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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Rega P1


Volles Brett

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In der Preisklasse unter 500 Euro hat sich erfreulicherweise etwas getan in den letzten Jahren. Quasi als Gegenpol zu den Schwergewichten in der sechsstelligen Exklusivklasse hat der Neueinsteiger auch schon fast die Qual der Wahl. Rega darf man zugute halten, dass sie schon seit jeher diese Zielgruppe fest im Blick hatten.

Möchte man sich in diesen Tagen ganz neu oder nach einer Pause weider mit dem Thema Schallplatte auseinandersetzen, dann hat man verschiedene Möglichkeiten: Mit etwas Glück ist noch ein alter Spieler irgendwo im Haushalt vorhanden, das sich mit noch etwas mehr Glück wieder instand setzen lässt. Die andere Möglichkeit scheinen die immer zahlreicher werdenden Billigplattenspieler mit USB-Anschluss zu sein. So etwas kann aber nur angehen, wenn man gar keinen Anspruch an Klangqualität hat. Möchte man sich mit dem Medium Schallplatte wirklich ernsthaft auseinandersetzen, dann sollte, nein: muss man Forderungen an die Qualität stellen. Und hier kommt der Rega P1 ins Spiel, der so ganz anders aussieht als die oben genannten Konsorten. Wie die meisten ernst zu nehmenden Kandidaten seiner Klasse ist er schlicht: Ein auf das absolut Wesentliche reduziertes Abspielgerät. Der Arm wird von Hand aufgelegt. Geschwindigkeitswahl? Ja, geht: Den Teller abnehmen, Riemen umlegen, Teller wieder drauf. Was also sollte mich bewegen, für diese spartanische Ausstattung immerhin 399 Euro auszugeben? Die Antwort ist einfach: der Klang. Was dem P1 vielleicht an Ausstattung fehlt (der eingefleischte Vinylhörer wird ohnehin nichts vermissen), das macht er durch clevere Konstruktionsdetails, ausgereifte Technik und solides Material mehr als wett. Die Grundkonstruktion ist ein 20 Millimeter starkes Brett aus mitteldichter Faserplatte, kurz: MDF.

Dieses Material zeichnet sich durch eine hervorragende innere Dämpfung und damit Resonanzarmut aus und ist dadurch in sehr vielen HiFi-Komponenten, insbesondere Plattenspielern zu finden. Eingelassen in das Brett ist der 24-polige Antriebsmotor. Der Motor treibt über einen kurzen Riemen den Subteller an, dessen Lagerdorn sich in einer Buchse in der Grundplatte dreht. Auf dieser kleinen Scheibe liegt der Hauptteller auf, der aus einer Phenolharzmischung gefertigt wird. Der Teller fühlt sich stabil an, ist etwas schwerer als beim Vorgänger und gut bedämpft. Eine Filzmatte, die in diversen Farben erhältlich ist, beseitigt die restlichen Störungen. Die gesamte Antriebseinheit zeichnet sich durch eine sehr gute Laufruhe aus und besitzt genügend Durchzugskraft. Eine solide Acrylhaube schützt den RP1 vor Staub, Luftschall und neugierigen Fingerchen, während die Gummifüße einen sicheren Stand auch auf nicht unbedingt hifi tauglichen Möbeln garantieren. Der Tonarm ist die relativ moderne Version eines Klassikers von Rega: Der RB110 basiert auf dem legendären RB250, von dem er sich durch eine andere Basis und eine etwas schlichtere Fertigungsweise unterscheidet. Dafür gibt es eine Verbesserung bei den Lagertoleranzen, eine automatische Antiskating-Einstellung und ein leicht verändertes Headshell. Montiert ist ein Rega Carbon.

Preis: um 400 Euro

Rega P1


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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 05.11.2017, 09:59 Uhr
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