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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Clearaudio Concept Active


Einmal mit allem, bitte

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Clearaudios Einsteigerplattenspieler „Concept“ war seinerzeit gänzlich neues Terrain für den Erlangener Analog-Vollsortimenter. Der anhaltende Erfolg des Modells hat nun zu einer Lösung geführt, die dem aktuellen Zeitgeist gerade recht sein sollte

Der Zeitgeist diktiert: Schlicht muss es sein. HiFi-Anlagen, die aus umfangreichen Sammlungen von Bausteinen im 43-Zentimeter-Format bestehen, sind heutzutage den beinharten Fans vorbehalten, „normale“ Menschen hätten´s gerne deutlich reduzierter. Der Concept Active ist genau für diese Klientel gedacht, stecken hier doch gleich drei Geräte im Kleid eines hübschen, schlichten Plattenspielers. Clearaudio brachte nämlich nicht nur eine leistungsfähige Phonovorstufe für MM- und MC-Abtaster in der zierlichen Zarge mit unter, sondern auch noch einen ambitionierten Kopfhörerverstärker. Wer´s mit dem Platzsparen und dem Plattenhören ernst meint, der braucht außer diesem Gerät und einer „Schallmütze“ – genau: gar nichts mehr. Elementarer Bestandteil des „Concept-Konzeptes“ ist außerdem eine möglichst einfache Inbetriebnahme des Gerätes, einzustellen gibt es auch bei der aktiven Version nach dem Auspacken nämlich genau gar nichts. Zwei Metallklammern versperren zunächst den Weg zum Schallplattenglück, aber derer wird man auch ohne Werkzeug Herr. Nach dem Zurückklappen der Kartondeckel gilt es noch ein Schaum-Formteil zu entnehmen, dann lässt sich der Dreher ohne Probleme aus seiner Verpackung lösen und auf die auserkorene Stellfläche bugsieren.

Wenn die schon exakt horizontal ist, dann braucht man den verstellbaren Gerätefüßen keine weitere Beachtung zu schenken, die dürfen dann in Ursprungsposition bleiben. Eine etwaige Justage würde ich erst bei zusammengebautem Plattenspieler empfehlen, das geht per beiliegender Dosenlibelle auf dem Plattenteller. Auf die Mittelachse aufgespießt ist eine Plastiktüte mit dem Antriebsriemen, Typ flacher Gummiriemen. Das ist gut, da gehört er hin und man muss ihn nicht erst suchen. Bevor der Riemen einerseits aufs Pulley des unter dem Teller angeordneten Motors und andererseits auf die äußere Kante des Metall-Subtellers wandert, werfen wir einen Blick auf Letzteren. Ein solides Aluminium-Drehteil mit eingesetzter Achse. Unten schaut der Lagerdorn heraus. Das ist ein harter Stahlstift mit angeschliffenem Radius, der in einer Messinghülse als Gegenstück läuft, die in der Plattenspielergrundplatte montiert ist. Das Lager läuft trotz Fettschmierung sehr leicht und verfügt über relativ viel Spiel: Das soll so, dafür funktioniert´s überall auf der Welt und bei allen haushaltsüblichen Temperaturen. Auf den Innenteller wandert der eigentliche Plattenteller, in bewährter Manier eine 30 Millimeter starke Scheibe aus dem Kunststoff Delrin, eine zusätzliche Tellermatte ist nicht vorgesehen.

Preis: um 2020 Euro

Clearaudio Concept Active


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Autor Holger Barske
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Datum 15.09.2019, 09:56 Uhr