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Kategorie: Docking Stations

Einzeltest: B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2


Flügge geworden

Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2 im Test, Bild 1
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Der Zeppelin mini war so gut, dass man sich bei Bowers & Wilkins Zeit mit einem Nachfolger jede Menge Zeit lassen konnte. Der neue Zeppelin hat sein „mini“ verloren und heißt nun Z2. Allein der neue Lightning Connector der aktuellen Apple-Geräte forderte schließlich seinen Tribut, so dass B&W als einer der ersten Hersteller mit entsprechend kompatiblen Dockingstations aufwarten konnte.

Gab sich der Zeppelin mini noch mit einem Anschlussdock zufrieden, so hat der Zeppelin Z2 nun nachgelegt: Neben dem Anschlussdock für den neuen Lightning Connector der aktuellen iPods und iPhones bietet er neuerdings eine Übertragung via AirPlay an, außerdem findet sich auf der Rückseite eine LAN-Schnittstelle. Hiermit ist der Zeppelin nun tatsächlich in puncto kabelloser Musikübertragung flügge geworden. Für alle Zuspieler, die weder über das eine noch das andere verfügen, gibt es als letzte Rettung einen Klinken- Anschluss zur Musikübertragung via Analogausgang. Wie bei allen modernen Docks beschränkt sich die Ausstattung mit Bedienelementen aufs Wesentliche; das gilt sowohl am Gehäuse als auch auf der mitgelieferten Fernbedienung. 

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Perfekte Verarbeitung


Die Abmessungen des Z2 entsprechen fast denen des Zeppelin mini, lediglich in der Bauhöhe hat der Z2 um zwei Zentimeter abgenommen. Der neue Apple Anschluss befindet sich nicht mehr wie vormals auf einem Schwenkarm, sondern wurde nun versenkt angebracht. Daher passen auch lediglich das iPhone 5 und die aktuellen iPods mit Lightning Connector ins Dock, zum Andocken selbst eines schmalen iPad mini reicht der Platz nicht mehr. Das Gehäuse selbst strotzt nach wie vor von Fertigungsqualität; die Oberfläche ist leicht gummiert und die Lautsprecher werden von einem massiven Stahlblechgitter geschützt. Keine Fuge, keine sichtbaren Verschraubungen trüben das elegant geschwungene Äußere des Zeppelin Z2, dem man seine rund zweieinhalb Kilo Kampfgewicht kaum ansieht. Am Gehäuse reicht ein Drucktaster zum Ein-/ Ausschalten sowie ein +/- Tastenpärchen vor dem Dock zur Lautstärkeeinstellung. Die eiförmige Fernbedienung sieht zusätzlich eine Quellenwahl sowie das Zappen durch die Tracks auf dem iPod vor. Fern- und Nahbedienung funktionieren nur mit angedockten Geräten; ist der Zeppelin per WLAN oder AirPlay verbunden, wird er auch darüber bedient.

Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2 im Test, Bild 2Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2 im Test, Bild 3Docking Stations B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2 im Test, Bild 4
Zwar gibt es für iOS-Geräte zum Einrichten der drahtlosen Übertragung die kostenlose Control App zum Download, die auch mit anderen Geräten von B&W kompatibel ist. Diese Applikation bleibt seitens der Bedienfreundlichkeit jedoch deutlich hinter den Apple Bordwerkzeugen zurück und bietet über die reine Einbindung ins Netzwerk nur wenige zusätzliche Features. B&W nutzt außerdem eine mehrfarbig leuchtende LED zur Statusanzeige. Diese leuchtet bzw. blinkt in Rot, Blau, Orange Lila und Gelb, je nach Betriebszustand; da ist es sinnvoll, wenn man zur Entschlüsselung das Manual zur Hand hat, um nicht den Überblick zu verlieren. Ein dezentes Display, was sich womöglich noch abdunkeln ließe, würde die Bedienung deutlich vereinfachen. Dank der WLAN- und AirPlay- Kompatibilität können Sie nun sogar mehrere Zeppeline in ein Multiroom-System zusammenfassen und von einem einzigen Apple aus bedienen. Zur Einrichtung und Steuerung eines solchen Systems ist die Control App dann allerdings ein probates Werkzeug. Einmal in iTunes eingebunden, können die Zeppeline dort dann entsprechend angewählt und mit der gewünschten Playlist versorgt werden. 

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Klangvoll


Innen werkeln zwei 75-mm- Breitbandchassis, die im Tieftonbereich von einer rückwärtigen Bassreflexöffnung tatkräftig unterstützt werden. Das bereits erwähnte Gesamtgewicht des Z2 bringt auch für heftige Bassattacken die nötige Ruhe ins System, ebenso wie die weitestgehend reflexionsfreie Gehäusekonstruktion. Auf diesem Fundament kann der Zeppelin nach gewohnter B&W-Manier grundsolide aufspielen. Die Abstrahlcharakteristik der beiden Breitbänder ist derart gelungen, dass der Z2 eindrucksvoll einen ganzen Raum mit Musik füllen kann und dabei viel größer klingt, als er ist.

Fazit

B&W hat die Anpassung des Zeppelin Z2 an die neue Apple- Schnittstelle genutzt, um dem Musikanten noch weitere Features unter das schöne Kleid zu schieben. Nun ist der Z2 WLAN tauglich und im Verbund mit anderen sogar multiroomfähig; lediglich die Remote App müsste überarbeitet werden.

Preis: um 400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
B&W Bowers & Wilkins Zeppelin Z2

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 40%

Bedienung 30%

Ausstattung 30%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 400 
Vertrieb: B&W, Halle / Westf. 
Telefon: 05201 871700 
Internet: www.bowers-wilkins.de 
Technische Daten
Maße B x H x T in mm: 320/180/100 
Betriebsgewicht in kg: 2.6 
Lautsprecherbestückung: 2 x 75 mm Breitband 
Ausgangsleistung (Verstärker): 2 x 20 
WLAN / LAN / BT: Ja / Ja / Nein 
Airplay kompatibel: ja 
Eingänge
USB / aktiv: Nein / Nein 
Aux Klinke / Cinch Ja / 
Apple- / Android-Dock: Ja / Nein 
Ausstattung
Netzteil intern / extern: Nein / Ja 
Akkufach: Nein 
Fernbedienung: Ja 
USB-Kabel: Nein 
Netzwerkkabel: Nein 
Audiokabel: Nein 
Kurz und knapp
+ hervorragender Klang 
+ sehr gute Verarbeitung 
+
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 14.06.2013, 12:08 Uhr
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