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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Antony & The Johnsons – Swanlights (Rough Trade)
Antony & The Johnsons – Swanlights
Ich kenne die bisherigen Alben von Antony and the Johnsons einigermaßen und muss dem exaltierten Frontmann Antony zugestehen, dass er mit seiner stets leicht klagenden Stimme in der richtigen Stunde einen Nerv bei mir treffen kann, der mich zu Tränen rührt. Allerdings muss in letzter Zeit irgend etwas passiert sein, denn obwohl Antony immer noch die gleiche Stimme hat, passiert dies nicht mehr unbedingt. Vielleicht hat die Gruppierung den Status des ewigen Geheimtipps hinter sich gelassen und der Ruhm zehrt an der Substanz? Die Stücke sind immer noch wunderbar arrangiert und brilliant aufgenommen. Das Charisma Antonys ist aber einer Präsenz gewichen, die die Grenze zur anstrengenden Selbstdarstellung eindeutig überschritten hat – gut zu hören gerade in den ersten beiden Stücken. Musikalisch stellen die immer noch vieles in den Schatten, was man heutzutage so kennt – die Begleitmusiker agieren virtuos und wohldosiert – nur eben der primadonnenhafte Auftritt des Sängers nervt. Sorry, Antony, das durfte in dieser Form nur Freddie Mercury. So gegen Mitte der ersten Seite wird es etwas besser, wenn die Songs zugänglicher werden und alle Mitstreiter nicht mehr mit Gewalt extravagant sein wollen. Dann können sich die Zuhörer auch etwas entspannen und einer immer noch hervorragenden Band bei ihrer Reise durch Perlen außergwöhnlicher Popmusik-Perlen lauschen. Technisch ist das Album wie immer fantastisch aufgenommen und produziert. Auch die opulente Ausstattung und die Fertigungsqualität sind allen Lobens wert.
Fazit
Ich will nicht ausschließen, dass es an mir liegt, aber ich behaupte trotzdem, dass Antony and the Johnsons bei aller Qualität aufpassen müssen, nicht in reinen Manierismus abzudriftenKategorie: Schallplatte
Produkt: Antony & The Johnsons – Swanlights (Rough Trade)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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