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Tilt? Tilt!
Was verbinden Sie mit „Tilt?“ Genau: wenn beim Flippern, das Spiel einfriert, weil man zu sehr am Gerät geruckelt hat. Das mag einem auch bei einem HiFi-Gerät passieren, aber als HiFi-Kenner denkt man an klassische QUAD-Vorstufen. Und schon sind wir genau im Thema.
Wahrscheinlich kann ich es gar nicht oft genug betonen: QUAD ist im Herzen immer eine englische Firma geblieben. Auch wenn die Geräte und Lautsprecher in China – natürlich im eigenen Werk der Mutterfirma IAG – produziert werden, finden die Entwicklungen nach wie vor am Standort in Huntingdon statt, wohin man schon 1941 zog, nachdem die ursprüngliche Werkstatt in London deutschen Bomben zum Opfer gefallen war.
Entwicklung
Der QUAD 3 gehört zur Classic-Serie, auch wenn es in den klassischen Jahren nie einen QUAD-Vollverstärker gegeben hat. Erst sechs Monate zuvor hat QUAD ja mit den Classic-Modellen 33 und 303 zwei der größten Ikonen der Audiogeschichte neu gedacht vorgestellt.







Ganzheitlich
Die Ausstattung des QUAD 3 bietet schlicht alles, was man unter normalen Umständen für den vollwertigen Betrieb in einer kompletten HiFi-Anlage braucht:
Viel mehr ...
Gewandelt wird die digitalen Signale mit einem feinen Chip vom Marktführer ESS, dem ES9038Q2M 32-bit DAC, eine Firmwareschnittstelle ist natürlich auch vorhanden. Das optionale Upsampling lässt sich mit der Fernbedienung steuern und auf dem Display ablesen. Bei allem Digitalismus wollen wir aber nicht übersehen, dass der QUAD 3 verstärkerseitig nicht nur diskret aufgebaut ist, sondern auch edle, analoge Klangregler hat: einen für den Bass und dann den berühmten Tilt- Regler für die Anpassung der Gesamtbalance in 1db-Schritten um 650Hz herum – auch in Zusammenspiel mit dem Bassregler. So kann man49 Raummoden ein wenig ausbügeln, giftigen Materialien wie Glas oder Steinböden den antiaudiophilen Zahn ziehen oder weniger angenehm klingende Aufnahmen dezent nachbearbeiten. Ich liebe es.
Das Design
David McNeill hat den Look der neuen Classic-Geräte geprägt hat. Nüchtern und doch warm wirkt er, ausgehend von der 3er-Serie der späten 60er und 70er Jahre mit einem Touch der 22er Serie davor. Das Design kennen wir im Prinzip schon von der neuen 33 Vorstufe. Die „Welle“ vom Lautstärkeregler, die die restliche Front auf der Hälfte teilt, ist der Verweis an die 50er Jahre und den Look der 22er Röhrenvorstufe, die sogar bis 1967 gebaut wurde. Der Rest ist 3er Serie und neuer. McNeill hat es wirklich geschafft, Kühle und Wärme zu vereinen und wenn er keinen Designpreis dafür bekommt, gehe ich auf die Barrikaden. Das orangefarbene Display, ein Verweis auf die 33er Vorstufe, lässt sich dimmen. Das sieht einfach nur sexy und elegant aus, auch mit den versenkten Reglern.
Verstärkung
Die Endstufe ist klassischdiskret als A/B-Design aufgebaut und wie mir QUAD sagte, ist es auch das, was QUAD-Kunden zu bevorzugen scheinen. Dafür setzen sie Peter Walkers legendäre Current Dumping Schaltung ein, die einen kleinen Class-A-Anteil mit einem größeren Class-B-Anteil kombiniert, dabei aber die Übernahmverzerrungen minimiert und ganz auf den typischen Class-A-Leerlaufstrom verzichtet. Ich habe den QUAD-Klang immer geliebt und bin gespannt, ob ich ihn hier auch wiederfinde. Mit 65 Watt an 8 und 100 Watt an 4 Ohm ist der QUAD 3 sehr gut für die meisten in Frage kommenden Lautsprecher gerüstet. Und seien wir mal ehrlich: wer wollte ihm riesige Wattfresser an die Seite stellen? Spannend fände ich, wie er mit QUAD Elektrostaten zurecht kommt, aber ich habe keine zur Hand. Also schnappe ich mir die die Acoustic Energy AE 320² Lautsprecher und kann endlich Musik hören.
