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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: HMS Silenzio


Ruhiger Fluss

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Überall, wo Signale elektrisch übertragen werden, muss Strom fließen. Und zwar nicht nur aus den Steckdosen für Verstärker, Fernseher und die diversen Zuspieler, sondern auch durch die Antennen- und AV-Kabel. Denn sowohl TV und Radio als auch Bild und Ton werden als hoch- beziehungsweise niederfrequente elektrische Signale über die entsprechenden Kabelverbindungen transportiert.

Damit die gesamte Fernseh-, HiFi- oder Heimkino-Anlage vollkommen störungsfrei arbeitet und auch wirklich zur Hochform auflaufen kann, sollten die hochwertigen Nutzsignale möglichst von unerwünschten Einflüssen befreit werden.

Ungebetene Gäste


Wie kommen Störsignale in die Musik oder das Bild? Wenn Sie einen Radiowecker mit UKW-Empfang und „Wurfantenne“ nutzen, wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass jeder Draht wie eine Antenne wirkt. Und das gilt im Prinzip auch für Strom- und Antennenleitungen. Diese Kabel transportieren „aufgefangene“ Störungen bis in die Geräte. Im theoretischen Idealfall werden die Störimpulse in den Geräten in einer Heimkino- oder HiFi-Anlage herausgefiltert, und es haben alle Geräte dasselbe elektrische „Potenzial“ durch eine starke gemeinsamen Masse. Doch in der Praxis nutzen die Störimpulse Schleichwege: Schon durch die Mischung von Geräten mit dreipoligem Schutzkontakt- Stecker, zweipoligem Eurostecker und deren verschiedenen Netzteilen entstehen zwangsläufig Unterschiede im elektischen Potenzial zwischen den Geräten. Es bauen sich elektrische Spannungen auf – sogar dann, wenn eine gemeinsame Steckerleiste benutzt wird. Zudem bringen Satellitenschüssel oder Kabelanschluss ihr eigenes Potenzial in die Gesamtanlage ein. Die unvermeidliche Folge sind Ausgleichsströme, die unter anderem über die Cinch-Kabel und die Antennenleitungen fließen. Und schon sind hoch- und niederfrequente Störungen da, wo sie nicht hin gehören. Einer der schlimmsten Fälle ist die klassische „Brummschleife“, die sich mit breiten Streifen im Bild und tiefem „Brummen“ im Ton bemerkbar machen kann. Aber auch wenn es nicht aus den Lautsprechern dröhnt und das Bild grob verzerrt ist, beeinträchtigen vor allen hochfrequente Störungen die Qualität von Empfang und Wiedergabe. In vielen Fällen verbessert sich die Wiedergabe von CD oder DVD, wenn die Antennenleitung von AV-Receiver oder Fernseher abgezogen wird, weil so die fatale Wirkung der Ausgleichsströme an einer entscheidenden Stelle unterbrochen wird – eine Lösung ist diese Methode freilich nicht.

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HMS Silenzio


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Herbert Bisges
Autor Herbert Bisges
Kontakt E-Mail
Datum 23.02.2011, 11:25 Uhr
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