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Kategorie: In-Car Endstufe Mono

Einzeltest: Mosconi Gladen D2 500.1


Stand der Technik

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Mosconis D2-Familie bekommt Zuwachs. Nach der Sensationsendstufe mit vier Kanälen und DSP legen die Italiener jetzt nach.

„Passt auf den Handteller und es sind 500 Watt drin.“ Das ist, auf den Punkt gebracht, Mosconis Erfolgsrezept für moderne Endstufen. Die erste D2, die D2 100.4 DSP, ist 2014 der Stern am Endstufenhimmel. Das Teil räumt gerade so richtig ab. Nach dem Test in C&H 3/2014 waren wir begeistert wie selten und die europäischen Kollegen teilten unsere Meinung, so dass die 100.4 DSP auch gleich den begehrten EISA-Award für den Verstärker des Jahres eingeheimst hat. Klar, dass Mosconi es nicht bei der einen Endstufe belässt. Mittlerweile dürfte der Großteil der Modellpalette bei den Fachhändlern eintreffen, bestehend aus der D2 100.4 (ohne DSP), einem Zweikanalmodell D2 150.2 und einer Mono D2 500.1. Um die soll es in diesem Test gehen. Mit den gleichen winzigen Abmessungen gesegnet, bietet die 500.4 auch die gleiche „Quadratmeterleistung“ wie die 100.4, nur gebündelt auf einen Kanal. Nach dem Aufschrauben zeigt sich dann auch ein ganz ähnlicher Inhalt. Die 500.1 ist hochmodern mit einem Haufen SMD-Bauteilen aufgebaut – klar, sonst ließen sich die Abmessungen nicht realisieren. Auf der einen Seite liegen alle Bedienelemente, gegenüber findet sich ein winziger Kühlkörper, der die Netzteildioden und die „Leistungstransistoren“ trägt. Wie gehabt finden wir jedoch keine diskreten Dreibeiner wie in konventionellen Endstufen. Die D2-Endstufen setzen auf moderne Chips, die einen Großteil der Verstärkerschaltung mit drin haben. Davon gibt‘s (wie in der 100.4) auch in der Mono zwei Stück, die sich die Verstärkungsarbeit teilen. Etwas befremdlich ist, dass immer noch vier Spulen dahinter kommen, so dass die Mono der Vierkanal doch ziemlich ähnlich sieht. Klar lässt sich eine Mono als Vollbrücke bauen, bei der jede Halbwelle des Signals einen eigenen Verstärkerzug hat. Zusätzlich lassen sich die Endstufenchips wohl „routen“ und intern verschalten, so dass die Power am Schluss auf nur einen bzw. zwei Drähte gebündelt wird. Heraus kommen an der D2 500.1 jedenfalls vier Drähte, die man entweder zwecks Querschnittverdoppelung zusammenschalten oder auf zwei Subwoofer bzw. Schwingspulen verteilen kann. Da sie sich die Technik mit den Mehrkanälern teilt, läuft die 500.1 auch fast fullrange. Dafür ist sie jedoch nicht gedacht, daher darf man ihr nicht übel nehmen, dass sie bei 20 kHz „schon“ -3 dB im Pegel macht. Das prädestinierte Einsatzgebiet der D2 500.1 ist natürlich als Bassergänzung zu anderen D2-Amps. Die Kombi mit der 100.4 DSP drängt sich ja förmlich auf, da der DSP ja zwei prozessierte Ausgänge bietet. Für sich alleine ist die 500.1 natürlich erst mal eine Bassendstufe, daher ist die Ausstattung auch weitgehend selbsterklärend. Tiefpass und Hochpass/Subsonic lassen sich im Bereich von 15 – 350 Hz beliebig kombinieren – das war‘s. Natürlich hat die 500.1 auch die typischen Mosconi-Goodies wie optionale Pegelfernbedienung und die dreifache Einschaltung über Remotedraht, Autoradioerkennung und Signalerkennung. Der Schacht für die hauseigenen Steckmodule dürfte wohl meist leer bleiben. Aber vielleicht freut sich ja der eine oder andere über Filterkarten mit festen Frequenzen. Wenn es im Labor Farbe bekennen heißt, kommt derselbe Effekt wieder, den wir schon von der 100.4 kennen. Die winzige 500.1 haut sensationell Leistung raus, und das teilweise mit weniger als 0,02 % THD. Fortschritt kann so schön sein. Zwar steht „3 Ohm MIN“ unter dem Lautsprecheranschluss, aber wir ko

Preis: um 400 Euro

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Mosconi Gladen D2 500.1

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Autor Elmar Michels
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Datum 12.12.2014, 09:59 Uhr
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