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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: The Gryphon Diablo 120


Fabelwesen

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Die Skandinavier gelten ja ein bisschen als vernünftige und pragmatische Menschen. Was man auch ihren HiFi-Produkten anmerkt. Bis auf eine Ausnahme

High End aus Dänemark? Ja, klar, gibt es, aber die Liste der bei unseren nördlichen Nachbarn beheimateten Herstellern ist ziemlich kurz. Gryphon dürfte in Sachen Bekanntheitsgrad ganz vorne mit dabei sein. Das liegt zum einen an dem simplen Umstand, dass das Unternehmen schon seit 1985 im Geschäft ist, zum anderen an den außergewöhnlichen Kreationen der Firma. Der Kopf hinter der nach dem Sagenvogel Greif benannten Unternehmen ist ein Mann namens Fleming E. Rasmussen, bei dem das Entwerfen von HiFi- Geräten nur ein Talent in einer ganzen Liste von Fähigkeiten ist. Der Mann hat Studienabschlüsse in Malerei und Grafikdesign und hat auch schon Fotografie unterrichtet. Sicherlich ein visueller Mensch, und das ist seinen Kreationen von je her deutlich anzusehen. Der aktuellen „kleine“ Vollverstärker Diablo 120 macht da keine Ausnahme. Die Optik des schwarzen Gerätes lebt von geraden Linien und einer Vielzahl von Ecken und Kanten, es vermittelt einen wehrhaften Eindruck und sieht ein bisschen so aus, als wäre es hinter den Toren von Mordor entstanden, dazu passt die „teuflische“ Typenbezeichnung. Das Gerät kostet 10.600 Euro, für das optionale Phonomodul sind noch einmal 2.200 Euro fällig.

Das ist wahrlich kein Schnäppchen, relativiert sich aber, wenn man sich die Preisgestaltung der anderen Gryphon-Produkte ansieht: Die kleinste Stereoendstufe kostet 35.000 Euro, ein Paar amtlicher Monos 110.000 Euro, das große Lautsprechersystem 310.000 Euro: Da sind wir mit unserem Einsteiger-Vollverstärker doch noch ziemlich gut bedient. Der Diablo 120 ist erst die zweite Vollverstärkerentwicklung in der Historie von Gryphon. Das erste Modell hieß Atilla und wurde sieben Jahre lang – zwischen 2009 und 2016 – produziert. Kleines Detail am Rande: Bei Gryphon ist man der Meinung, dass eine lange Produktlaufzeit einen Wert darstellt und nicht, dass man jedes Jahr mit Gewalt einen Modellwechel herbeiführen muss – eine durchaus begrüßenswerte Haltung. Die optisch dominierenden Materialien beim Diablo 120 sind mattschwarzes Aluminium und schwarz glänzendes Acryl. Ersteres manifestiert sich in Form diverser Kühlkörper, neben den seitlichen Wärmeabfuhrspezialisten für die fein säuberlich in Doppelmono aufgebauten Endstufen gibt‘s auch einen Kühlhörper an der Gerätevorderseite. Hier dominiert ansonsten der Kunststoff, sanft hinterleuchtet von dem zentralen Display, das über den Betriebszustand des Gerätes informiert. Bedient wird der Gryphon übrigens, wenn nicht über die Fernbedienung, mit Sensorkontakten an der Front. Sehr stylish und perfekt genacht.

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Preis: um 10600 Euro

The Gryphon Diablo 120


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Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.

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Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 24.07.2018, 09:57 Uhr
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