Der X11L und der RM9L sind die beiden Spitzenmodelle im 2026er TV-Line-Up von TCL. De LCD-Modelle unterscheiden sich durch ihre Hintergrundbeleuchtung.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Funktionssofas von Sofanella vereinen 4D-Technologie mit Premium-Komfort. Genießen Sie ergonomisches Sitzen in Ihrem Wohnzimmer.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Ian Chang – Belonging (City Slang)
Ian Chang – Belonging
Ian Chang ist Mitglied der genialen Electro-Rock-Band Son Lux, die ebenfalls auf dem Berliner Label City Slang veröffentlicht. Von Hause aus ist er Drummer, und das hört man seinem ersten Solo-Album auch an. „Swarm“ ist ein herausforderndes Stück Solo-Drumming, mit dem sich Chang gar die Neue Musik in Sichtweite bringt. Der überwiegende Rest des Albums ist zwar alles andere als Easy Listening, erlaubt aber ebenso melodischen wie rhythmischen Zugang, wenn man sich denn darauf einlässt. Denn das weitgehend instrumentale Album atmet und bewegt sich wie eine Mensch-Maschine, mal schleppend und ansatzweise vertrackt wie in „Food Court“, mal melodisch-schwelgend wie in „Audacious“ mit KAZU am Mikrofon. Chang beschwört einen sehr individuellen und nicht immer nur schönen Kosmos herauf. In dessen Tiefen schlummern Reminiszenzen an Björk und Burial – nicht die schlechtesten Hausnummern für lange andauernde und tiefsinnige musikalische Beschäftigung – in Form von vielschichtig gewobenen, sinfonisch anmutenden Klangstrukturen und dunklen Beats. Dabei spielt Ian Chang versiert mit Klängen und deren Geistern, die irrlichteren und umherhuschen, ätherisch und doch Teil des Ganzen, Großen Sounds. „Ein Zuhause finden im Nicht-zu-Hause-Sein“, so beschreibt Chang ganz anschaulich die emotionalen Assoziationen, die Belonging auch bei mir hervorruft. Zudem gibt es auch für Klanggourmets den ein oder anderen Happen zu entdecken, und die Vinylausgabe wurde auch sehr sauber gepresst.
Fazit
Epischer, düster-trauriger Doom-Trip. MDB at ist best!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Ian Chang – Belonging (City Slang)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen






