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Kategorie: Car-HiFi Endstufe 4-Kanal, Car-HiFi Lautsprecher

Serientest: Stinger SPX700X4, Stinger SEA12S4, Stinger SEA65S


Stinger SPX700X4 + SEA65S + SEA12S4 – HiFi-Anlage für Boot und Powersports

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Wer bei Wind und Wetter auf hochwertigen Musikgenuss nicht verzichten will, braucht wetterfeste HiFi-Komponenten. Wir haben uns eine Auswahl von Stinger näher angesehen.   

Marine-Audio ist in den USA eine große Nummer. Ein halber Kontinent mit Küsten, Seen und Flüssen schafft einen riesigen Bedarf an wetterbeständigen HiFi-Komponenten, und so ist es kein Wunder, dass alle großen amerikanischen Marken eine eigene Produktpalette für Marine-Audio und Powersports bereithalten. So auch Stinger, von denen wir die Vierkanalendstufe SPX700X4, den 16er-Koax SEA65S und den 30er-Subwoofer SEA12S4 im Test begrüßen. Marine Audio ist technisch gesehen wie Car-Audio, es gibt ganz normale 12-Volt-Verstärker oder 4-Ohm-Lautsprecher, sodass man auch Car-HiFi-Komponenten nehmen könnte. Dies ist jedoch nicht anzuraten, denn zumindest Spritzwasser muss die Marine- Anlage abkönnen. Daher werden Marine-Komponenten wo immer es geht wasserdicht versiegelt und die Materialauswahl ist entsprechend. Bei Booten ist zudem damit zu rechnen, dass sie nicht nur in der Gracht vor Anker liegen, sondern auch mit Salzwasser in Berührung kommen, was die Lage für die Hi-Fi-Komponenten nochmals verschärft. Daher haben die Hersteller sich einige Tricks einfallen lassen, um Gerätschaften anzubieten, an denen der HiFi-Freund möglichst lange Spaß hat. Zuverlässigkeit geht dabei vor High-End- Klang, zumal es auf Boot, ATV oder Motorrad selten so leise zugeht wie in einer Mercedes- S-Klasse. Stingers Lösung kommt mit der kleinen Endstufe SPX700X4, die auch für Powersports empfohlen wird. Wenn es mit dem Quad in den Matsch geht, wird es für die Endstufe sogar noch härter, da sie meist exponiert verbaut werden muss. Die SPX hat daher ein abgedichtetes Gehäuse nach IPX4/5 und für die Schwachstellen in Form von Anschlüssen und Reglern ist eine Vorrichtung zum Anbringen einer Spritzschutzkappe vorgesehen. Zusätzlich bekam die Platine noch eine Schutzlackierung verpasst, die gegen Korrosion insbesondere in salziger Luft sorgen soll. Verstärkertechnisch haben wir es bei der SPX mit einer modernen Endstufe in Class-D-Technik zu tun. Sie hat solide Stromterminals für Kabel bis 16 Quadratmillimeter, statt Cincheingängen und Lautsprecherklemmen finden wir platzsparende Molex-Steckverbinder, an die sich entsprechende Kabelbäume anschließen. Die Lautsprecher der SEA-Serie ähneln einander sehr. Unser Subwoofer SEA12S4 sieht bis auf die schwarze Membran aus wie eine große Ausgabe des 16er-Koaxes, ein „Radkappen- Schutzgitter“ sorgt zudem für den Familienlook. Der Korb des Koaxes besteht aus Kunststoff, denn ein Stahlblechkorb wäre anfällig gegen Korrosion, spätestens bei Seewassernebel. Der Kunststoffkorb umschließt dazu den Antrieb vollständig, sodass dieser wasserdicht verpackt ist. Zum dichten Einbau ist am Korbflansch eine Gummidichtung vorhanden. Von vorne hat das Wasser keine Chance, da die Membran aus Polypropylen gefertigt ist. Unvermeidliche Schwachstelle ist die Zentrierspinne, die auch hier offen liegt. Der Hochtöner ist im Kunststoffstern vor der Membran untergebracht, hier haben wir die robuste „Quietschpille“ mit einteiliger Kunststoffmembran und 13-Millimeter- Schwingspule vor uns, wie sie in vielen Koaxlautsprechern seit Jahrzehnten verbaut wird. Der Subwoofer ist analog aufgebaut, auch er hat einen den Antrieb umschließenden Kunststoffkorb und eine Polypropylenmembran samt 50-Millimeter-Schwingspule.     

Preis: um 300 Euro

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Stinger SPX700X4

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Preis: um 160 Euro

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Stinger SEA65S

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Autor Elmar Michels
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Datum 27.06.2019, 09:55 Uhr