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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: iFi xDSD


Einsichten

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iFi ist Meister darin, Anleitungen und Produktinformationen zu verfassen, die größer sind als die winzigen Geräte, die sie beschreiben. Doch der Blick auf das Papier lohnt sich, denn im neuen xDSD gibt es einiges zu entdecken.

Hin und wieder kommt ein Gerät in die Redaktion, das aufgrund seiner Konstruktion keine andere Möglichkeit lässt, als vor dem Musikhören die Anleitung zu lesen. Ein solches Gerät ist der brandneue iFi xDSD. Dessen großer Funktionsumfang, gepaart mit winzigen Abmessungen, lässt ein rein intuitives Bedienkonzept nicht zu.

Ausstattung

Wie bei vielen iFi-Produkten kommt im xDSD ein Burr-Brown-DSD1793-DAC zum Einsatz. Dank dieses Chips ist die DSD-Wiedergab bis DSD256 möglich. Auch bei der Wandlung von PCM-Signalen lässt der kleine DAC gängige Standards hinter sich und verarbeitet 384 kHz bei 32 Bit. Dazu ist der xDSD MQA-zertifiziert und garantiert damit die volle Kompatibilität mit dem End-to-End-Qualitätsstandard des Formates. Mit einer anderen Firmware, die optional aufgespielt werden kann, ist der DAC sogar in der Lage, DSD bis 22,4 MHz zu wandeln, während sich das Maximum der PCM-Wiedergabe auf enorme 768 kHz erhöht. In diesem Fall verliert der DAC aber seine MQA-Unterstützung. Daten, die über den S/PDIF- oder den USB-Eingang ankommen, werden vor der Wandlung nochmals gepuffert und neu getaktet. Das gilt auch für die Bluetooth-Verbindung. Dies verhindert den üblichen Jitter, der durch das wenig audiophile Zeitmanagement des Quellgerätes entsteht, das bei Bluetooth normalerweise die Taktung übernimmt. Natürlich unterstützt der xDSD den verlustfreien AptX-Codec und kann so Musik in CD-Qualität verarbeiten. Wirklich stolz ist man bei iFi auf die völlig neu entwickelte Lautstärkereglung des Kopfhörerverstärkers. Anstelle der üblichen digitalen Schaltung, die bei der Verstärkung dazu neigt, auch alle Störfaktoren anzuheben, verwendet man eine analoge Regelung.

Der 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss lässt sich auch in einen Line-out-Modus schalten. So kann der kleine DAC wunderbar an stationären Anlagen oder sogar im Auto eingesetzt werden, ohne dass die interne Lautstärkeregelung dazwischengeschaltet wird. Darüber hinaus verfügt der xDSD über eine sogenannte 3D+-Matrix, die man von anderen iFi-Geräten bereits kennt. Diese ebenfalls rein analoge Schaltung erweitert die Bühnendarstellung der genutzten Kopfhörer, so dass sich die typische Kopfmitten- Lokalisierung deutlich weniger bemerkbar macht. Ein XBass+-Modus, auch eine rein analoge Schaltung, optimiert die Basswiedergabe speziell für offene Kopfhörer, denen es oft an wirklichem Tiefton mangelt.

Preis: um 450 Euro

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iFi xDSD

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 20.11.2018, 09:55 Uhr