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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: The XX – XX (JPC)


The XX – XX

1889

Die hier haben wir Ihnen schon einen ganze Zeit vorenthalten – unverzeihlicherweise. Der Erstling dieses Londoner Quartetts aus dem letzten Jahr ist ein absolutes „must have“. Zum Zeitpunkt der Aufnahme noch keine 20, überraschen die vier mit einem unglaublich abgeklärten und spannenden Album, das viel mehr ist als der im Radio reichlich strapazierte Hit „Crystalized“. Hat man sich einmal an die etwas spröde, kühle elektronische Anmutung des Albums gewöhnt, fangen die leicht vertrackten Melodien bald an, sich im Hinterkopf festzusetzen und ganz langsam ihr ganze Schönheit in Kopf und Bauch zu entfalten. Extrem reduziert, bei aller Sparsamkeit ausgesprochen abwechslungsreich und doch irgendwie warm und eingängig – so ganz erschließt sich mir der Kunstgriff noch nicht, mit dem diese Scheibe funktioniert – aber sie tut’s, und wie. Da schweben zarte, unaufgeregte Stimmen zwischen minimalistischen Beats, da pluckert der Drumcomputer seltsam entrückt, hier und da gesellt sich ein wenig Gitarre hinzu und alles passt auf wundersame Weise aneinander. Interessanterweise klingen Platte und CD merklich unterschiedlich und verfolgen eine etwas unterschiedliche Ästhetik, die beide ihren Reiz haben: Die Platte wärmer und verbindlicher, die CD trockener und distanzierter – das muss man in diesem Falle nicht weniger schätzen.

Die Plattenproduktion ist jedenfalls blitzsauber und äußerst rauscharm – was gerade hier sehr wichtig ist. Die Aufmachung der Vinylausgabe ist sehr originell gestaltet; ins mattschwarze Cover ist ein großes „X“ eingestanzt, das vom weißen Innencover ausgefüllt wird. Dort steckt neben der Platte ein Poster mit – Sie ahnen es: einem großen weißen X auf schwarzem Grund; auf der Rückseite gibt‘s Texte.

Fazit

Eine der spannendsten Popproduktionen seit Langem, absoluter Kaufzwang!
The XX – XX (JPC)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 16.06.2010, 10:26 Uhr