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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: Philips 65OLED903


Wohlfühlfaktor

Fernseher Philips 65OLED903 im Test, Bild 1
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Philips setzt bei seinen leistungsstärksten TVs auf OLEDTechnik fürs Bild. Beim aktuellen Flaggschiffmodell 65OLED903 kommt neben dem P5-Bildprozessor und Ambilight noch ein neues Sounddesign hinzu. Wir haben den Ultra-HD-Boliden getestet.

Das Design des Ultra-HD-TVs 65OLED903 von Philips setzt auf gute europäische Tradition mit Akzenten in verchromtem Metall und Stoff. Das farbige Ambilight, das nach hinten zur Wand abgestrahlt wird, lässt sich in bewährter Art auf die Wandfarbe anpassen und in seiner Intensität dosieren. Von lebhaften oder dezenten Farbspielen bis hin zu einem neutralen Umgebungslicht.


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Ausstattung

Die TV-Twintuner, die der 65OLED903 an Bord hat, verarbeiten DVBT2 HD, digitales Kabelfernsehen sowie Satellitenempfang. An der Satellitenanlage unterstützt der TV auch Ultra-HD-Sender wie Fashion TV 4K und den Astra-UHD-Demokanal mit HDR (im Hybrid- Log- Gamma-Verfahren HLG). Für verschlüsselte Sender gibt es einen CI-Plus-Schacht. Vier UHD-fähige HDMI-Eingänge sorgen für reichliche Anschlussmöglichkeiten, was Zuspieler wie Blu-ray-Player, UHD-Mediaplayer oder eine Spielekonsole betrifft. Alle vier HDMI-Schnittstellen eignen sich für den Audio-Rückkanal ARC, um einen AV-Receiver oder eine Soundbar anzuschließen. HDMI 1 und 2 sind zudem besonders gut geeignet, wenn der OLED-TV als UHD-Monitor mit HDR und extragroßer Farbpalette zum Einsatz kommen soll. Ein analoger AV-Eingang ist über ein mitgeliefertes Adapterkabel zu nutzen. Dazu kommen noch ein optischer Tonausgang, ein Kopfhörerausgang und zwei USB-Schnittstellen. Eine USB-Festplatte kann für USB-Recording und zeitversetztes Fernsehen oder auch dazu genutzt werden, die interne Speicherkapazität des Smart-TVs für Online- Anwendungen (wie Gaming) großzügig zu erweitern.

Fernseher Philips 65OLED903 im Test, Bild 1Fernseher Philips 65OLED903 im Test, Bild 2Fernseher Philips 65OLED903 im Test, Bild 3
Dank der TVDoppeltuner kann während einer laufenden USB-Aufzeichnung ein anderer TV-Sender angeschaut werden.


Smart-TV

Unser Testmuster arbeitet noch mit der bekannten Android-TV- Version 7 („Nougat“). Das derzeitige Android 7 arbeitet zuverlässig, wenngleich es beim Umschalten zwischen Anwendungen oder Sat-Programmen bisweilen etwas träge zugeht. Ein kostenloses Upgrade auf das neue Android-TV 8 („Oreo“) ist allerdings schon angekündigt und kann nachträglich über eine automatische Software-Aktualisierung eingespielt werden. Mit Oreo wird es ein übersichtlicheres und anwenderfreundlicheres Design für die Android-TV-Anwendungen geben, bei dem die verfügbaren Inhalte und Empfehlungen gegenüber der App-Auswahl mehr Platz einnehmen, die Streaming-Apps wie Youtube oder Netflix treten dabei als „Kanäle“ in Erscheinung. Zusammen mit der neuen Android- TV-Version Oreo wird Philips eine Amazon-Alexa- Sprachsteuerung mit dem Namen „Philips Smart TV Voice Control“ veröffentlichen, mit der sich der Fernseher über Alexa-fähige Geräte steuern lassen wird. Zudem erhoffen wir uns eine flottere Performance von dem Upgrade.

