Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Nubert nuPro A-200


Aktivböxle

Aktivlautsprecher Nubert nuPro A-200 im Test, Bild 1
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Wer die Vorgängermodelle nuPro A-10 und A-20 einmal live erlebt hat, weiß wie gut die kompakten Aktiv-Lautsprecher von Nubert aus Schwäbisch Gmünd klingen und den Sound beispielsweise am PC oder TV dramatisch verbessern können.

Zur Produktreihe gesellt sich nun noch ein aktiver Subwoofer namens AW-350, der speziell für die Vollaktivlautsprecher entwickelt wurde. Zu Stückpreisen von 285 bis 525 Euro sind die Lautsprecher in schwarzem oder weißem Schleiflack bei Nubert erhältlich; der Subwoofer schlägt mit 445 Euro pro Stück zu Buche. Unsere Testmodelle nuPro A-200 werden für 690 Euro das Paar feilgeboten. 

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Technik 


Die Vollaktiv-Bassreflexlautsprecher nuPro A-200 sind durch ihre stimmigen Proportionen sehr schmucke Lautsprecher geworden und zudem bestens verarbeitet. In den tadellos lackierten Gehäusen sitzen je zwei Treiber und ein Aktivmodul, das jeweils 100 Watt Musikleistung auf Hoch- und Tiefmitteltonchassis verteilt. Alle Eingangssignale werden ausnahmslos digital verarbeitet, sogar die vom Cinch-Eingang kommenden analogen Signale werden digitalisiert und erst dann zu dem integrierten Signalprozessor geschickt. Eine Aktivweiche weist den Treibern die korrekten Frequenzanteile zu, der DSP optimiert zudem den Frequenzgang, bevor die digitalisierten Signale an die Endstufen weitergeleitet werden. Die Gehäuse sind an den Längsseiten großzügig abgerundet, um Kantenreflexionen zu minimieren, die sich negativ auf den Klang auswirken könnten. Nubert vertraut bei der Wiedergabe tiefer und mittlerer Tonlagen auf den bewährten 150-mm- Treiber, der schon bei anderen Lautsprechern aus dem Hause zum Einsatz kommt. Die Polypropylenmembran wird von einer inversen Staubschutzkalotte abgedeckt. Um die mechanischen Verluste möglichst gering zu halten und Hitzestau zu vermeiden, ist die Zentrierspinne des Treibers großzügig hinterlüftet und der Aluminiumdruckgusskorb des Tiefmitteltöners strömungsoptimiert gestaltet.

Aktivlautsprecher Nubert nuPro A-200 im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Nubert nuPro A-200 im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Nubert nuPro A-200 im Test, Bild 4Aktivlautsprecher Nubert nuPro A-200 im Test, Bild 5
Beim 25-mm-Hochtöner, der übrigens auch in der nuPro A-300 zum Einsatz kommt, handelt es sich um eine vollständige Neuentwicklung. Die Schwingspule der Seidenkalotte badet in Ferrofluid, um eine hohe Belastbarkeit zu erreichen – vor mechanischen Einflüssen schützt das akustische durchlässige Metallgitter vor der Kalotte. Um das Abstrahlverhalten zu verbessern wurde zudem die Frontplatte optimiert. Auf der Rückseite des Lautsprechers sitzt das Aktivmodul mit drei digitalen Eingängen (USB, optisch und koaxial) und einem analogen Eingang im Cinch-Format. Damit der Aktivlautsprecher mit weiteren nuPro A-200 zusammen arbeiten kann, findet sich hier der Link-Ausgang zum Verknüpfen der Modelle. Die Ausstattung komplettieren ein Subwoofer- Ausgang sowie der Wippschalter, der die Lautsprecher komplett vom Stromnetz trennt. 

Praxis 


Die beiden nuPro A-200 Lautsprecher sind technisch identisch, konfigurieren sich jedoch selbsttätig bei korrekter Verkabelung als Master-/Slave-Modelle. Das Audiosignal wird hierbei von der „Link-Buchse“ der linken Box zum „S/PDIF-Eingang“ des rechten Lautsprechers weitergereicht. Danach können alle Einstellungen an der linken Box vorgenommen werden. Das Display unterhalb des Tieftöners gibt Auskunft über die verschiedenen Betriebsmodi und die gewählte Lautstärke. Mit dem Steuerkreuz lassen sich alle Parameter der nu- Pro A-200 einstellen, zur allgemeinen Steuerung kommt die Scheckkarten-Fernbedienung zum Einsatz. Werden die nuPro A-200 an einen Rechner (PC oder Mac) per USB-Kabel angeschlossen, erkennt dieser in der Regel sofort das angeschlossene Boxenpaar als USB-Klangquelle. Jetzt muss nur noch in den Audio- Systemeinstellungen der USB-Lautsprecher angewählt werden – fertig! Zum Hörtest haben wir zwei praxisnahe Anwendungen nachgestellt: Zum einen müssen die Nubert nuPro A-200 als Nahfeldmonitore rechts und links neben einem 24-Zoll-Display als Spielelautsprecher herhalten. Zum anderen dürfen die Aktivlautsprecher in unserem Hörraum im normalen Stereo-Setup ihre Qualitäten beweisen. Wandnah aufgestellt überzeugen die Nubert-Böxle im Gaming- Einsatz mit überragenden Klangqualitäten. Dazu haben wir den Basspegel etwas zurückgenommen, da sonst der Tieftonpegel zu dominant war. Die Auflösung ist hervorragend, feinste Details werden enorm plastisch herausgearbeitet. Obwohl die Hördistanz sehr gering ist, überzeugt die gute räumliche Darstellung der Aktivboxen. Im Hörraum glänzen die Lautsprecher mithilfe des integrierten DSP durch enorm tiefe, mächtige Bässe, die unseren doch recht großen Testraum problemlos ausfüllen. Neutralität, Auflösungsvermögen und die räumliche Platzierung von Instrumenten und Musikern lassen ebenfalls keine Wünsche offen.

Fazit

Nuberts Aktivlautsprecher überzeugen trotz sehr kompakter Abmessungen mit einem exzellentem Klangbild und enormer Tieftonpotenz, die viele Hörer verblüffen mag. Wer auf der Suche nach universell einsetzbaren Aktivlautsprechern ist, sollte die nuPro A-200 unbedingt in die engere Auswahl nehmen.

Preis: um 690 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Nubert nuPro A-200
5.0 von 5 Sternen

04/2014 - Jochen Schmitt

Bewertung 
Klang 70%

Labor 15%

Praxis 15%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Nubert, Schwäbisch Gmünd 
Telefon 0800 – 68 23 780 (gebührenfrei innerhalb Deutschland) 
Internet www.nubert.de 
Garantie
Ausstattung
Ausführungen Schwarz, Weiß 
Abmessungen (B x H x T in mm) 195/330/195 
Gewicht (in Kg) 6,6 
Hochtöner 1 x 25 mm 
Tieftöner 1 x 150 mm 
Verstärker 2 x 100 W 
Sonstiges Fernbedienung, Frontdisplay 
Anschlüsse Audio:
Analog 1 x RCA 
Digital 1 x optisch, 1 x koaxial, 1 x USB 
Ausgänge 1 x Subwoofer 
Sonstiges Fernbedienung, Frontdisplay 
Kurz und knapp:
+ kling ausgesprochen erwachsen 
+ sehr gute Ausstattung 
+/- einfache Bedienung 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 15.04.2014, 17:55 Uhr
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