Kategorie: Blu-Ray-Rekorder

Einzeltest: Panasonic DMR-BS750


HDTV-Aufnahme auf Blu-ray

Blu-ray-Rekorder Panasonic DMR-BS750 im Test, Bild 1
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Darauf haben viele schon seit Monaten gewartet: Panasonic bringt seinen ersten HDTV-Festplattenrekorder mit Bluray- Brenner jetzt auch in Deutschland auf den Markt. HEIMKINO durfte den DMR-BS750 als eine der ersten deutschen Testredaktionen unter die Lupe nehmen.

Das Brennen von HD-Material auf Blu-ray-Rohlinge wurde bislang hauptsächlich via PC-Peripherie erledigt. Mit dem neuen Panasonic DMR-BS750 soll man sich diesen Umweg künftig sparen können. Im Inneren des schicken Japaners verbergen sich neben einem hochwertigen Blu-ray-Brennerlaufwerk gleich zwei vollwertige HDTV-Sat-Tuner und eine 250-GB-Festplatte. Damit ist der Panasonic besonders für diejenigen konzipiert, die zu Hause eine digitaltaugliche Satellitenanlage haben. Bevor es losgeht, muss man den DMR-BS750 zunächst einmalig auf die heimischen Komponenten abstimmen. Hierbei hilft ein selbsterklärendes Installationsmenü.

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Bis zu vier unterschiedliche Satellitenpositionen lassen sich mit dem Panasonic empfangen. Unser Testmuster hatte nach Beendigung des Suchlaufs die gefundenen Sender bereits logisch in eine Kanalliste vorsortiert. Die HD-Varianten von ARD und ZDF waren vorbildlich auf den beiden ersten Programmspeicherplätzen abgelegt. Via EPG lassen sich die Sender auch nach Genres durchsuchen.

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Brillantes Bild


Schon beim ersten Anschalten und dem Anzeigen des Bildschirmmenüs merkt man das Engagement, welches Panasonic in die Bildqualität gesteckt hat. Das neu gestaltete On-Screen-Menü gefällt uns außerordentlich gut. Sobald man das erste Satellitensignal auf den Flachbildschirm bekommt, kann man nur noch staunen. HDTV-Signale werden derart gut dargestellt, dass klassische Hersteller von Satellitenempfängern kalte Füße bekommen. Allerdings fällt aufgrund der guten HD-Qualität die geringe Auflösung von SD-Sendern etwas deutlicher auf. Mit nur einem Druck auf der Rekordtaste zeichnet der Panasonic das laufende Programm verlustfrei auf die Festplatte auf. Sind beide HD-Sat-Tuner mit Signalen versorgt, lassen sich sogar unabhängig voneinander zwei verschiedene parallel ausgestrahlte Sendungen aufzeichnen. Auch das Zappen während einer Aufnahme ist möglich. Dank zwei CI+-Schnittstellen auf der Rückseite ist der Panasonic sogar technisch in der Lage, verschlüsselte Sendungen wiederzugeben und (sofern kopierschutzfrei) auch aufzuzeichnen. Da der Panasonic jedoch keine offizielle Sky- und HD+Zertifizierung hat, konnten wir diese Funktion leider nicht testen. Die Inhalte von ARD und ZDF werden ohne Kopierschutz ausgestrahlt und lassen sich somit verlustfrei aufzeichnen und brennen. Auch das Erstellen von Timeraufnahmen via EPG ist natürlich möglich. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass der Aufnahmemodus (DR) ausgewählt wurde, da nur dieser den kompletten Datenstrom vom Satelliten verlustfrei aufzeichnet. Wie schon bei den SD-Modellen von Panasonic können auch beim DMR-BS750 Daten von SD-Speicherkarten, Musik- CDs oder Camcordern aufgezeichnet werden. Hier unterstützt der Hersteller auch das von Full-HD-Camcordern beliebte AVC-HD-Format.

Blu-rays erstellen


Nachdem wir die Festplatte unseres Testmusters mit einigen HD-Aufnahmen gefüllt haben, wollten wir natürlich das Handling zum Erstellen einer eigenen Blu-ray kennenlernen. Legt man einen Blu-ray-Rohling (BD-R oder BD-RE) ein, muss dieser zunächst einmalig formatiert werden. Erst danach ist das Auswählen von Dateien in das Kopiermenü möglich. Je nach Wunsch lässt sich die Aufnahmequalität via Menü anpassen. Die auf der Festplatte gespeicherten Aufnahmen im DR-Modus bestehen aus dem originalen Datenstrom vom Satelliten und enthalten sämtliche Tonspuren, Untertitel und Videotext-Daten. Geht es nur um die Archivierung von Sendungen, um sie später ausschließlich wieder auf dem DMR-BS750 abzuspielen, lassen sich diese Daten per „High- Speed Copy“ innerhalb weniger Minuten auf eine BD-R oder BD-RE übertragen. Möchte man jedoch eine Kopie erstellen, die auch auf anderen Blu-ray- Playern abgespielt werden kann, wählt man als Kopierformat am besten den „HG-Modus“. Dabei wird die Aufnahme in ein Blu-ray-konformes, AVC/H.264-kodiertes MPEG-4-Video umgewandelt und auf die Disk geschrieben. Allerdings werden dann nur eine Sprachspur und maximal eine Untertitelsprache mitkopiert, und der Kopiervorgang braucht seine Zeit. Im HG-Modus passen ca. vier Stunden HD-Video auf eine 25 GB große Single-Layer-Scheibe; es stehen allerdings stärker komprimierende Modi zur Verfügung, die dann bei entsprechendem Qualitätsverlust längere Aufnahmezeiten erlauben.

