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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: The Jazz Messengers – Hard Bop (Impex)


The Jazz Messengers – Hard Bop

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Impex zeigen mal wieder, was sie können, und bringen nicht einfach einen weiteren Jazz-Klassiker auf den Markt, sondern kümmern sich in vorbildhafter Weise um eine soundtechnische Überarbeitung, die dem Käufer die Musik in bis dahin nicht gekannter Qualität um die Ohren haut. Die Jazz Messengers um ihren Schlagzeuger Art Blakey gehen dabei mit einem Tempo zu Werke, dass ich zunächst befürchtete, ich hätte die Platte mit 45 anstatt der geforderten 33 Umdrehungen abgespielt. Vielleicht liegt das an der frischen Blutzufuhr, die die Band durch die Neuzugänge Jackie McLean am Altsaxofon, Bill Hardman an der Trompete und Sam Dockery am Piano erhalten hat, und die sich anscheinend alle Mühe geben, die großartigen Hank Mobley, Donald Byrd und Horace Silver zu ersetzen. Auf „Cranky Spanky“ wollen sie dabei offensichtlich einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen und Art Blakey macht nicht die geringsten Anstalten, dies zu unterbinden – im Gegenteil, er treibt sie mit seinem Schlagzeug derart voran, dass man von einem Wunder sprechen muss, dass die Bläser anschließend nicht ohnmächtig nach hinten gekippt sind. Auf „Stella by Starlight“ geht es dann etwas ruhiger zu, bevor das Gaspedal bei „My Heart Stood Still“ wieder bis zum Boden getreten wird.

Interessant sind auch die eingestreuten 4/4-Takt-Einlagen auf beiden Stücken der B-Seite; diese demonstrieren, wie Art Blakey seine Jazz Messengers im Griff hat und er jederzeit die Richtung bestimmen kann. „Hard Bop“ aus dem Jahr 1957 ist eine echte Definition dieses Jazzstils und gehört auf jeden Fall zu der sehr langen Liste der besten Alben der Jazz Messengers

Fazit

Die Impex-Alben kann man schon allein wegen des Klangs empfehlen, „Hard Bop“ ist aber auch musikalisch wertvoll.
The Jazz Messengers – Hard Bop (Impex)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 01.10.2013, 10:30 Uhr