Klang-Charakter
Der Quad 3 macht erstmal seinen Job und zwar hervorragend. Trotz ausführlichen Hörens fällt es mir schwer, ihm einen wirklich typischen Klang zuzuschreiben. Ich habe natürlich alle Eingänge und Optionen ausprobiert und bin komplett überzeugt. Denn mit jedem lässt sich ohne Abstriche ausgezeichnet Musik hören. Genial finde ich Ist das nicht eine wunderschöne Front? Die Regler lassen sich übrigens hervorragend bedienen die Klangregler, also Bass und Tilt, mit denen man sehr feinfühlig auch nicht ganz optimale Aufnahmen korrigieren kann. So zum Beispiel die Livescheiben von MSMW, die gerade in Punkto absoluter Klangbalance hier und da auf der unrunden Seite sind. Im sehr stimmigen Zusammenspiel mit den Acoustic Energy AE 320 ² Standlautsprechern konnte ich so eine harmonischere Abstimmung erreichen. Nicht nötig war das via Bluetooth mit Anouar Brahems ECM-Einspielung Blue Maquams. So delikat wie Jack de Johnette über seine Becken tanzt, kann das niemand außer ihm und das höre ich perfekt trotz der vermeintlichen unaudiophilen Bluetooth- Verbindung. Überhaupt lässt die Wiedergabe das Quad 3 gerade mit Digitalquellen kaum Wünsche offen. So klingen die Flaming Lips trotz komplexer Arrangements mit unserem CD-Laufwerk abgespielt differenziert und knackig. Und wie tief die männliche Stimme auf „At War with the Mystics“ ihr repetitives NO!NO!NO! in den Hörraum stellt, verschafft mir eine Gänsehaut. Aber auch der Phono-MM-Eingang legt sehr guten Auftritt hin und agiert auf dem Niveau der anderen Optionen. Mit ihm kann man zufrieden seine LPs hören. Und ja, ich habe den Quad 3 kurz mit dem Soulnote E-3 vom selben Vertrieb verglichen. Das ist natürlich ein fieser Vergleich, denn der E-3 kostet mehr als 10mal so viel wie der Quad 3. Und obwohl er natürlich besser klingt, tut er das sicher nicht 10mal. Und das spricht ja wohl für den Quad 3, finden Sie nicht?
Fazit
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Kategorie: Vollverstärker
Produkt: Quad 3
Preis: um 1490 Euro

Spitzenklasse
Quad 3
Quad 3
|
262-2565
hifisound Lautsprechervertrieb |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Es ist schlicht erstaunlich: Es tauchen immer wieder neue Hersteller von Lautsprechern auf. Das erfordert mindestens Mut, Überzeugung und, sofern man erfolgreich sein will, Können.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Klang | 70% | |
| Labor | 15% | |
| Praxis | 15% |
| Preis: | um 1.490 Euro |
| Vertrieb: | IAD, Korschenbroich |
| Telefon: | 02161-61783-0 |
| Internet: | www.QUAD-highend.de |
| Ausstattung | |
| Ausführung | Silbergrau |
| Abmessungen (B x H x T in mm): | 300 x 101 x 332 |
| Gewicht: | 5,3 kg |
| Prinzip: | Transistor Vollverstärker |
| Leistung: | 65 Watt / 8 Ohm; 100 Watt/4 Ohm |
| Eingänge: | 2 x Hochpegel; 1 x Phono MM; 1 x USB-B; 1 x Koax (S/PDIF); 1 x optisch (S/PDIF); 1 x HDMI ARC; 1 x Bluetooth 5.1; 1 x 12V Trigger |
| Ausgänge: | 1 x LS Stereo |
| Samplingraten | PCM bis 768kHz; DSD bis DSD 512 |
| Garantie | 3 Jahre |
| + | ausgezeichneter Klang |
| + | optimale Ausstattung |
| +/- | + fantastisches Design |
| Klasse: | Spitzenklasse |
| Preis/Leistung: | hervorragend |




