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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Accuphase AC-6 - Seite 2 / 3


Die goldene Nummer fünf

956;m/mN angegeben, was an der unteren Grenze von „mittelhart“ anzusiedeln ist. Sprich: Ultraleichte Tonarme sind nicht unbedingt geeignete Spielpartner, die sind heutzutage aber ohnehin unüblich. Das Vorgängermodell AC-5 war übrigens deutlich weicher aufgehängt. Die schlechte Nachricht zum AC-6 lautet: Er kostet knapp 6.000 Euro. Accuphase setzt hier konsequent auf ein leichtes und steifes Gehäuse. Der Generator ist auf einer Titanplatte montiert, die für einen möglichst schnellen Energieabtransport sorgen soll. Das Gehäuse selbst besteht aus stranggepresstem Aluminium. Natürlich glänzt der Body im unverwechselbaren Accuphase-Champagner-Ton, der, wie bei den Frontplatten auch, durch einen Eloxalprozess erzielt wurde. Zum Generator selbst gibt‘s relativ wenig Informationen. Das Magnetfeld stellt ein kräftiger Neodymmagnet der Kategorie N50 bereit; das ist das Kräftigste, was sich derzeit für Geld und gute Worte erwerben lässt. Der Vorteil der hohen damit erzielbaren Feldstärke besteht darin, dass man mit relativ geringer Windungszahl bei den Spulen brauchbare Ausgangsspannungen erzielen kann. Genau das ist beim AC-6 der Fall: Mit 1,8 Ohm sind die Spulen sehr niederohmig. Das lässt darauf schließen, dass sehr wenig Draht eingesetzt wurde und die bewegte Masse damit sehr gering gehalten werden konnte. Ein niedriger Generatorwiderstand in Verbindung mit ordentlicher Ausgangsspannung ermöglicht zudem eine rauscharme Verstärkung der winzigen Signale. Die Spulen sind aus OFC-Kupfer gewickelt – hier gibt‘s mal kein Silber oder Gold. Zum Vergleich: Die gute alte AlNiCo-Legierung (Aluminium, Nickel, Kobalt), jahrzehntelang das Mittel der Wahl sowohl im Lautsprecher- als auch im Tonabnehmerbau, ermöglicht nur ein Neuntel der mit N50 erzielbaren Feldstärke. Zur Geometrie des Generators und zur Spulenanordnung gibt es keine näheren Informationen, wohl aber zum „Business-End“ des Abtasters: Der Nadelträger ist ein Bor-Röhrchen, am Ende verrichtet ein Semi-Line-Contact-Diamant seinen Dienst. Mit einer Verrundung von 3 x 30 Mikrometern ist das ein sehr schmaler Schliff, der sowohl an den Flanken als auch am Rillenboden maximale Kontaktfläche und damit bestmögliche Energieübertragung erzielen soll. Der AC-6 ist als echtes Accuphase-Produkt zunächst einmal ein Fest für die Augen: Eine absolut makellose Verarbeitung ziert die Preziose. Und, in der heutigen Zeit leider eher die Ausnahme als die Regel: Er ist absolut korrekt montiert. Will sagen: Der Nadelträger sitzt perfekt gerade im Generator. Die Montage gestaltet sich unproblematisch, die Titan-Trägerplatte ist mit M-2,5-Gewindebohrungen im Standard-Halbzollabstand ausgestattet. Die vordere und die seitlichen Kanten sind absolut gerade und rechtwinklig zueinander, sodass man sich beim Einbau problemlos an ihnen orientieren kann. Zunächst durfte der AC-6 im Transrotor-SME 5009 auf dem Transrotor Alto aus dem letzten Heft Platz nehmen. Sicherlich in Sachen Gewicht die Unterkante dessen, was man mit diesem Abtaster kombinieren sollte. Die freundlicherweise vom Accuphase-Vertrieb PIA zur Verfügung gestellte Phonovorstufe C-37 stand auf 300 Ohm Abschlussimpedanz, auf den Teller wanderte Pink Floyds unsterbliches Meisterwerk „Wish You Were Here“. Mit durchschlagendem Erfolg. Die Kombination füllt den Raum bis in den letzten Winkel mit Musik, das Klangbild ist riesig, die Proportionen der Einzelereignisse bleiben aber scharf und im Rahmen. Klar ist das ein legendäres Album, klar klingt das gut, aber das hier von einer über 40 Jahre alten Platte? Das habe ich nicht erwartet. Klanglich geht der AC-6 noch einen Sch

Preis: um 5950 Euro

Accuphase AC-6


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