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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Everlast - Songs of the Ungrateful Living (SPV)
Everlast - Songs of the Ungrateful Living
Zuerst einmal: Man muss sich an den Sound der Scheibe gewöhnen – die Produktion ist recht direkt aggressiv geworden und mit ordentlich Kompressor und Limiter gefahren worden. Ich muss aber zugeben, dass das wohl nicht anders geht bei dieser Musik. Wo steht Everlast im Jahr 2012? Nun, am Anfang seiner Solokarriere hat er den domierenden Hip-Hop mit Folk- und Blues-Elementen garniert – herausgekommen sind dabei einige Sternstunden des Songwritings und ergreifende Momente, die Everlast nicht wiederholen konnte, als sich das Verhältnis der Einflüsse umkehrte. Der böse Junge war zahnlos geworden – einige immer noch herausragende Songs bestätigten als Ausnahme die Regel. Die schlimmsten Befürchtungen, die eintreten, als das Album sehr sanft, sehr akustisch einsetzt, bewahrheiten sich nicht. Erster Höhepunkt: „I Get By“, das auf einem Sample aus Tom Waits´ „Dirt in the Ground“ aufbaut und eine Perle in Sachen Crossover-Mix-Pop darstellt. Auf der zweiten Seite des Doppelalbums geht es weiter mit zeitlosem (und sehr gutem) akustischen Songwriting – ein paarmal hat man das Gefühl, Everlast steht kurz vor seinem persönlichen „Knocking on Heavens Door“, meistens jedoch vermisst man den eindeutigen persönlichen Stil. Die dritte Seite gibt wieder etwas mehr Gas, während die Bonustracks auf Seite vier ein vielseitiges Album abrunden. Die Pressung ist okay, das Mittelloch etwas zu klein.
Fazit
Everlast bedient sich virtuos einer breiten Palett stilistischer Mittel, verliert jedoch dabei ein bisschen seine eigene künstlerische SpracheKategorie: Schallplatte
Produkt: Everlast - Songs of the Ungrateful Living (SPV)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Ein Musikbegeisterter (in diesem Fall ein extrem talentierter Schreiner) übertreibt es mit dem Hobby HiFi und baut plötzlich sagenhaft gute Lautsprecher.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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