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Gut verstecktes Klangerlebnis – so werden Soundgeräte optimal integriert

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09.02.2022 10:34 Uhr von Dustin Michels

Bloß nicht den erstklassigen Sound verstecken, sondern lieber die Anlage. Vor allem größere Hi-Fi-Geräte wirken oft form- und farblos, fügen sich nicht harmonisch in den Rest der Einrichtung. Kein Grund, auf den fulminanten Klang zu verzichten. Viel besser: passende Möbel für den ungetrübten Hörgenuss auswählen und die Hi-Fi-Geräte darin verstecken.

Klasse Sound muss nicht zum Stilkiller werden

Um fulminantes Klangerlebnis zu erzielen, müssen viele Lautsprecherboxen, Subwoofer und Co. über einen größeren Resonanzkörper verfügen. Die Folge: Sie sehen häufig langweilig und vor allem üppig aus. Im Raum platziert sind nur die wenigsten ein echter Eyecatcher. Dafür liefern sie aber einen sagenhaften Sound.

Die Lösung? Gute Nachrichten: Niemand muss seine geliebten Soundsysteme entsorgen, weil sie optisch vielleicht eintönig aussehen. Zahlreiche Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Heimkinoanlagen und Co. elegant und effektvoll zu verstecken. Damit wirklich jede Anlage passgenau untergebracht werden kann, stehen vor allem modulare Systeme zur Verfügung.

Offen, geschlossen, halb offen – erlaubt ist, was gefällt. Spezielle Sound- und TV-Möbel verfügen beispielsweise über einzelne Elemente im System: 3+1 oder 2+2. Optimal, denn auf diese Weise ist nicht nur ausreichend Stauraum für den Sound, sondern auch für Kabel, Bücher und Co. vorhanden. Wer beim Kauf der Systeme maximale Flexibilität möchte, achtet vor allem auf herausnehmbare Einleger. Der Vorteil: Die Höhe des Stauraumes kann individuell verstellt werden und passt sich jedem (neuen) Sound-System an.

Tipps für die richtigen Audiomöbel

Audiomöbel sollten nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch praktisch sein. Für das maximale Sounderlebnis ist gute Verarbeitung wichtig. Lockere Schrauben, Scharniere und Co. trüben das Klangerlebnis, wenn der Sound die Möbelstücke in Schwingung versetzt und Klappergeräusche stören.

Auch die besten Soundgeräte müssen regelmäßig eingestellt und gewartet werden. Für schnellen Zugriff sorgen clevere Lösungen, beispielsweise eine klappbare Tür.

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Zum smarten Verstauen von Zubehör wie Fernbedienung, CD und Co. ist ein Schubfach empfehlenswert. Vor Staub und Licht geschützt, lassen sich alle Utensilien stilvoll-elegant mit raschen Zugriffsmöglichkeiten verstecken.

Unverzichtbar – die Kabeldurchlässe: Das Möbelstück sollte vor allem an der Rückseite einzelne Aussparungen haben, um die Kabel mit der Steckdose zu verbinden.

Kompakter Sound für kleine Räume – die Soundbar als Lösung

In kleineren Räumen wirken große Lautsprecher häufig deplatziert: zu üppiger Korpus, keine optimale Klangverteilung. Dennoch müssen Soundliebhaber auf maximalen Hörgenuss nicht verzichten. Eine TV-Soundbar ist die kompakte Alternative, die sich ebenfalls formschön und elegant in einem Möbelstück platzieren lässt.

Damit das Surround-Klangerlebnis der TV-Sender und Streaming-Portale optimal zur Geltung kommt, ist der Platz entscheidend. Soundbars sind so konstruiert, dass sie den Klang nach vorne und zu den Seiten ausgeben. Falsch im Raum platziert, wird das eigentlich vielversprechende Klangerlebnis schnell zur Enttäuschung. Optimalerweise wird die Soundbar direkt unter dem TV-Gerät platziert. Dafür sollte das Möbelstück über ein nach vorne offenes Fach verfügen. Bei der Fachbreite gilt: Die Soundbarbreite messen und ca. 5 cm an beiden Seiten addieren. Auch nach oben sollte etwas Platz bleiben, damit sich der Klang optimal entfalten kann.

Kabelloses Klangerlebnis – geht das wirklich?

