon froh, 

dass der Optoma überhaupt einen Lensshift hat. Das ist in dieser Preisklasse eher selten der Fall, und schon gar nicht in Verbindung mit dem üppigen 1,6-fachen Zoom, der die Aufstellung gerade im nicht perfekt ausgelegten Wohnzimmer erheblich vereinfacht.


Setup und Bildqualität

Derart perfekt auf die Leinwand ausgerichtet, wird es nunmehr Zeit, sich um die Bildparameter zu kümmern. Im Auslieferungszustand steht der Optoma HD39Darbee im Bildmodus „Vivid“, auch die Lampe strahlt im hellen Standardbetrieb, entsprechend hell ist dann auch das Bild, mit einem gut sichtbaren Blaustich aber kaum für den Filmgenuss geeignet. Jetzt könnte man noch das laute Lüftergeräusch beanstanden, was ebenfalls gegen eine entspannte Filmrunde spräche, nur, der Optoma ist gar nicht so laut. Trotzdem stellten wir die Lampe in den ruhigeren Eco-Betrieb und gleichzeitig den Bildmodus auf „Kino“. Nun wird’s sichtbar dunkler, aber auch kontrastreicher, und vor allem zeigt sich das Bild jetzt von seiner besten Seite, ganz ohne irgendeinen Farbstich. Die Helligkeit ist hier mit knapp 600 Lumen noch in Ordnung, der Schwarzwert mit 0,4 Lumen unkritisch. Das ändert sich sichtbar, wenn man für eine bessere Wiedergabe des Normfarbraumes den Bildmodus „Bezug“ aktiviert; die Farbdarstellung wird tatsächlich besser, zumindest messbar, gleichzeitig sinkt die Helligkeit jedoch auf 340 Lumen, denn offenbar wird nun ein weiteres Filter in den Lichtweg geschoben, welches zwar das Farbspektrum korrigiert, dies aber eben zulasten der Lichtausbeute. Das mag im dunklen Wohnzimmer noch in Ordnung sein, andernfalls sollte man auf das letzte Tüpfelchen Akkuratesse in der Farbdarstellung besser verzichten. Ganz besonders, wenn es darum geht, 3D-Inhalte anzuschauen, denn die optional erhältliche 3D-Brille schluckt ebenfalls Licht. Insbesondere die Farbauflösung lässt sich zudem mit der integrierten Darbee-Schaltung modifizieren. Hier stehen insgesamt drei Modi zur Verfügung: HiDef, Gaming und Full Pop, wobei sich der HiDef-Modus für Full-HD-Inhalte vom Blu-ray-Player oder HDTV am besten eignet. Der Gaming- Modus ist prädestiniert für animiertes Quellmaterial vom PC, und der Full- Pop-Modus holt laut Darbee aus DVDs und anderen Quellen mit Standardauflösung das meiste heraus. Die Intensität des Effekts lässt sich prozentual justieren und am eingeschalteten Splitscreen mit dem Original vergleichen. Gelegenheitsspieler werden sich zudem über den Bildmodus „Gaming“ freuen, hier wird in erster Linie die Response-Zeit verkürzt, sodass der Beamer schnell auf Ihre Eingabe reagieren kann. Hierzu muss zwangsläufig ein Teil der Bildverarbeitung umgangen werden, was zulasten der Farbwiedergabe geht, darauf kommt es beim Gaming aber auch gar nicht an.

Fazit

Der Optoma HD39Darbee eignet sich mit seinem weiten Zoombereich und dem Lensshift besonders für kritische Aufstellung im Wohnzimmer, dank des voreingestellten Gaming-Modus kommen sogar Spielernaturen auf ihre Kosten. Wer mehr Wert auf akkurate Farbdarstellung legt, sollte sich besser den kleineren Bruder, den Optoma HD29Darbee anschauen, der in einer der letzten Ausgaben mit Traumwerten überzeugen konnte, da verzichtet man dann allerdings auf die flexible Optik mit großem Zoom und Lensshift.

Preis: um 950 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

Beamer

Optoma HD39Darbee

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

01/2019 - Thomas Johannsen

 
Bewertung 
Bild 60% :
Kontrast 10%

Farbwiedergabe 10%

Schärfe 10%

Geometrie 10%

Rauschen 10%

Bildruhe 10%

Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%

Lüftergeräusch 5%

Betriebskosten 5%

Bedienung 15% :
Gerät 5%

Fernbedienung 5%

Menüs 5%

Ausstattung 5% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Optoma, Düsseldorf 
Telefon 0211 5066670 
Internet www.optoma.de 
Messwerte
Lumen (Lt. Hersteller) 3500 
Lumen (gemessen im Eco-Modus) 580 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 0.4/580 
ANSI-Kontrast 250:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 1450:1 
Ausleuchtung (in %) 91 
Betriebsgeräusch (0,5 m/dB(A), in dB) < 30 
min. / max. Abstand (bei 2 m Bildbreite, in m) 2.8/4.48 
Projektionsverhältnis / Zoomfaktor 1.4 - 2.24:1/1.6 
Gamma (D65) 2.4 
Abmessungen B x H x T (in cm) 31.4/11.4/22.4 
Gewicht (in kg) 2.8 
Stromverbrauch
Aus / Standby / Betrieb
Lampenart / Lampenleistung (in Watt) UHP 260 
Preis Ersatzlampe 190 Euro 
Lebensdauer Lampe (in Std) Standard / Eco / Kosten pro Std (in Cent) 4.000 / 10.000 / 2 
Ausstattung
Projektionsprinzip DLP 0,65" DC3 
Native Auflösung 1920 x 1080 (Bildformat 16:9) 
3D-Verfahren Side-by-Side, oben und unten, Frame Packing 
Anschlüsse:
...Video / S-Video Nein / Nein 
...Komponenten / SCART Nein / Nein 
...VGA / RGB / DVI / HDMI Nein / Nein / Nein / Ja 
...Audio / 12 Volt Trigger / RS-232C Ja / Ja / Nein 
...Full HD Ja 
Motorischer Zoom / Fokus Nein / Nein 
Rückpro / Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich ± 40° Vertical 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Ja / Nein 
Formatumschaltung 16:9 (nativ), umschaltbar auf 4:3 
Fernbedienung / beleuchtet Ja / Ja 
Signalkompatiblität 480i/p, 576i/p, 720p(50/60 Hz), 1080i(50/60 Hz), 1080p(50/60 Hz), 2160p(50/60 Hz) 
Besonderheiten Darbee-Korrektur, USB-Buchse mit Spannungsversorgung 
Preis/Leistung sehr gut 
+ weiter Zoombereich 
+ sehr gutes Gaming-Preset 
Klasse Oberklasse 
Testurteil ausgezeichnet 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 06.01.2019, 09:55 Uhr
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Topthema: Philips 65OLED936
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