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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Linnenberg Telemann - Seite 3 / 4


Test: D/A-Wandler Linnenberg Telemann

Flexibel ist außerdem ein Stichwort, das man auch für die digitalen Fähigkeiten des Telemann nutzen kann. Dass er sowohl PCM- wie auch DSDSignale verarbeitet, ist nach einem Blick auf die Front ja bereits kein Geheimnis mehr. Doch die eigentlichen Abtastraten sind natürlich relevant, und Linnenbergs Wandler überzeugt hier auf ganzer Linie. FLAC, ALAC, WAV und ähnliche Formate können mit bis zu 384 kHz vorliegen, wobei die Worttiefe sogar bis zu 32 Bit betragen darf. Damit ist auch die Nutzung von DXD eingeschlossen, auch wenn alles über 192 kHz natürlich ausschließlich per USB übertragen werden kann. DSD ist hier ebenfalls kein Problem, denn neben den üblichen Varianten in einfachem DSD64 und doppeltem DSD128 sind auch die vier- und achtfachen Signale des Bitstream-Formates möglich. Windows-Nutzer benötigen dafür wie immer die passenden Treiber, während Apple-Rechner oder Linuxbasierte Quellen nach dem Plug-and- Play-Prinzip funktionieren und damit sofort einsatzbereit sind. Mit welcher Konsequenz man bei Linnenberg an der akkuraten Umsetzung dieser Signale arbeitet, wird bei einem Blick in das Innere des Telemann deutlich. Ganz bewusst entschied man sich für einen sehr hochwertigen DACChip von ESS.

Dabei ließ man die ehemalige Referenzreihe Sabre32 links liegen und nutzt stattdessen nun einen DAC, der aus der Pro-Reihe kommt, die als nächste Evolutionsstufe des Herstellers gilt. Ein ES9028Pro sitzt prominent am Anfang der Ausgangsplatine. Genau wie die beiden anderen Boards im Gerät wurde auch diese von Hand im nordrhein-westfälischen Schwerte mit ausgesuchten Bauteilen bestückt. Dazu gehören auch die Teile der Lautstärkeregelung des Telemann, die sich kurz vor den Ausgängen befindet. Das reine Vorhandensein dieser Funktion ist kaum besonders, denn prinzipiell könnte fast jeder DAC ein variables Ausgangssignal erstellen. Dann allerdings in der digitalen Domäne, was mit einigen Nachteilen verbunden ist. In Linnenbergs Wandler hingegen wird die Lautstärke im analogen Teil nach der Wandlung geregelt, wobei man sich für eine diskret aufgebaute Variante entschied. Mehrere kleine Relais pro Kanal erlauben die Anpassung der Ausgangsspannung in 64 Stufen, jeweils verbunden mit einem sympathisch analog wirkenden Klicken, das mit jeder Betätigung der Fernbedienung einhergeht. Auch beim Eingangs- und besonders dem Netzteilmodul des Telemann wurde auf hochwertige Teile und gute Performance geachtet. So nutzt der DAC einen eigenen Netzfilter und eine Vielzahl an Kondensatoren.

Preis: um 4400 Euro

Linnenberg Telemann


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Michael Voigt
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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 01.04.2019, 10:02 Uhr