Internetanbindung


Gehen wir noch kurz auf die übrigen Funktionen des DMR-BS750 ein. Dank Ethernetschnittstelle lässt sich der Panasonic auch mit dem Internet verbinden. Über die VieraCast- Plattform können Youtube-Videos oder beliebte Internetseiten wie tagesschau. de angewählt werden. Der Nutzer ist hier jedoch auf die von Panasonic vorgegebenen Angebote beschränkt. Hat man andere Panasonic- Komponenten wie z. B. einen Plasmafernseher, benötigt man nur eine einzige Fernbedienung. Ganz neu: Auf der Festplatte gespeicherte Inhalte vom DMR-BS750 können via DLNA auch von Geräten aus der neuen Panasonic-TV-Reihe in anderen Räumen erkannt und darauf abgespielt werden.

Technik-Info: CI+-kompatibel


Der Panasonic HDTV-Sat-Rekorder ist auf der Rückseite mit zwei CI+-Schnittstellen versehen. Hierüber können verschlüsselte Angebote via Smartcard angeschaut werden. Unser Testmuster brachte trotz freigeschalteter HD+- Karte in der von uns getesteten Softwareversion kein entschlüsseltes Signal auf den Bildschirm. Laut Panasonic soll es im März ein kostenloses Firmware- Update für die CI+-Modul- Unterstützung geben.

Fazit

Herzlichen Glückwunsch! Panasonic hat es als erster Hersteller geschafft, einen vollwertigen HDTV-Sat-Twin-Tuner inklusive Festplatte und einem Blu-ray-Rekorder mit Internetzugang sinnvoll zu kombinieren. Wer eine digitaltaugliche Satellitenantenne und einen Flachbildfernseher hat, kann sich mit dem DMR-BS750 sein eigenes HDTV-Archiv auf Blu-ray erstellen und hat zudem einen Zuspieler mit perfektem Bild und Ton.

Preis: um 1000 Euro

Blu-Ray-Rekorder

Panasonic DMR-BS750

Referenzklasse


05/2010 - Dirk Weyel

Bewertung 
Bild 25% :
Schärfe 10%

Farbtreue 7%

Empfang 8%

Ton 15% :
Ton 15%

Ausstattung 20% :
Hardware 10%

Software 10%

Verarbeitung 10% :
Verarbeitung 10%

Bedienung 30% :
Installation 5%

täglicher Gebrauch 15%

Fernbedienung 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Panasonic, Hamburg 
Telefon 040 85490 
Internet www.panasonic.de 
Messwerte
Breite / Höhe / Tiefe (in mm) 430/60/260 
Stromverbrauch Betrieb / Standby / Aus (in V) 35/0.4/0 
Ausstattung
Anzahl Tuner 2 DVB-S2 
DiSEqC-Level 1.0 
Unicable-Unterstützung Nein 
LNB-Eingang / -Ausgang Ja / Nein 
Scartbuchsen
...RGB / S-Video über Scart Ja / Ja 
Komponenten- / HDMI- Ausgang Ja / Ja 
Digitalausgang opt. / koaxial Ja / Ja 
S-Video-Out Hosiden Nein 
Videoausgang Cinch Ja 
Videoausgang Stereo Ja 
USB- / Ethernet-Schnittstelle Ja / Ja 
Netzschalter Nein 
Programme TV / Radio:
vorprogrammierte Sender Nein 
Sendersuchlauf autom. / manuell / NIT / sortiert Ja / Ja / Nein / Ja 
Sender ...verschieben / löschen / unbenennen / sperren nur in Favoritenliste 
Favoritenlisten Ja 
Sendungsinfo/EPG aktuell / nächste / ausführlich Ja / Ja / Ja 
Teletext-Decoder Ja 
Timer manuell / über EPG Ja / Ja 
SI-Datenaktualisierung bei Timer Nein 
Bildschirmschoner bei Radio Nein 
Bild in Bild / Programmflip Nein / Nein 
Software-Update Satellit / USB / RS232 Ja /LAN/ Nein 
UHF-Modulator Nein 
12-Volt-Anschluss Nein 
Displayhelligkeit regelbar Nein 
embedded-CA / Cl-Steckplatz... 0/2 
...Alphacrypt / Omegacam Ja / Ja 
...Conax / Cryptoworks / Viacess Ja / Ja / Ja 
Festplatte ...Größe in GB / austauschbar 250/ Nein 
Überspringen / Ausschneiden Ja / Ja 
Letzte Spielposition (Resume) Ja 
Wiedergabe von HD während Aufnahme Ja 
mehrere Aufnahmen parallel... Ja 
plus Zapping Komplett / Transponder Nein 
Timeshift Nein 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
+ zwei vollwertige HDTV-Sat-Tuner 
+ erstklassiges Bild und Ton 
Klasse Referenzklasse 
Testurteil ausgezeichnet 
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Dirk Weyel
Autor Dirk Weyel
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Datum 14.05.2010, 10:50 Uhr
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