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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Car HiFi Endstufe Multikanal

Einzeltest: Helix PP20 DSP


Soundtuning

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Bei Audiotec Fischer im sauerländischen Schmallenberg hat man sich Gedanken gemacht, wie sich der Klang von Originalradio und -lautsprechern einfach und wirkungsvoll verbessern lässt. Wir machen den Praxistest in drei Fahrzeugen.

Lesern dieser Zeitschrift dürfte eigentlich klar sein, was man für guten Sound im Auto alles braucht. Jeder Fachhändler hält eine Auswahl an Radios, Verstärkern, Lautsprechern und Subwoofern bereit, mit denen sich von der günstigen Einsteigeranlage bis zum High-End-Traum alles machen lässt, was man sich nur wünschen kann. So eine Komplettlösung geht natürlich immer – nur was ist zu tun, wenn gar kein aufwendiger Umbau in Planung ist?

 Woran liegt’s?


Um dem Klang im Auto auf die Sprünge zu helfen, muss man erst einmal begreifen, wo es hakt. In den meisten Fahrzeugen ohne ein „Premium-Soundpaket“ ist in der Regel ein Werks-Autoradio vorhanden, das direkt die Lautsprecher in den vorderen und hinteren Türen antreibt. Das CD-Laufwerk oder die USB-Datenquelle sind meist brauchbar, und auch mit einem Signal aus den Lautsprecherkabeln der OEM-Headunit kann man arbeiten. Hier gibt es nur die fehlende Verstärkerleistung zu bemängeln – mit den 10 Watt eines gängigen Verstärkerchips lassen sich keine Bäume ausreißen. Dann kommen die Lautsprecher, meist kleine Breitbänder oder einfache Zweiwege-Systeme fast ohne Frequenzweiche. Den Breitbändern kann schonmal im Höhenbereich die Luft ausgehen, die mittlerweile verbauten Gewebehöchtöner in Mehrwegesystemen sind oft ganz ordentlich. Also eine kleine Endstufe rein und alles ist gut? Nicht ganz. Denn das Leistungsplus allein ist noch nicht die Rettung – der Sound wird zwar lauter und dynamischer, er bleibt aber im Prinzip so wie vorher. 

Wie geht’s richtig?


Die Ursache für schlechten Klang lässt sich finden, wenn man sich verdeutlicht, wie Klang zustande kommt. Bei fehlendem Bass, fehlenden Höhen oder bei quäkenden Stimmen ist der Frequenzgang schuld. Das liegt entweder an den Lautsprechern selbst, kann aber auch durch ungünstige Einbauplätze verursacht sein. Wenn das Musikgeschehen diffus erscheint oder die Stimme aus den Tiefen des Fußraums oder von irgendwoher kommt, liegt es dagegen am Zeitverhalten. Optimalen Klang erreichen wir umgekehrt, wenn der Frequenzgang stimmt und die Signale der Lautsprecher zeitrichtig ankommen. Und um genau das zu erreichen, gibt es eine Wunderwaffe: den DSP oder Klangprozessor. Das Eingangssignal von den Lautsprecherstrippen wird digitalisiert und mittels der verschiedensten Filterfunktionen korrigiert. Das schließt ein völlig frei programmierbares Equalizing genauso ein wie eine Zeitverzögerung bestimmter Kanäle. 

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
Kontakt E-Mail
Datum 13.12.2010, 12:13 Uhr
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