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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: AV-Receiver

Einzeltest: Marantz SR6013


Alexa und Heos an Bord: 9.2-AV-Receiver SR6013 von Marantz

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Seit 1953 produziert Marantz Audiokomponenten. Schnell hat sich die japanische Marke bei Musikliebhabern weltweit einen sehr guten Namen gemacht und sich zu einer wahren Größe in der Audio-/Videowelt entwickelt. Wir testen das neueste Produkt des Hauses, den 9.2-AV-Receiver Marantz SR6013, mit Amazon-Alexa- Funktionalität und Heos-Integration.

Im Herbst letzten Jahres kamen die Modelle der Serie SRxx12 auf den Markt. Nun, Anfang August 2018, haben wir bereits das erste SRxx13er-Modell in der Redaktion stehen. Optisch ist der SR6013 mit dem SR6012 identisch. Als Upgrade haben die Marantz-Entwickler dem SR6013 im Vergleich zum Vorgänger die Alexa-Sprachsteuerung von Amazon, AirPlay2 und einige weitere Neuerungen spendiert. Die durchaus üppige Ausstattung des SR6012 wurde übernommen, inklusive aller Streaming-Fähigkeiten, und natürlich kommuniziert der 9.2-AV-Receiver mit allen Produkten aus der Heos-Welt. An zentraler Position auf der symmetrisch aufgebauten Front sitzt wieder das „Bullaugendisplay“, das dem Receiver eine unverwechselbare Optik verleiht. Dank geschwungener Wangen wirkt der Receiver elegant und die eingesetzten Materialen sind hochwertig. Im Handel steht der Marantz SR6013, wie schon der Vorgänger, für unverbindliche 1.399 Euro. Dafür gibt es neun diskret aufgebaute Verstärker, die in der Maximalausbaustufe 5.1.4- oder 7.1.2-Lautsprechersetups antreiben. Dank seiner Fähigkeit, 11.2-Kanäle zu prozessieren, sind mit dem Receiver mit einer zusätzlichen Endstufe auch 7.1.4- Kinosysteme möglich.

Anschlüsse gibt es auf der Rückseite in Hülle und Fülle; vom Phonoeingang über diverse analoge und digitale Schnittstellen bis hin zu topaktuellen HDMI-Buchsen bietet der SR6013 alles an.      


Ausstattung und Technik


Leider unterstützt der Marantz SR6013 auch dieses Mal kein Auro-3D – das war beim Vorgänger schon so. Für die Wiedergabe von Filminhalten mit Höheninformationen sind die Formate Dolby Atmos und DTS:X zuständig. Das Gros der Filme kommt ohnehin mit diesen Tonformaten in den Handel, dennoch werden Fans von Auro-3D enttäuscht sein. Mit rund 13 Kilogramm Gewicht lässt der elegante Netzwerk-AV-Receiver durchaus auf eine hohe Verstärkerleistung hoffen. Ob der Marantz die Herstellerangabe von 185 Watt Kanalleistung erfüllen kann, werden unsere Tests im Labor zeigen – dazu später mehr. 44 Zentimeter breit, 40 Zentimeter tief und 16 Zentimeter hoch ist der in Silbergold und Schwarz erhältliche Receiver. Das Gehäuse ist präzise gefertigt und die geschwungenen Seitenteile rechts und links auf der Front sorgen für eine flotte Optik. Gleiches gilt für das runde Bullaugendisplay, das sehr nett anzusehen ist, allerdings vergleichsweise wenige Informationen anzeigen kann. Nur die größeren Modelle bieten hinter der Frontklappe ein weiteres Display in klassischer Bauweise. Die Frontklappe aus Metall verbirgt im geschlossenen Zustand neun schmale Funktionstasten, die in Reih und Glied angeordnet sind. Darunter sind sieben Ein- und Ausgänge unterschiedlicher Bauart zu finden, inklusive 6,3-mm-Kopfhöreranschluss und 3,5-mm-Buchse für das mitgelieferte Messmikrofon.

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Marantz SR6013

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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