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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Billy Talent – Crisis Of Faith (Warner Canada)
Billy Talent – Crisis Of Faith
Niemand, aber wirklich niemand hat es jemals geschafft, dem Voll-auf-die-Zwölf-Rock nahezukommen, den Billy Talent mit ihren ersten beiden Alben erfunden haben. Wer das auch nicht geschafft hat - sind Billy Talent. Und so hoffe ich auch bei Studioalbum Nummer sechs (den selbst verlegten Erstling nicht mitgerechnet), dass der unnachahmliche Groove der frühen Jahre wieder Einzug hält. Tut er. Zumindest teilweise. „Reckless Paradise“ zum Beispiel ist so ein Ding, dass sich auch 2003 gut gemacht hätte – ich bin beruhigt, der Punk ist noch da. „I Beg To Differ (This Will Get Better)“ schlägt in die gleiche Kerbe – sehr schön. „Wolf“ ist die unvermeidliche Ballade – von mir aus. Die Streicher allerdings hätte ich in dem Maße nicht gebraucht. „Reactor“ geht wieder in die richtige Richtung, auch die Sache mit den Backing Vocals geht in Ordnung. Lediglich die Melodie ist nicht besonders stark, das Gleiche gilt für die beiden folgenden Titel. „End Of Mine“ überrascht mit einem Gastauftritt von Weezer-Sänger Rivers Cuomo, was relativ gut funktioniert. Der Track schwingt sich auch kompositorisch fast zu alten Höhen auf. Die beiden letzten Titel sind okay, aber nicht weiter erwähnenswert. Klanglich geht die Scheibe durchaus in Ordnung. Die Gitarren tönen schön fett, Sänger Benjamin Kowalewicz kann sich gegen die Wall Of Sound durchaus durchsetzen, der Lärm hat durchaus Stil. Die Pressqualiät der schwarzen Platte ist durchschnittlich, der Störgeräuschpegel ist durchaus nicht zu gering. Billy Talent-Titel sind in guter alter Punk-Tradition kurz, deshalb passen alle zehn auch auf eine Scheibe, die außer Texten auf dem Innencover keinerlei Extras zu bieten hat.
Fazit
Knüpft in ein paar Momenten durchaus an frühe Großtaten anKategorie: Schallplatte
Produkt: Billy Talent – Crisis Of Faith (Warner Canada)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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