Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Viva Audio F1


Mit Leichtigkeit

20081

Schön, dass eine Geräteneuvorstellung auch mal die Abrundung eines Lieferprogramms nach unten sein kann: Das Modell F1 ist die brandneue kleine Phonovorstufe aus dem Hause Viva Audio

Wobei „klein“ natürlich relativ ist. Und das eigentlich noch nicht einmal in Relation zum hauseigenen Topmodell „Fono“ korrekt ist. Jene Angelegenheit besteht aus zweien der pechschwarzen, mit sanften Rundungen versehen Gehäusen mit der ungewöhnlichen Breite von 41 Zentimetern, die F1 nur aus einem. Auch die Neue ist ohne Probleme als Viva-Audio-Produkt zu identifizieren, die Formensprache der Italiener ist ziemlich einzigartig am Markt und ohne Zweifel sehr italienisch. Auch wenn‘s mittlerweile eine Firmenadresse in Riga, Litauen gibt – dem Vernehmen nach passiert alles, was für uns an dieser Stelle interessant ist, in der Gegend von Venedig. Stürzen wir uns einfach gleich in die Vollen mit der F1. Neben dem Gehäuse gibt‘s ein zweites untrügliches Zeichen für die Herkunft des Gerätes, nämlich vier Glaskolben, die oben aus dem Gehäuse ragen. Ohne dem geht‘s bei Viva Audio nicht, die Röhre ist die zentrale Komponente eines jeden Modells des Herstellers. Die gute Nachricht lautet: Die F1 kostet nur die Hälfte dessen, was für besagte „Fono“ zu entrichten ist. Die schlechte Nachricht lautet: Das sind immer noch 8750 Euro. Dafür erwirbt man eine auf alle Fälle sehr kompromisslose und eigenwillige Form der Phonovorverstärkung. Die Bedienung gibt zunächst keinerlei Rätsel auf: man kann das Gerät per zentralem Kippschalter an- und ausschalten. Sonst nichts. Die Rückseite bietet drei Paar Cinchbuchsen der besseren und solide verschraubten Sorte. „In“ und „Out“ sind klar, „Line“ erst einmal nicht. Letztere stellen sich ganz einfach als zu den Eingangsbuchsen parallelgeschaltete Anschlüsse heraus, an die bei Bedarf Cinchstecker mit eingelöteten Widerständen zu stöpseln sind, die die Impedanzanpassung besorgen sollen. Das ist zumindest ungewöhnlich, denn die als reine MC-Vorstufe konzipierte F1 arbeitet eingangsseitig mit Signalübertragern, und dort besorgt man die Impedanzanpassung gemeinhin sekundär, also „hinter“ den Übertragern. Hier offensichtlich nicht. Da bleibt nichts anderes übrig, als sich der Abschlussimpedanzfrage rein empirisch zu nähern. Die Bedienungsanleitung ist in dieser Hinsicht auch keine Hilfe, also reden wir am besten mal mit dem Hersteller. Entwickler Amedeo Schembri, der Viva Audio 1996 zusammen mit seinem Bruder gegründet hatte, machte mir denn auch gleich klar, dass die Dinge bei Viva Audio etwas anders laufen. Sich sklavisch ans Lehrbuch halten, das ist nicht das Ding der Norditaliener. Auch und ganz besonders in technischer Hinsicht. Bei der Frage nach „cartridge loading“ konnte ich Schembri förmlich durchs Telefon grinsen hören. Seine entwaffnende Antwort: Versuch‘s ohne. Will sagen: Der Eingang der F1 braucht keine definierte Abschlussimpedanz. Und es ist auch hinter dem Trafo nichts Entsprechendes eingebaut. Er rate davon ab, das für Parallelwiderstände vorgesehene zweite Buchsenpaar zu benutzen und es erst einmal „einfach so probieren. Wenn der Chef das sagt – okay. Die weitere Verstärkung des Signals im F1 besorgen pro Kanal zwei Doppel- und eine Einzeltriode(n). Eingangsseitig ist eine 12AX7LPS von Sovtek gesteckt. Das Anhängsel an der Typenbezeichung steht für „Large Plate Spiral“ und qualifiziert die Röhre als besonders niederohmiges ECC83-Derivat, sicherlich keine schlechte Wahl an dieser Stelle. Die hintere Reihe eines jeden Kanals besetzt eine ebenfalls russische 6C45P. Das ist eine sehr sc

Preis: um 8750 Euro

Viva Audio F1


-

Neu im Shop

Akustikelemente für Wandmontage

>> Mehr erfahren
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 11.11.2020, 09:58 Uhr
216_20145_2
Topthema: Die neue Android-Klasse
Die_neue_Android-Klasse_1606811525.jpg
BenQ W2700i

Der BenQ W2700i ist ein guter Bekannter, er überraschte vor etwa einem Jahr mit einer hervorragenden Bildqualität. Damals hatte er noch kein „i“ im Namen und es steckte auch noch kein HDMI-Stick mit kompletter Android-Installation im Karton.

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Ausbau geht weiter

Das Digitalradio DAB+ ist weiter auf der Erfolgsspur und nimmt kurz vor dem Jahreswechsel nochmal richtig an Fahrt auf.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Es geht wieder los...

Es gibt viele Dinge, an denen man leicht das bevorstehende Ende des Jahres ablesen kann. Kürzere Tage, kälteres Wetter, Lebkuchen im Supermarkt, oder die ersten Prospekte für die Feiertagsdekoration. Der Musikfan kann das nahende Weihnachtsfest aber noch an einer ganz anderen Sache ablesen: Den neu veröffentlichten Alben.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
jetzt laden (PDF, 16.14 MB)
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Radio Radtke GmbH