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Kategorie: Sat Receiver ohne Festplatte

Einzeltest: Dream Multimedia Dreambox DM 7020 HD


Klassiker im neuen Gewand

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Sie gilt in Branchenkreisen als der Primus in Sachen Multimedia, Netzwerk und Erweiterungsfähigkeit – die Dreambox ist der Trendsetter im Linux-Bereich. Jetzt hat die Lüner Software-Schmiede ihren Klassiker, die DM7020, neu aufgelegt und an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Lesen Sie hier, was die „Dreambox“ alles kann.

Rund 600 Euro muss man für die DM7020 HD investieren. Die auf Linux basierende Settop-Box wird ab Werk ohne eingebaute Festplatte ausgeliefert. Einige Fachhändler bieten das Gerät auch mit eingebautem Speicher an. Auf Wunsch kann man eine Festplatte auch selbst einbauen oder externe Harddisks via USB und eSATA anschließen. Im Karton unseres Testmusters finden wir neben einem HDMIKabel auch einen WLAN-USB-Stick sowie eine VIP-Clubcard, über die man nach Registrierung auf einer Webseite an der „Community“ teilnehmen kann.

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Ausstattung



Auf der Frontseite der DM7020 HD fi nden wir ein gut lesbares alphanumerisches Display, welches neben dem Sendernamen auch aufgerufene Menüfunktionen anzeigt. Hinter einer Klappe finden wir einen USB-Steckplatz sowie zwei Smartcardleser und CI-Einschübe. Neben einem HDTV-tauglichen Sat-Tuner hat unser Testmuster auch noch einen Kombi-Empfänger für digitales Kabel und DVB-T eingebaut. Wer nicht am Kabel hängt oder keine DVB-T-Antenne hat, kann dank Wechseltuner-Konzept einen weiteren Satellitentuner einbauen. Die Rückseite eröffnet uns jede Menge Anschlussmöglichkeiten. So finden wir neben dem für die Übermittlung von HD-Signalen zum TV-Gerät erforderlichen HDMI-Ausgang eine Scartbuchse, einen analogen Video- und Audioausgang, eSATA-Anschluss, einen optischen Digitalausgang, zwei USB- und eine Ethernet-Schnittstelle.

Bedienung



Nach dem Anschluss aller Komponenten und nach dem Bootvorgang begrüßt uns ein Bildschirmmenü. Zunächst gilt es die Dreambox auf die heimischen Komponenten einzurichten. Dieser Vorgang wird durch ein selbsterklärendes Menü und logische Bedienfolge vereinfacht. Neben der Auswahl von Sprache und Satellitenkonfiguration beinhaltet die Erstinstallation die Möglichkeit, Helligkeit und Kontrast individuell anzupassen. Besonders aktuell und logisch sortiert kam die vorgefertigte Kanalliste daher, die jedoch nur für die via Satellit empfangbaren Sender vorliegt. Besonders gründlich arbeitet die Dreambox bei der Suche nach neuen Programmen im Kabel und via Satellit. Hier gibt es neben automatischer Sendersuche viele manuell einstellbare Optionen. Kommen wir zu den übrigen Funktionen, welche dank offenem Linux-Betriebssystem immens sind. So lässt sich die Dreambox via WLAN und Ethernet-Schnittstelle mit dem heimischen Router verbinden und damit als Homeserver für eigene Foto-, Video- und Musikinhalte nutzen. Auch ein echter Zugriff auf Internetinhalte ist durch das Nachladen diverser Plugins möglich. Die Bedienung über die mitgelieferte beleuchtete Fernbedienung ist trotz Mehrfachbelegung der Tasten innerhalb kürzester Zeit zu verstehen. Sogar der angeschlossene Fernseher kann mit dem Handsender der Dreambox gesteuert werden.

Preis: um 600 Euro

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Dream Multimedia Dreambox DM 7020 HD

3.5 von 5 Sternen

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