Hi-Fi-Anlage, Plattenspieler und Co. sollen in Möbel integriert werden, doch wohin mit dem Kabelsalat? Wer vorher genau plant, kann die einzelnen Komponenten kostengünstig mit kaum sichtbaren Kabeln integrieren. Dafür sind jedoch organisatorisches Geschick und Vorstellungsgabe gefragt. Um die passenden Möbel zu finden, werden die Abmaße der einzelnen Komponenten benötigt. Optimal, um Kabel zu verstecken, ist beispielsweise ein etwas breiteres Sideboard, das nach hinten verschlossen ist.

Der Vorteil: Sämtliche Komponenten wie Soundbar, Receiver und Co. finden im Möbel Platz, ganz ohne sichtbaren Kabelsalat. Wer den Aufwand nicht scheut, kann seine Lautsprecher sogar unsichtbar in Wand oder Decke verschwinden lassen. Für diese Sound-Lösung ist jedoch deutlich mehr Vorlaufzeit erforderlich. Lautsprecher und Kabel müssen in den Untergrund integriert werden. Bei einem Neubau leichter möglich als bei einer Bestandsimmobilie.

Heimkino-Sound: Braucht guter Sound wirklich immer viel Planung? Das Kinoerlebnis nicht nur in spektakulären Bildern, sondern auch mit erstklassigem Klang zu Hause erleben – immer mehr Nutzer gönnen sich diesen Luxus. Brauche ich dafür wirklich ein üppiges Budget und viel Vorbereitungszeit oder geht es auch leichter? Gute Nachrichten, denn das Heim Kinoerlebnis ist auch mit kleinerem Budget möglich.

Egal ob das Heimkino im Keller oder im Wohnzimmer eingerichtet wird: Der Receiver ist die preisgünstige Basis. Wer geringes Budget für sein Sounderlebnis hat, nutzt den Receiver und integriert zwei Frontlautsprecher. Sie optimieren den Klang, den TV-Geräte bereits durch integrierte Lautsprecher bieten. Später lässt sich das Sound-System nach Belieben ergänzen.

Nach dem Receiver und den Frontlautsprechern sorgt ein Subwoofer für noch mehr Klangvielfalt (vor allem in den tieferen Tonbereichen). Ein ergänzender Center-Lautsprecher und ein Rear-Lautsprecher sorgen für den unnachahmlichen Surround-Klang. Wichtig bei der Erweiterung der Soundanlage: Die Komponenten müssen zueinander passen. Optimal sind natürlich Anlagen eines Herstellers, denn sie sind meist bereits von Haus aus aufeinander abgestimmt.

Warum ist ein Center-Lautsprecher eine sinnvolle Investition?

Für den Anfang ist ein Center-Lautsprecher vor allem mit kleinem Budget noch nicht notwendig. Wer jedoch ungetrübten Hörgenuss erleben möchte, sollte mit dem Center-Lautsprecher planen. Er ist das Herzstück eines Sound-Systems. Damit er optimal zur Geltung kommt, muss er richtig im Raum platziert werden.

Optimalerweise steht er ober- oder unterhalb des TV-Gerätes, vor der Couch. Mit dieser Positionierung kann der Lautsprecher seinen Breiten Abstrahlwinkel ausnutzen und die Töne gezielt im Raum verteilen. Die ideale Stelle für den Subwoofer ist beispielsweise der Platz neben dem Fernsehregal.

Bei einem Sound-System aus mehreren Komponenten ist der Abstand zwischen den einzelnen Ausgabegeräten entscheidend. Werden bei einem 7.1-System beispielsweise weitere Lautsprecher an Wand bzw. im Regal integriert, sollten sie einen Abstand von mindestens 1 m haben. Ebenso wichtig ist die richtige Höhe. Alle Lautsprecher auf einer Höhe machen wenig Sinn, denn dadurch entsteht kein optimaler raumumfassender Soundeffekt. Während die Center-Lautsprecher beispielsweise auf einer Höhe von ca. 1 m bis 1,20 m positioniert werden sollten, entfalten Effekt-Lautsprecher ihre Wirkung optimalerweise in einer Höhe zwischen 1,20 m bis 2,10 m (abhängig vom Hersteller und dem Sound-System.

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Autor Dustin Michels
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Datum 09.02.2022, 10:34 Uhr