Kategorie: Tablets

Einzeltest: Wacom Cintiq 22 DTK2260KOA


Arbeitsgerät für die Schule

Tablets Wacom Cintiq 22 DTK2260KOA im Test, Bild 1
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Der Digitalpakt für die Schulen ist in aller Munde, aus allen Winkeln der Republik werden Lösungsvorschläge und Konzepte zur Umsetzung an die Entscheider herangetragen. Manche davon durchaus sinnvoll, andere wohl eher kurzfristig gewinnbringend für die Hersteller Wir haben uns auch so unsere Gedanken gemacht und möchten ebenfalls ein, wie wir finden, schlüssiges Hardware-Konzept vorstellen. Dreh- und Angelpunkt dieses Konzeptes ist das Grafiktablett Cintiq 22 DTK2260K0A vom Spezialisten Wacom.

Das Grafiktablett Cintiq 22 DTK- 2260K0A unterscheidet sich nicht nur in der Schreibweise von den Tablet-PCs, mit denen wir uns sonst befassen. Beim Wacom handelt es sich um ein reines Eingabegerät für einen PC, ähnlich einer Tastatur oder Maus, nur sehr viel tiefer in der analogen Welt verwurzelt, und damit vielseitiger in der Anwendung.


Das Szenario


Das Wacom steht oder liegt vorn auf dem Lehrerpult und ist am PC oder Laptop angeschlossen, dieser wiederum wirft das Bild idealerweise über einen Beamer an die Wand. Damit haben wir schon die erste Grundvoraussetzungen für einen digitalen Tafelersatz.

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Der Unterschied zum Whiteboard und zur bekannten Tafel ist, dass die Lehrerin und der Lehrer den Schülern nicht den Rücken zukehren müssen, wenn sie ihr Tafelbild erstellen oder digitale Inhalte präsentieren, außerdem verdecken sie das Tafelbild nicht mehr, indem sie davor stehen. Das ist eine perfekte Ausgangssituation für echten interaktiven und kommunikativen Unterricht und ist gerade bei Software-Schulungen so oder so ähnlich längst gängige Praxis.


Das Grafiktablett


Was kann nun das Grafiktablett im Allgemeinen und insbesondere das Wacom Cintiq 22 im Besonderen dazu beitragen? Professionelle Kreative, wie Grafiker oder Fotografen nutzen das Wacom bevorzugt für die Eingabe von Freihandzeichnungen, aber auch zur Freihand-Bearbeitung digitaler Vorlagen in entsprechenden Programmen. Mit dem Wacom kann der Lehrer nun sein Tafelbild wie gewohnt freihändig auf dem Tablett auf dem Pult erstellen, zeitgleich wird es hinter ihm oder ihr an die Wand projiziert. Dank der hochsensiblen Kombination aus der Oberfläche des Cintiq 22 mit dem Stift lässt, sich wie von der Tafel oder dem Blatt Papier gewohnt, freihändig ein Tafelbild kreieren, eigentlich sogar besser. Der Stift reagiert sowohl auf Druck als auch auf Neigung, und das in feinster Abstufung, damit sind unterschiedliche Strichstärken und Schraffuren möglich, ganz intuitiv. Der Clou ist die Möglichkeit der nahtlosen Einbindung anderer digitaler Inhalte, vorausgesetzt, die entsprechend angepasste Software steht zur Verfügung. Apropos Software, da das Wacom als Eingabegerät auf die Kommunikation mit einem PC angewiesen ist, ist es wichtig zu wissen, dass es mit Windows ab Version 7 und Mac OS X ab Version 10.12 kompatibel ist. Für Nutzer von Linux-Betriebssystemen sind ebenfalls Treiber verfügbar, diese werden jedoch nicht von Wacom zur Verfügung gestellt und sind deshalb dort auch nicht dokumentiert.