Bedienung

In Sachen Bedienung gibt es einiges Lobenswertes zu berichten. Die TV-Programmliste ist mit eingeblendeten Senderlogos übersichtlich, Lieblingssender lassen sich einfach als Favoriten speichern, die wichtigsten Einstellungen sind gut zu erreichen. Zudem ist es praktisch, dass man für die Texteingabe bei Smart-TV-Anwendungen sowohl eine vollwertige Tastatur (Rückseite der großen Fernbedienung) als auch ein Mikrofon (in der Stab-Fernbedienung) zur Verfügung hat. Viele Funktionen wie das Ambilight, die TV-Liste oder das Optionen-Menü haben eigene Tasten. Schade ist nur, dass die Orientierung unter zum Teil winzig kleinen Beschriftungen und dem kontrastarmen „Grau-in-Grau“- Design leidet. Wer in das Feintuning von Bild und Ton einsteigen möchte, muss sich (nach wie vor) durch verschachtelte Menüs hangeln, die hinter dem Punkt „alle Einstellungen“ zum Vorschein kommen.


Sound

Für den Sound des OLED 903 hat Philips die Spezialisten des renommierten Lautsprecherherstellers Bowers & Wilkins mit ins Boot geholt. Um das klanglich Beste für den Fernseher, dessen Gehäusedesign bereits zuvor feststand, herauszuholen, wurden die Lautsprecher in zahlreichen Details optimiert. So sind die Mittel- und Hochtöner in geschlossene, besonders steife und resonanzarme Gehäuse eingesetzt. Membranen aus Glasfasergewebe für die Mitteltonwiedergabe und 19-mm-Titankalotten für den Hochtonbereich sorgen für mehr Präsenz und geringere Verzerrungen als bisher. Das Bassmodul auf der Rückseite des Fernsehers hat mehr Rauminhalt, eine höhere Gehäusesteifigkeit und hochwertigere Technik bekommen. Die neuen Schallwandler von Bowers & Wilkins bürgen für eine saubere, konturierte und gleichzeitig kräftige Basswiedergabe, die alle bisherigen Philips-Sounds hörbar übertrifft. Unser Test unter Praxisbedingungen zeigt: Der zusätzliche Aufwand hat sich gelohnt. Der Philips OLED 903 spielt mit großer Klarheit auf und beherrscht dabei ein großes klangliches Spektrum, das sowohl bei Sprache als auch bei Musik wohlig-angenehm klingt. Über seine Toneinstellungen erlaubt der Philips, den Sound aufs eigene Gehör gut anzupassen. Klar, eingebaute Lautsprecher im Flat-TV ersetzen keine ausgewachsene Surroundanlage. Was die B&W-Soundlösung im OLED 903 jedoch leistet, bringt ein spontaner Kommentar unseres Chefredakteurs und Audio-Experten Michael Voigt auf den Punkt: „Bei dem Klang kann ich im Alltag gut auf eine externe Lautsprecherlösung verzichten.“

Bild

Auf die generellen Vorteile eines OLED wie Betrachtungswinkel, perfektes Schwarz und pixelgenauen Kontrast ausführlich einzugehen, spare ich mir an dieser Stelle mal. Wie beim bereits von uns getesteten Philips-TV 55OLED803 ist der „P5“-Prozessor in zweiter Generation maßgeblich daran beteiligt, die OLED-Bildqualität auf die Spitze zu treiben. In allen Bildmodianalysiert der Philips das Eingangssignal, kalkuliert Helligkeiten, Kontraste und Farben, kümmert sich ums Up scaling und wacht über die Bewegungsdarstellung – beim Modus „Lebendig“ am spektakulärsten, bei „Film“ am zurückhaltendsten. So zeichnet der Fernseher beim Modus „Lebendig“ besonders detail- und farbenfrohe Bilder und wirkt dabei im Vergleich mit entsprechenden Bildmodi anderer Hersteller (wie „Dynamik“) insgesamt eher natürlich. Je besser das Originalmaterial in puncto hoher Auflösung und Bildrauschen ist, umso natürlicher und fehlerfreier ist das „Lebendig“-Bild des Philips. Unser Maßstab ist jedoch die Filmwiedergabe mit originalgetreuen Farben. Unser Tipp für alle Filmliebhaber ist daher der Heimkinomodus „Film“, der mit seiner hohen Spitzenhelligkeit auch im beleuchteten Wohnraum noch gut funktioniert. Im Test haben wir den Umgebungslichtsensor deaktiviert und die OLED-Spitzenhelligkeit manuell heruntergeschraubt, um den Look fürs dunkle Heimkino anzupassen. (Das geschieht über die Einstellung „Kontrast“, die „Helligkeit“ ist für den Grad der Schwärze in dunklen Bildanteilen zuständig!) Die Farbabstimmung des Filmmodus war beim Testmuster auf den Punkt vorkalibriert, und der OLED begeisterte uns mit seiner überragend reaktionsschnellen Bewegungsdarstellung. Perfect Natural Motion schafft es, im großen Schwenk über Boston im Vorspann zu „21“ bei nur sehr wenigen Artefakten das Filmruckeln sauber zu glätten und dabei kritische Details wie die dünnen Laternenmaste, die sonst gerne in Teile zerfallen, in Form zu halten. Die „Perfect Natural Reality“-Technik bleibt im Filmmodus eigentlich außen vor, in der Praxis kann man sie für eine moderate Unterstützung der Bildqualität gut auf niedriger Stufe hinzunehmen, um Filmbilder noch einen Tick ausdrucksstärker aussehen zu lassen. Erst recht ist „Perfect Natural Reality“ bei Onlinevideos hilfreich, wie unser Test mit Youtube-Videos gezeigt hat. Last not least sei die großartige HDR-Performance des Philips lobend erwähnt: Sowohl unsere Messungen mit gut und gerne 900 cd/m2 Spitzenhelligkeit als auch der visuelle Eindruck bei „Mad Max – Fury Road“ belegten die erstklassige Qualität.

