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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Ikko Obsidian OH10


In-Ear-Kopfhörer Ikko Obsidian OH10

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China hat eine reiche Tradition an Volksmärchen. Märchenhaft ist auch der Aufschwung Chinas zur Wirtschaftsmacht. Der Ikko Obsidian gibt sich beiden Märchen- Traditionen verbunden. 

Ikko scheint eine recht junge Firma zu sein. Zumindest ist die firmeneigene Webseite sehr rudimentär. Zwei Produkte weist der entsprechende Bereich der Seite aus. Eines liegt vor mir: der In-Ear Obsidian OH10. Ansonsten gibt es wunderschöne Bilder von Zauberwesen, die sowohl die Homepage als auch die Verpackung des OH10 zieren. Sehr geheimnisvoll. Weniger geheimnisvoll ist der Name „Obsidian“, den die Chinesen dem OH10 gegeben haben. Obsidian ist ein natürlich vorkommendes vulkanisches Gesteinglas, das sehr scharfkantig mit unebenen Bruchflächen bricht. Und die Gehäuse des OH10 erinnern durchaus an Obsidian-Bruchstücke. Allerdings bestehen die Gehäuse des OH10 aus Kupfer und sind mit einem Kunstharz beschichtet, sodass die Gehäuse nicht oxidieren und hautverträglich sind. Im Inneren verbirgt sich ein dynamischer Treiber mit einer titanbeschichteten 10-mm-Membran, der zusammen mit einem BAT-Treiber eine Hybrideinheit zur Schallwandlung ergibt. Das 1,2 m lange Anschlusskabel besteht im Inneren aus silberbeschichteten Kupferleitern, den Anschluss an die Kopfhörergehäuse übernehmen 2-Pin-Stecker – bei vielen Kopfhörerherstellern eine beliebte Alternative zu MMCX-Steckern. Klar, dass der In-Ear für den Einsatz an mobilen Geräten gedacht ist. Dem trägt der Obsidian OH10 mit einer Impedanz von 18 Ohm und einem Wirkungsgrad von 106 dB Rechnung.

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Die Gehäuse schmiegen sich so elegant in die Concha des Ohres, dass er trotz seines Gewichts von insgesamt 48 g ausreichenden Halt findet. Dank der über die Ohren geführten Kabel sind Kabelgeräusche kein Thema. Klanglich fallen sofort der tief reichende, warm-weiche Bassbereich und der frischstrahlende Hochton auf. Und richtig, beim genaueren Hinhören macht sich tonal ein gewisser Loudness-Charakter (Badewannenfrequenzgang) bemerkbar. Die Mitten bringt der OH10 dabei fein aufgelöst und mit leichter Zurückhaltung. Das ist insgesamt eine gute Abstimmung, wenn man bei moderater Lautstärker hört – was man zum Schutz des eigenen Hörvermögens bei längerem Musikgenuss sowieso tun sollte.

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Fazit

Mit dem Obsidian HO10 präsentiert die chinesische Newcomer-Marke Ikko einen hochwertig gemachten, klanglich praxisgerecht abgestimmten In-Ear für lang anhaltenden Musikgenuss auf hohem Niveau.

Preis: um 220 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Ikko Obsidian OH10

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 50%

Passform 20%

Ausstattung 20%

Design 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Higoto, Essen 
Internet www.digital-highend.de 
Typ In-Ear 
Bauart geschlossen, Hybridtreiber dynamisch/BAT 
Frequenzumfang 20 – 40.000 Hz 
Anschluss 3,5-mm-Stereoklinke 
Impedanz (in Ohm) 18 Ohm 
Wirkungsgrad (in dB) 106 dB 
Kabel 1,2 m 
Gewicht 48 g 
geeignet für Smartphones, mobile Player, mobiles HiFi 
Ausstattung Transporttasche, 6 Silikon-Ohrpassstücke in 3 Größen 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut 
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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 16.10.2019, 09:56 Uhr
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