In der Praxis


In unserem Testaufbau zusammen mit einem MacBook und einem Beamer hat das Cintiq 22 DTK2260K0A hervorragende Dienste geleistet. Wie Sie den Fotos entnehmen können, haben wir uns an einigen Formeln aus der Elektrotechnik versucht, damit bekommt das freihändige Zeichnen und Schreiben einen ganz neuen Stellenwert, denn normale Office-Programme tun sich gerade mit mathematischen und physikalischen Formeln schwer. Auch wir im Verlagswesen skribbeln gerne per Hand ein Konzept, ein Layout oder die Idee für ein Foto-Setting mal eben auf ein Blatt Papier. Besonders durchdacht erschien uns das Handling des Stiftes. Dank der mitgelieferten Halteschlaufe, die ans Tablett geclipst wird, hat der Stift stets seinen festen Platz. Geladen werden muss er ebenfalls nie, weil er ohne Akkus oder Batterien funktioniert. Lediglich die Spitze sollte hin und wieder ausgetauscht werden, drei Ersatzspitzen liegen dem Wacom bei, und der Aufbewahrungs-Clip dient gleichzeitig als Werkzeug zum Wechseln der Spitze. Für den Betrieb in der Schule wäre etwas weniger Verkabelungsaufwand von Vorteil, eine USB-Typ-C-Schnittstelle am Tablett könnte hier womöglich Abhilfe schaffen, ansonsten ließen sich keine Nachteile finden, ganz im Gegenteil, das Wacom scheint sich auf die Kreativität Vieler hier in der Redaktion äußerst positiv auszuwirken.

Fazit

So wie uns das Cintiq 22 DTK2260K0A zur Verfügung gestellt wurde, kann es ohne viel Aufhebens in den Schulbetrieb aufgenommen werden, sogar eine Vorrichtung zur Diebstahlsicherung, das sogenannte Kensington-Lock, ist vorhanden

Kategorie: Tablets

Produkt: Wacom Cintiq 22 DTK2260KOA

Preis: um 950 Euro


12/2019
4.5 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Wacom Cintiq 22 DTK2260KOA

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 950 Euro 
Vertrieb: Wacom, DĂŒssedorf 
Internet: www.wacom.com 
Technische Daten
Abmessungen: 312 x 233 x 23,5 mm (B x T x H) 
Gewicht: ca. 5,6 kg (ohne Standfuß) 
Grafiktablett mit Stift 22-Zoll-Kreativ-Stift-Display, 1.920 x 1.080 (260 ppi), aktive FlĂ€che 476 x 268 mm 
Blickwinkel: 178°/178° (Standard) 
Farbdarstellung: 96 % sRGB (CIE 1931) Standard 
Farbtemperatur/Standardfarben: 9.300 K, 6.500 K, 5.000 K, Custom RGB 
Kompatibilität: Windows 7 oder höher (aktuelles Service Pack/aktueller Build), Mac OS X 10.12 oder höher (neueste Aktualisierung) 
Stift: Batteriefreier Pro Pen 2 mit 2 anpassbaren Seitenschaltern und 8192 Druckstufen in Stiftspitze und Radierer (patentierte elektromagnetische Resonanztechnologie) 
Stift-Neigungserkennung/Umfang: ±60 Stufen / 60 Grad 
Reaktionsrate: 22 ms 
Schnittstellen: HDMI, USB 2.0 
Verbrauch Standby, Betrieb: 0,5 W, 48 W 
Lieferumfang: verstellbarer Standfuß, Wacom Pro Pen 2, abnehmbarer Stifthalter mit 3 Ersatzspitzen (Standard) und Werkzeug zum Entfernen der Stiftspitzen, HDMI-Kabel (2 m), USB 2.0-Kabel (2 m), AC-Adapter (60 W), Netzkabel 
Kurz und Knapp
+ hochaufl ösende Stift-Technologie / ergonomisch vielseitig anpassbar 
Qualität
Bedienung 1,1 
Ausstattung 1,2 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut – sehr gut 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 19.12.2019, 09:55 Uhr
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Topthema: sonoro audio Platinum SE
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