Fazit

Mit dem Philips 65OLED903 bekommen Sie ein großes und großartiges UHD-TV-Paket aus sensationeller Bildqualiät, rundem Klang ie Referenzklasse!

Preis: um 3500 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Philips 65OLED903

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Bild 40% :
Ausleuchtung 4%

Farbtreue (HDMI) 8%

Kontrastumfang (HDMI) 8%

Bewegtes Bild (HDMI) 7%

Gesamteindruck 8%

Bild DVB-Tuner 5%

Ton 5% :
Ton 5%

Ausstattung 30% :
Hardware 15%

Software 15%

Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

Bedienung 20% :
Fernbedienung 5%

Recording 5%

Menü Smart TV 5%

Menü Fernsehen 5%

Ausstattung & technische Daten 
Kategorie UHD-TV (OLED) 
Vertrieb TP Vision, Hamburg 
Telefon 040 3018 7122 
Internet www.philips.de 
Messergebnisse
Maße mit Fuß (BxHxT, in mm) 1449/892/280 
Gewicht in kg 31.5 
Schwarzwert (cd/m2) 0.003 
ANSI-Kontrast xxxx 
Farbtemperatur in Kelvin (Filmmodus) um 6500 
Stromverbrauch Betrieb/Standby in W 169/0,3 
EU Energielabel
Ausstattung
Bilddiagonale in Zoll / cm / Auflösung 65/164/3840x2180 
Bildfrequenz 100Hz 
Dimming: Global / Zonen / Pixel Nein / Nein / Ja 
Tuner: DVB-T2 / -C / -S/S2 / -IP / HEVC 2/2/2/0/ Ja 
CI+-Schnittstelle
Bild im Bild / mit Twin-Tunern Ja / Nein 
HDR: HDR10 / HDR10+ / HLG / Dolby Ja / Ja / Ja / Nein 
HDMI / Scart / Cinch-AV 4/0/1 
HDMI: CEC / ARC Ja /4 
Audio-out: analog / opt. / koax /ARC 0/1/0/4 
Kopfhöreranschluss / separat einstellbar 1/ Ja 
Bluetooth: Zubehör / Audio Ja / Nein 
Cardreader / LAN / WLAN 0/ Ja / Ja 
USB: 2.0 / 3.0 / Player / Rekorder 2/0/ Ja / Ja 
EPG / Senderliste / Favoritenlisten Ja / Ja / Ja 
Online-EPG / Multiroom: Server / Client Ja / Ja / Ja 
Internet: Portal / Browser / HbbTV Ja / Ja / Ja 
Smart-TV-System Android-TV 
Bildeinstellung pro Eingang Ja 
Weißabgleich / Farbkalibrierung Ja / Ja 
Raumlichtsensor Ja 
Fernbedienung beleuchtet / Funk / NFC Nein / Ja / Nein 
Sprach- / Bewegungssteuerung Ja / Nein 
Sonstiges HDR, dreiseitiges Ambilight 
Preis/Leistung sehr gut 
+ exzellentes Bild 
+ sehr guter Klang 
+/- Nein 
Klasse Referenzklasse 
Testurteil ausgezeichnet 

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