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Kategorie: Subwoofer (Home)

Serientest: SV Sound SVS PB-3000, SV Sound SVS SB-3000


Thors Hammer

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Schon mehrfach hat der amerikanische Hersteller SVS eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie man abgrundtiefen und präzisen Bass in den Hörraum bringen kann, denn aktive Subwoofer sind das „Spezialgebiet“ von SVS. Zu den vier bereits am Markt erhältlichen Serien stellt SVS in der brandneuen 3000er-Serie zwei weitere, extrem spannende Subwoofer vor.

Wer für seine HiFi- oder Heimkino-Anlage einen leistungsfähigen Subwoofer in einer überschaubaren Preisklasse sucht, wird bei den SVS-Serien 1000 und 2000 ganz sicher fündig. Noch kraftvoller und dynamischer kommen die Topserien 16-Ultra und 4000 daher, diese kosten allerdings auch deutlich mehr. Die brandaktuelle 3000er-Serie platziert sich etwas unterhalb der 4000er-Serie und baut auf bewährten Technologien der SVS-Toplinien auf, allerdings zu deutlich günstigeren Preisen. Schon ab rund 1.400 Euro bietet SVS das geschlossene Modell SB-3000 an, für die Bassreflex-Variante mit deutlich größerem Gehäuse werden rund 1.700 Euro fällig. Zwar sind dies keine echten Preisschnäppchen, aber wenn man bedenkt, welche technischen Innovationen in den Treiber und die Verstärkereinheit Einzug gehalten haben, sind diese Preise mehr als angemessen.

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Geschlossen oder Bassreflex?

Wie bei SVS-Subwoofern üblich, werden auch von der neuen 3000er- Serie zwei Varianten angeboten, die sich lediglich in der Gehäusekonstruktion unterscheiden. Sowohl eingesetzte Treiber als auch Verstärkereinheit sind bei beiden Varianten absolut identisch. Grundsätzlich lässt sich mit beiden Gehäuseversionen eine abgrundtiefe, dynamische Basswiedergabe erreichen, allerdings hat die geschlossene Version einen kleinen Vorteil in Sachen Präzision und Impulsverhalten sowie ein kleineres Gehäuse. Das mit zwei mächtigen Bassreflexöffnungen versehene Gehäuse des PB-3000 nimmt deutlich mehr Platz im Hörraum ein, bietet aber aufgrund der Unterstützung durch die Reflexrohre einen hör- und messbar höheren Dynamikumfang bzw. Pegelreserven in den Frequenzlagen zwischen 18 Hz und 30 Hz. Wenn die gigantischen Abmessungen von rund 55 x 46 x 66 Zentimetern des PB-3000 im Heimkino kein Problem darstellen, ist die Bassreflexvariante aufgrund 

enormer Pegelreserven sicherlich die erste Wahl. Zudem lassen sich beide (oder nur eine) Bassreflexöffnungen mittels Schaumstopfen verschließen und eine akustische Performance ähnlich der geschlossenen Variante SB-3000 erreichen. Beide Varianten der sehr massiv und resonanzarm aufgebauten Gehäuse sind mit Oberflächen aus schwarzem Esche-Furnier erhältlich, der SB-3000 ist alternativ auch in einer edlen Hochglanzschwarz-Version zu haben (100 Euro Aufpreis). Zu beiden Varianten gehört jeweils ein sehr solides Schutzgitter aus gelochtem Metall. Diese leicht gebogenen, abnehmbaren Gitter bieten ausreichend Schutz für die Membranen und verleihen den Subwoofern sogar eine elegante Optik.


Preis: um 1700 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
SV Sound SVS PB-3000

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Preis: um 1400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
SV Sound SVS SB-3000

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

07/2019 - Dipl.-Ing. Michael Voigt