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Kategorie: Bluetooth Kopfhörer

Einzeltest: Cyrus Soundbuds


Kabellose Kumpel

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Cyrus ist bestrebt, sich noch weiter einem jüngeren Publikum zu öffnen. Das bedeutet, dass das Smartphone mehr in den Mittelpunkt rückt.

Cyrus hat eine feste Fangemeinde, die unglaublich markentreu und gleichzeitig sehr anspruchsvoll ist. Ein Cyrus-System hat einfach gewissen Vorstellungen zu entsprechen, gerade wenn man bedenkt, dass die meisten Geräte der speziellen Designlinie der Firma folgen. Doch mit dem hervorragenden Cyrus-One-Vollverstärker und seiner noch besseren HD-Variante mit HiRes-DAC bewies der Hersteller auch ein Gespür dafür, was bei Nutzern außerhalb der eigenen Fangemeinde gefragt ist. Mit dem Soundkey, einem winzigen mobilen DAC mit Kopfhörerverstärker, legte man bereits den Grundstein für Systeme außerhalb des Wohnzimmers. Mit den neuen Cyrus Soundbuds stellen sich die Briten nun auf das Wireless-Zeitalter ein. Mit dem Wegfall der 3,5-mm-Klinke an den meisten neuen Smartphones ist die Nutzung eines Bluetooth-Kopfhörers mittlerweile keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Glücklicherweise ist die Technik mittlerweile so weit, dass selbst In-Ears heute ohne Kabel auskommen können. Die kleinen Soundbuds besitzen jeweils einen Akku mit etwa 55 mAh, womit die beiden Stöpsel etwa zwei Stunden Musik spielen können. Dass man durchaus einmal mehr als zwei Stunden ohne Stromversorgung unterwegs sein kann, ist dabei auch den Ingenieuren nicht entgangen, sodass sie sich eine Lösung für das Aufladen unterwegs ausgedacht haben. Schließt man das mitgelieferte Aufbewahrungsund Transportkästchen der Soundbuds, werden die In-Ears auf die Kontakte im Inneren gedrückt und mit neuem Strom versorgt. Der Akku der Box bietet etwa 400 mAh und kann so für mehrere Ladungen genutzt werden, bevor auch er wieder per Micro-USB mit Energie versorgt werden muss. Neben den Soundbuds und der Transportbox wird außerdem ein recht kurzes USB-Kabel, ein kleines Stofftäschchen und zwei weitere Paar Silikonaufsätze in unterschiedlichen Größen mitgeliefert. Gerade die Aufsätze sollten mit Bedacht gewählt werden, denn sie sind das Einzige, was die In-Ears schließlich an Ort und Stelle hält. Eine kleine Schlaufe bietet dabei zusätzlichen Halt in der Ohrmuschel, sodass die Soundbuds auch bei starken Kopfbewegungen oder beim Laufen sicher und vor allem bequem saßen. Gerade Sportler dürften sich außerdem über die Wasserdichtigkeitsklassifizierung IPX5 freuen. Wie bei kabellosen In-Ears üblich, kann an den Soundbuds direkt keine Lautstärkeveränderung vorgenommen werden. Stattdessen gibt das Quellgerät den Schalldruck in der digitalen Domäne vor. Davon abgesehen gibt es aber einige andere Dinge, die man direkt an den Ohrstöpseln einstellen kann. Da es sich bei Cyrus Wireless-Kopfhörern eigentlich um ein Headset handelt, können eingehende Anrufe angenommen oder abgelehnt werden, ohne dass man dafür das Telefon in die Hand nehmen muss. Mit einem einzelnen oder einem doppelten Druck auf einen beliebigen Soundbud werden Telefonate kontrolliert. Bei der Wiedergabe von Musik hingegen unterscheiden sich die beiden Seiten in ihren Funktionen. Der rechte Stöpsel skippt einen Track vor, der linke geht ein Lied zurück. Das gelingt alles in allem recht intuitiv, doch der Druckpunkt der Soundbuds kann ein wenig problematisch sein. Damit die Tasten reagieren, reicht nämlich eine sanfte Berührung nicht aus. Stattdessen müssen die Knöpfe recht kräftig gedrückt werden. Das bedeutet, dass man gezwungen ist, mit Daumen und Mittelfinger das Gehäuse des In-Ears festzuhalten, während man mi

Preis: um 125 Euro

Cyrus Soundbuds


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