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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Innuos PhoenixUSB


Wer hat an der Uhr gedreht?

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Die USB-Übertragung ist zum Standard für HiRes geworden, doch sie ist keineswegs perfekt. Innuos hat sich den zwei größten Problemzonen nun mit einem besonderen Gerät angenommen.

Wenn man von der Verarbeitung digitaler Daten spricht, dann bemüht man gerne das Bild von Einsen und Nullen. Das hilft dem Verständnis der Vorgänge, doch wie immer wenn man sich eines solchen Sprachbildes bedienen muss, ist die Realität deutlich komplexer. Ein digitales Kabel überträgt keine Zahlen sondern elektrische Spannungen, die jeweils als einer von zwei möglichen Zuständen - der Null oder der Eins - interpretiert werden können. Damit genau dies gut funktioniert kommt es neben der eigentlichen Spannung auch darauf an, wann sie anliegt. Timing ist gerade bei der HiRes-Wiedergabe also ein weiter wichtiger Faktor. Innuos ist sich bewusst was gute digitale Signalverarbeitung ausmacht, wie sie mit ihren Servern stets aufs Neue unter Beweis stellen. Gerade beim Flaggschiffnamens Statement setzte sich der Hersteller zum Ziel, möglichst alles für eine perfekte Wiedergabe zu unternehmen. Wichtiger Bestandteil dieses Maßnahmenpakets war der USB-Reclocker vor dem Ausgang des Servers, der von Innuos auch als standalone Gerät auf den Markt gebracht wurde. Unter dem Namen PhoenixUSB will der Hersteller so auch Nutzern anderer Systeme die Möglichkeit einer optimierten USB-Verbindung geben. Die Integration des Gerätes in ein Streaming- System ist ungemein einfach. Alles was man dazu benötigt ist ein USB-Kabel vom Quellgerät hin zum Phoenix und ein weiteres vom Phoenix zum genutzten D/A-Wandler.

Darum mag sich mancher wundern, warum das Gerät mit etwa 20 Zentimetern Breite und über 30 Zentimetern Tiefe so viel Platz benötigt. Das kann man gleich auf mehrere Arten erklären. Zum einen ist natürlich die Anmutung des Gerätes ein wichtiger Faktor. Der PhoenixUSB ist kein simpler Kabeladapter, sondern wurde von Innuos als Upgrade für hochwertige Audiokomponenten konzipiert. Darum gibt es ein sehr stabiles Metallgehäuse mit der typischen, verwinkelten Frontplatte und aufwändigen Füßen, die erneut dem Statement entliehen sind. Materialstärken, Verarbeitung und Haptik sind damit auf High End Niveau und der PhoenixUSB macht auch neben hochpreisigen Komponenten eine gute Figur. Zweiter wichtiger Faktor ist die aufwändige Stromversorgung des Gerätes. Während die Platine die für das eigentliche Reclocking verantwortlich ist eine sehr überschaubare Größe besitzt, ist das Gehäuse des Gerätes dennoch prall gefüllt. Ein enormer Ringkerntrafo wird mit gigantischen Mundorf-Kondensatoren und weiteren selektierten Bauteilen kombiniert, um den Reclocker mit zwei unterschiedlichen Stromversorgungen auszustatten. Eine wird von der internen Clock beansprucht, während die zweite für das neu erstellte USB-Ausgangssignal und den entsprechenden Chip genutzt wird.

Preis: um 2500 Euro

Innuos PhoenixUSB


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Datum 13.08.2020, 10:01 Uhr