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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Nessie Vinylmaster - Seite 2 / 3


Und sie dreht sich doch

Firmengründer Uwe Draabe ist ein umtriebiger Mann mit viel internationaler Erfahrung in der Industrietechnik und seit einiger Zeit auch Besitzer eines Vinyl-Mailorder- Services. Der Bogen vom Plattenversender zur eigenen Waschmaschine ist kein schwierig zu schlagender, und so hat der Mann Nägel mit Köpfen gemacht und eine eigene Maschine auf Kiel gelegt. Sie heißt „Nessie Vinylmaster“, kostet 1.890 Euro und unterscheidet sich auf den ersten Blick nur wenig von diversen Konstruktionen des Mitbewerbs. Der Teufel allerdings steckt wie immer im Detail. Nessie – der Name hat übrigens keinen tiefergehenden Hintergrund und wurde gewählt, weil er leicht zu merken ist und freundlich klingt – gehört zur Gilde der sogenannten Flächenabsauger. Das heißt, dass die Reinigungsflüssigkeit, nachdem sie ihr hoffentlich segensreiches Werk beendet hat, über die ganze Plattenbreite abgesaugt wird. Das geschieht über einen Schlitz in einem Rohr, so dass es eigentlich „Liniensauger“ heißen müsste. Das andere gängige Prinzip ist der „Punktabsauger“, bei dem eine Düse mit einer Art „Tonarm“ über die Platte geführt wird und punktuell absaugt. Das dauert deutlich länger, funktioniert aber auch sehr viel leiser. Nessie sieht fast aus wie ein Plattenspieler. Sie hat einen Teller, auf den die zu reinigende Platte gelegt wird.

Über das Label wird ein per Gummilippe abdichtendes Auflagegewicht gestülpt. Dadurch wird verhindert, dass das Label nass wird. Nessie verfügt über zwei schwenkbare Arme, die wechselweise zum Einsatz kommen. Zunächst wird der „Bürstenarm“ über die Platte geschwenkt und leicht heruntergedrückt, womit die Bürste auf der Platte aufliegt. So weit gibt’s das bei anderen Geräten auch, ab jetzt jedoch unterscheidet sich Nessie von anderen Konstruktionen: Als Nächstes drückt man den Knopf, das einzige Bedienelement an der Maschine. Der Teller setzt sich in Bewegung, durch Düsen im Bürstenarm wird vollautomatisch eine sinnvolle Menge Reinigungsflüssigkeit auf die Plattenoberfläche aufgetragen und mit der Bürste auf der Oberfläche verteilt. Der Teller ändert dabei mehrmals die Drehrichtung, das Blinken der Beleuchtung im Taster signalisiert, dass die Automatik das Heft in der Hand hat. Nach ungefähr zwei Minuten hört das Blinken auf und signalisiert damit, dass die Scheibe jetzt langsam sauber sein sollte. Wenn Sie der Maschine glauben, heben Sie den Bürstenarm leicht an und schwenken ihn zurück. Der Teller stoppt, Sie schwenken den Absaugarm über die Platte, drücken ihn leicht auf die Plattenoberfläche. Automatisch setzt sich der Teller in Bewegung und die Absaugturbine startet.

Preis: um 1890 Euro

Nessie Vinylmaster


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 06.03.2014, 14:15 Uhr