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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: MoFi Studio Deck Plus - Seite 3 / 3


Wer kann, der kann

Die Lagerung ist von der kardanischen Sorte, Das Gegengewicht besteht aus – richtig: Delrin. Es sitzt ausgesprochen stramm auf dem rückwärtigen Ende des Armrohrs und ist nur mit etwas Mühe zu verstellen, dafür braucht‘s auch keine Befestigungsschraube oder Ähnliches. Antiskating wird in bewährter Manier mit einem gewichtsbelasteten Faden erledigt, der über einen Ausleger den Arm nach außen zieht. Vier verschiedene Werte für die Rückstellkraft sind einstellbar, das reicht in der Praxis in jedem Falle. Kein Hexenwerk, der Arm, aber eine solide Sache. Der Abtaster „Studio Tracker“ stammt im Kern vom japanischen Spezialisten Audio-Technica, MoFo lässt ihn aber weitgehend modifizieren, so dass er zumindest optisch kaum mehr an die bekannten Tonabnehmer der Japaner erinnert. Mit einer Ausgangsspannung von 3,5 Millivolt bewegt es sich im Rahmen des für MMs Üblichen, mit einer nominellen Aufl agekraft von 22 Millinewton ebenfalls. Ich habe übrigens auf 22 Millinewton justiert, dem oberen Ende des vorgesehenen Wertebereichs, damit klingt‘s etwas strammer. Das Studio Deck ist schnell und unkompliziert aufzubauen und in Betrieb zu nehmen und verhehlt seine klangliche Signatur keine Sekunde lang. Die liegt ganz klar auf der rhythmusbetonten und lebendigen Seite.

Auf dem Teller liegt wieder einmal die unsterbliche „Communiqué“ der Dire Straits, „Once Upon a Time in the West“ sagt einem immer recht schnell, wo die Reise hingeht. Im Bass tönt‘s zackig und ordentlich differenziert, in Sachen Tiefgang ist noch etwas Luft nach oben. Die Raumdarstellung funktioniert überzeugend – passt. Bill Hendersons „Send in the Clowns“ offenbart ein erfreuliches Maß an Emotionalität in der Gesangsstimme, die Vielzahl der winzigen Geräusche aus dem Publikum transportiert der MoFi im Rahmen dessen, was mit einem MM-Abtaster dieser Klasse machbar ist. Das Paket passt, ich halte den MoFi für eine willkommene Ergänzung im Segment der noch bezahlbaren Plattenspieler.

Fazit

Unverhofft kommt oft: Die Masteringspezialisten aus den USA verblüffen mit einem reduzierten, aber konsequent gemachten Plattenspielerpaket zu einem attraktiven Preis. Für 1.300 Euro gibt‘s kernigen Tiefton, viel Emotionalität und eine prima Raumabbildung. Klasse!

Preis: um 1300 Euro

MoFi Studio Deck Plus


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb High Fidelity Studio, Augsburg 
Telefon 0821 37250 
Internet www.high-fidelity-studio.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
B x H x T (in mm) 500/150/350 
Gewicht (in Kg) ca. 10 kg 
Unterm Strich... Unverhofft kommt oft: Die Masteringspezialisten aus den USA verblüffen mit einem reduzierten, aber konsequent gemachten Plattenspielerpaket zu einem attraktiven Preis. Für 1.300 Euro gibt‘s kernigen Tiefton, viel Emotionalität und eine prima Raumabbildung. Klasse! 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Datum 02.11.2017, 14:54 Uhr