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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: AV-Kombinationen

Einzeltest: Marantz AV8802/MM8077


Der Tonmeister

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Wer mit seinem Heimkino in klanglich höchste Sphären vorstoßen möchte, benötigt technisches Equipment vom Feinsten. Mit der Flaggschiff- AV-Vorstufe AV8802 gibt Marantz allen Perfektionisten das geeignete Mittel in die Hand, um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen. Wir machen den Praxistest und kombinieren die Traummaschine mit der Mehrkanalendstufe MM8077 aus dem gleichen Haus.

Im umfangreichen Produktportfolio des Audiospezialisten Marantz finden sich zahlreiche AV-Receiver-Modelle, die klanglich und ausstattungsseitig eigentlich bereits rundum glücklich machen. Doch besser geht bekanntlich immer, und bei einem Hersteller, der sich „Because Music matters“ auf die Fahnen geschrieben hat, darf man davon ausgehen, dass in dieser Richtung noch einiges möglich sein wird. Marantz geht dann auch konsequent seinen Weg, spendiert den Vor- und Endstufenparts eigene Gehäuse und verbaut feinste Elektronik- und Gehäusekomponenten. Zudem wird klanglich optimiert, was das Zeug hält, bis die japanischen Ingenieure vollends zufrieden sind und die Geräte für die Kunden weltweit freigeben. Klar, das geht mächtig ins Geld, und nicht jeder wird bereit sein, alleine für eine AV-Vorstufe 3.800 Euro auszugeben. Schließlich gibt es ja auch noch die kleinere AV7702 von Marantz, die nahezu die gleiche Ausstattung bietet, und das zum deutlich geringeren Kurs. Was zeichnet die große Flaggschiff-Vorstufe also aus und was macht sie so einzigartig? 

AV-Vorstufe AV8802


Nun, die AV8802 bietet eine opulente Ausstattung mit feinsten Zutaten und einer Verarbeitung, die eines Premium-Anbieters würdig ist. Das Gehäuse des Vorverstärkers ist größer und mit nahezu 14 Kilogramm Kampfgewicht auch schwerer als viele AV-Receiver-Modelle, die Vor- und Endstufenzweige in einem Gehäuse vereinen. Um beste Voraussetzungen für besten Klang zu schaffen, geht Marantz beim Aufbau des AV8802 keine Kompromisse ein. Das Gehäuse ist mit teurem Kupfer veredelt und aufwendig versteift, um die elektromechanischen Eigenschaften zu verbessern. Dazu tragen auch die optimierten Geräte- Standfüße mit Filzauflage bei, die den AV8802 effektiver vom Stellplatz entkoppeln und Vibrationen von der Elektronik fernhalten. Beim Blick unter die Haube wird deutlich, wohin die Reise gehen soll. Tuningmaßnahmen an allen klangrelevanten Stellen und ein fast schon ausufernder Bauteileaufwand bringt die akustische Performance des Vorverstärkers weit nach vorne. Im Vergleich zum kleineren Modell AV7702 sorgen 13 HDAM-Module anstelle eines einzelnen HDAM-Boards für eine Verbesserung der Kanaltrennung. Durch den getrennten Aufbau konnten auch mehr und bessere diskrete Komponenten pro HDAM-Kanal eingesetzt werden, um die Gesamtperformance weiter zu steigern. Qualitativ hochwertige Murata- und Elna-Kondensatoren, schnelle Schottky-Dioden und ein feister Ringkerntrafo mit sauerstofffreien Wicklungen im Aluminiumgehäuse lassen Kenner mit der Zunge schnalzen. Anstelle der beiden Texas-Instruments-Chips verbaut Marantz im DAC des AV8802 sieben Module des Herstellers Asahi Kasei Microdevices. Zu guter Letzt sorgt noch die großzügige Pufferung mit vier 10.000 Mikrofarad- Elkos für eine sorgenfreie Energieversorgung. 

Preis: um 5800 Euro

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Marantz AV8802/MM8077

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 31.07.2015, 14:56 Uhr