Kategorie: Docking Stations

Einzeltest: B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini


Zeppelin Mini

Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini im Test, Bild 1
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Bereits mit dem „Ur-Zeppelin“ erregte HiFi-Spezialist B&W vor einem Jahr Aufsehen unter iPhone- und iPod-Besitzern. Edles Design und erstklassiger Klang machte den Zeppelin zu einem echten Highlight unter den iPod-Soundsystemen. Jetzt gibt es Familienzuwachs bei B&W: Der kleine Bruder des großen Zeppelin ist da!

Man mag von Apples iPod und iPhone halten was man will, doch unbestritten sind deren einzigartige Designs, edle Materialien und die unglaublich intuitive Bedienoberfläche. Dabei sind die praktischen Begleiter mit dem kleinen „i“ weit mehr als simple transportable Musikplayer, als Abspielgerät für die komplette Musiksammlung sind sie auch zu Hause erste Wahl, wenn es um Bedienkomfort geht. Am besten funktioniert die Musikwiedergabe zu Hause mit den sogenannten iPod-Docks. Der Player wird dabei einfach in die kleinen, aktiven Musiksysteme gesteckt und schon spielt die Musik.

Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini im Test, Bild 2Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini im Test, Bild 3


Zeppelin Mini


Der brandneue Zeppelin Mini von B&W ist ein ganz spezieller Vertreter seiner Gattung: Wie schon sein großes Vorbild setzt er regelrecht Maßstäbe in Sachen Design. Das kompakte Gehäuse des „Mini“ ist elegant oval geschwungen und handwerklich perfekt in schwarzen Zwirn gehüllt. Ein optisches Highlight setzt die spiegelblanke, edel verchromte und leicht gewölbte Oberseite des Zeppelin Mini. Hier findet auch der iPod oder das iPhone Halt an einem stabilen Arm, der sogar je nach Lust und Laune um 90° nach links oder rechts gedreht werden kann, perfekt für die Darstellung des „Coverflow“ oder von formatfüllenden Videos auf dem iPod-Display. In dem schwenkbaren Arm finden die Player problemlos festen Halt in der üblichen 30-poligen Buchse, die neben der direkten Datenübertragung auch die Ladefunktion des iPod sicherstellt.

Anschluss gesucht


Wäre es nicht praktisch, wenn die Musiksammlung unter iTunes auf dem PC auch gleich Anschluss am Zeppelin fände? Kein Problem, denn der „Mini“ hat die passende USB-Buchse für die Verbindung zum Rechner. So kann wahlweise die Musik vom iPod oder PC abgespielt werden. Selbst die Synchronisation der Musik-, Foto- und weiterer Daten funktioniert auf diesem Wege problemlos. Wird der iPod in den Zeppelin Mini gesteckt, gleicht iTunes wie gewohnt automatisch alle Daten ab – sehr praktisch! Auch anderen Abspielgeräten verschließt sich der kleine Zeppelin nicht, eine Miniklinkenbuchse gewährt Zugang für Player mit entsprechendem analogen Ausgang. Gesteuert wird die Musikwiedergabe entweder direkt auf dem iPod-Display oder noch komfortabler per schnuckeliger Fernbedienung. Das kleine schwarze „Ei“ steuert neben Lautstärke auch die Quellenwahl und lässt sogar Titelsprung auf Tastendruck zu. Albumauswahl und das Navigieren in der Musiksammlung des iPod muss allerdings direkt am Player vorgenommen werden.

Technik


Der Zeppelin Mini wäre kein echtes B&W-Produkt, wenn er lediglich gut aussehen würde. Der englische HiFi-Spezialist hat natürlich auch bei dem zierlichen Zeppelin Mini mit seinem üblich hohem Anspruch an Klangqualität gedacht. Erfahrungen aus den klassischen HiFi-Lautsprechern konnten auch in den neuen iPod-Dock einfließen. So sorgen sich zwei kleine, aber überaus potente 75-mm-Breitband- Chassis um die Wiedergabe aller Frequenzen zwischen 55 Hz und 20 kHz. Diese beachtliche klangliche Bandbreite wird durch einen aufwendigen Bassreflexport auf der Geräterückseite im Tiefton unterstützt, und ein integrierter Signalprozessor sorgt für möglichst lineare Wiedergabe aller Frequenzen. Der eingebaute 2 x 20 Watt Digitalverstärker bezieht seine Energie aus einem externen Steckernetzteil, welches natürlich zum Lieferumfang gehört.

Wie klingt´s?


Mein iPhone 3G hat der Zeppelin Mini sofort nach dem Einstecken erkannt und ist selbsttätig erwacht; ein Tastendruck auf „Start“ und schon ertönt die Musik meiner zuletzt gespielten Playliste. Was sofort erstaunt, ist die glasklare, unverfärbte Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten. Björks „Human Behaviour“ klingt fast genauso räumlich, wie von klassischen HiFi-Anlagen gewohnt, Anastasias „Left outside alone“ hat Drive und Groove und rockt wie immer richtig los. „Wie laut der Zeppelin Mini wohl spielen kann?“, dachte ich mir und ließ es bei Nickelbacks „Someday“ richtig krachen. Für kleine Wohnräume reicht der Zeppelin Mini dabei locker aus, echte Partybeschallung ist allerdings nicht sein Ding, hier müssen größere Musiksysteme ran. Die Vorzüge des Zeppelin Mini liegen ganz klar in der sehr angenehmen, musikalischen Untermalung einer Küche, des Schlaf- oder Arbeitszimmers und überall dort, wo hohe Klangqualität bei geringem Platzbedarf eine Rolle spielt.

Fazit

Der Zeppelin Mini gehört für mich zu den schönsten Musiksystemen überhaupt, doch das ist reine Geschmackssache. Klare, nachvollziehbare Fakten sind jedenfalls seine enorme Klangqualität und seine durchdachten Funktionen, zudem ist die Verarbeitungsqualität dieses kleinen iPod-Docks über jede Kritik erhaben. Genaugenommen ist der Zeppelin Mini schon jetzt ein echter Klassiker.

Kategorie: Docking Stations

Produkt: B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini

Preis: um 400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


2/2010
4.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Mini

Bewertung 
Klang 40%

4 von 5 Sternen

Bedienung 30%

4.5 von 5 Sternen

Ausstattung 30%

4 von 5 Sternen

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb B&W, Halle / Westf. 
Telefon 05201 871700 
Internet www.bowers-wilkins.de 
Garantie (in Jahre) k.A 
Messwerte:
Abmessungen: (H x B x T in mm) 200/320/100 
Gewicht (in Kg) 2.5 
Ausstattung:
Ausführung: Schwarz / chrom 
Anschlüsse: USB, Miniklinke 
Kompatibel für: iPod nano (2,3,4 Gen.), iPod Classic. iPod Touch (1,2 Gen.), iPhone (1,2,3,4 Gen.) 
Sonstiges Fernbedienung 
Kurz und knapp:
+ schwenkbarer Halter 
+ synchronisiert mit iTunes 
+/- Verarbeitungsqualität 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 08.02.2010, 10:48 Uhr
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