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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Wharfedale Jade 7 - Seite 2 / 3


Künftiges Kultobjekt

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Technik


Damit wären wir auch schon bei der Technik, denn auch hier haben die findigen Audiospezialisten alle Register gezogen. So findet sich im obersten Stockwerk unseres Vier-Wege-Probanden eine ein Zoll messende Aluminium-Kalotte wieder, die als „Super- Tweeter“ dient und für die Wiedergabe aller Schallanteile ab 2,8 Kilohertz verantwortlich zeichnet. Direkt darunter, vor mechanischer Beschädigung von einem feinmaschigen Metallgitter geschützt, thront der knapp acht Zentimeter durchmessende Hoch-/Mitteltöner. Da der weiße Dreieinhalbzöller bereits ab einer Frequenz von rund 600 Hertz, also bis tief in den Mittelton hinein aktiv ist, und in diesem Bereich durch ein beeindruckendes Impulsverhalten glänzen soll, setzt Wharfedale hier auf ein Alu-/Zellstoffgemisch als Membranmaterial. Ein ähnliches Ziel verfolgte das britische Ingenieursteam bei der Entwicklung des 150 Millimeter durchmessenden Mitteltonchassis und der beiden 165er-Basseinheiten. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Briten für dieses Trio eine völlig neuartige Membranbeschaffenheit erdachten, die den Namen Acufiber trägt. Dabei handelt es sich um eine neuartige Materialkombination, die die Impuls- und Reaktionsfähigkeit moderner Glas- und Kohlefasern mit den Dämpfungsmerkmalen eines flexibleren Matrixgewebes vereint und so die Eigenschaften besitzt, hochfest und zugleich extrem leicht zu sein, was dem Ideal der massefreien Schwingeinheit sehr nahe kommt. Abgerundet wird das gelungene und zugleich extrem wertige Gesamtpaket durch das highendig anmutende Bi-Wire-Terminal. Dank massiver und großzügig dimensionierter Schraubklemmen finden hier sowohl Bananas, Kabelschuhe oder auch unkonfektionierte Kabelenden größeren Querschnitts problemlos Anschluss.

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Klang


Nach der ausgiebigen Untersuchung und dem zweitägigen „Warmspielen“ geht es für die Jade 7 nun endlich in den Hörtest. Hier wird schnell klar, dass die rund 1,18 Meter hohe Standbox diese Einspielphase auch benötigt, denn im Vergleich zur ersten Hörsession 48 Stunden zuvor zeigt sich das Duo bereits in den ersten Takten agiler und lebendiger. Dies wird besonders deutlich, als wir Loreena McKennitts „The Gates of Istanbul“ auflegen und von einer Raumabbildung überrascht werden, wie wir sie sonst eher selten zu Gehör bekommen. So zeichnet die Jade 7 einen jederzeit ausgewogenen Eindruck von Sängern und Instrumenten, während sie die Klangbühne in Breite und Tiefe so weit aufspannt, dass man fast den Eindruck hat, die Künstler befänden sich direkt in unserem Testraum. Damit nicht genug, denn die Jade 7 kann noch viel mehr. Dies beweist sie uns mit ihrer unglaublich präzisen Oberbassdarstellung, die die Grundtondynamik dieses Stücks perfekt reproduziert und unseren Hörraum mit funkensprühender Energie und Leben füllt. Inwiefern ihr dies auch in anspruchsvolleren Songs gelingt, wollen wir dann mit Filur feat. Pernilles Rosendahls „You and I“ wissen. Doch auch dieser Titel bringt unser Testduo nicht aus der Ruhe – im Gegenteil: So scheint die Jade 7 geradezu um eine Pegelerhöhung zu bitten, die wir ihr gerne gewähren.

Preis: um 2600 Euro

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Wharfedale Jade 7

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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Autor Roman Maier
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