Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Aqvox USB Low-Noise Netzteil


USB – komfortable Schnittstelle mit Nachteilen

2981

Es ist mir schon ein paar Mal passiert, dass ich mit dem Laptop auf dem Schoß Musik hörte und mich darüber wunderte, dass die Musik irgendwie nicht einrasten wollte. Irgendwann zieht man dann mehr oder weniger zufällig den Netzstecker des Latops und – auf einmal ist‘s wesentlich besser. Woran das liegen kann, habe ich ja bereits eine Seite vorher erklärt. Natürlich liefert so ein Akku weitaus saubereren Strom als das Netzteil eines Notebooks. Wer jetzt denkt, man löst alle Probleme, wenn man einfach nur im Akkubetrieb hört, hat sich leider getäuscht. Das war‘s noch nicht. Das Problem ist nämlich, dass die USB-Chips der meisten Wandler direkt über das vom Computer kommende Kabel mit den benötigten 5 Volt versorgt werden. Da gibt es natürlich Ausnahmen, besonders die asynchron arbeitenden USB-Wandler sind hiervon in der Regel ausgenommen, aber eine nicht zu verachtende Zahl bezieht die Betriebsspannung eben genau so. Das wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn über das USB-Kabel eine schöne glatte Spannung möglich wäre. Sie ahnen es: Dem ist nicht so. Der Ripple auf so einer Leitung kann bis zu einigen zig Millivolt betragen, was den Klang deutlich verschlechtert.

Da viele Chips unter diesen schweren Bedingungen beispielsweise auch den Signaltakt generieren müssen, die Spannung aber durch Ripple und Rauschen stark schwankt, kann das ein erkleckliches Maß Jitter erzeugen. Und auch der bereits angesprochene reine Akkubetrieb ist in dieser Beziehung nicht das Allheilmittel. Leider ist so ein Computer (und zwar jeder!) ein Rausch- und Störungsgenerator vor dem Herren. Die ganzen Grafik-, Sound-, Netz- und Was-weiß-ich-Karten erzeugen im kompletten Stromkreis eines Rechners ein unüberschaubares Kauderwelsch an Spannungsmüll, der auch nicht weg ist, wenn man das Steckernetzteil abzieht, der aber auch gern den Weg über die USB-Verbindung zum D/A-Wandler findet und dort sein Unwesen treibt. Die Lösung dieses Problems ist das Auftrennen der Spannungsleitung in der USB-Verbindung und das Ersetzen dieser durch ein stabile Quelle. Genau diesen Ansatz verfolgt das Aqvox USB-Low-Noise-Netzteil. An dessen Kabelende befindet sich ein handelsüblicher USB-Adapter, in dem allerdings nur die beiden USB-Datenleitungen durchgereicht werden, die Spannung vom Computer endet an dieser Stelle, wird galvansich getrennt und durch die eigene ersetzt. Genau der kritische Teil dieser sonst recht logischen Lösung, das spannungsrerzeugende Netzteil, generiert nur sehr wenig Ripple, so dass dem USB-Chip eine weitaus stabilere Versorgung zur Verfügung steht.

Sie glauben gar nicht, wie viel so etwas bringt, ich habe nach einem Telefonat mit Norman Lübke von Aqvox zwar schon daran geglaubt, dass sich etwas tut, aber in diesem Maße hab ich‘s nicht erwartet. Der Klang gewinnt an Natürlichkeit, was genau der Effekt ist, den jitterarme Wandler erzeugen, wenn sie in einer bestehenden Quelle dazwischengeschaltet werden. Der Preis dafür ist äußerst überschaubar, weshalb ich auch diese stromsäubernde Lösung mit ruhigem Gewissen empfehlen kann.

Fazit

Wenn Sie genau wissen wollen, wieviel Müll Ihr Computer erzeugt, schalten Sie mal dieses Netzteil zwischen Rechner und Wandler und wundern Sie sich dann nicht, wie viel besser es klingt.

Preis: um 120 Euro

Aqvox USB Low-Noise Netzteil


-

 
Ausstattung & technische Daten 
Kategorie: Netzteil 
Preis: 120 
Vertrieb: Aqvox, Hamburg 
Telefon: 040 41006890 
Internet: www.aqvox.de 
Varianten: Nein 
checksum „Wenn Sie genau wissen wollen, wieviel Müll Ihr Computer erzeugt, schalten Sie mal dieses Netzteil zwischen Rechner und Wandler und wundern Sie sich dann nicht, wie viel besser es klingt.“ 
Neu im Shop:

Schallabsorber "Art Edition"- Rabattaktion

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Angebot wächst

Das Angebot an DAB+-Radiosendern wurde mit dem Start des zweiten bundesweiten Multiplexes um acht zusätzliche Programme erweitert. Damit sind neben den regionalen Angeboten via DAB+ nun 21 Radioprogramme bundesweit zu empfangen.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Kabellos guter Klang

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden langsam aber sicher wieder zurückgefahren und das schöne Wetter zieht die Menschen nach draußen. Ob im Garten, beim Joggen, oder im Park darf bei vielen Leuten die Musik per Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher nicht fehlen. Auf einige Dinge sollte man aber achten.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

189_19699_2
Topthema: QLED zum Kampfpreis
QLED_zum_Kampfpreis_1598610071.jpg
TCL 65C815

Die brandneue C81-Serie von TCL bringt viel Technik für erstaunlich wenig Geld mit. Wir testen das mittlere Modell in 65 Zoll.

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Musik&Akustik
Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 21.12.2010, 14:25 Uhr