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Einzeltest: Weiss Engineering MAN301 (Version 1.2.0) - Seite 2 / 4


Unendliche Geschichte

Mit dem verbauten ES9018 vom Chiphersteller ESS ist jedoch eigentlich schon ein hervorragender Wandlerbaustein an Bord. Analoge Signale werden vom Weiss entweder über einen Satz XLR-Stecker oder über Cinch-Buchsen ausgegeben. Dabei ist es egal, ob ein Vollverstärker oder lediglich Endstufen zwischen ihm und den Lautsprechern steht, denn im Gerät selbst befindet sich bereits eine diskrete Vorstufe, die mit dem Update nun einfacher zu regeln ist. Der Funktionsumfang, den der MAN bietet, ist enorm, weshalb es auch keine handhabbare Fernbedienung gibt, mit der das Gerät gesteuert werden könnte. Darum hat man sich für die Kontrolle per App entschieden, die man gratis aus Apples App-Store auf sein iPad laden kann. Andre Arten der Nutzung wie die über Mobilgeräte mit Android- Betriebssystem gibt es nicht, und auch das iPhone kann nicht genutzt werden. Dafür spielt es aber keine Rolle, welche Generation iPad man hat, Hauptsache es handelt sich um ein Tablet aus dem Hause Apple. Ist das Miniprogramm dann heruntergeladen, eröffnet sich einem die volle Funktionspalette des Musikservers. So ist es nicht nur möglich, mehrere MAN301 gleichzeitig zu bedienen, mehrere Nutzer können sich auch ein Gerät teilen und dabei trotzdem individuell einrichten. Jeder erhält sein eigenes Benutzerkonto, bei dem die Musikbibliotheken extra angepasst werden können.

Wer also ausschließlich seine Rockalben nutzen möchte, ohne dabei jedes Mal die Jazzsammlung des Partners mit durchsuchen zu müssen, kann individuelle Ordner auf dem angeschlossenen NAS auswählen und einlesen. Besonders gut funktioniert auch die Erfassung und Bearbeitung von Metadaten. Jedes Album und jeder Track auf dem Netzwerkspeicher können nachträglich manuell bearbeitet und mit Coverbildern versehen werden. Die ungeliebten Dateileichen mit der Kennzeichnung Unkown Artist, die praktisch bei jedem irgendwo auf dem Speicher herumlungern, können so endlich in Ordnung gebracht werden. Dabei hilft die neu implementierte Unterstützung der Gracenote-Metadatenbank. Diese kam zwar schon zuvor im 301 zum Einsatz, damals jedoch nur beim Rippen von CDs. Nun kann auch bei nachträglichem Editieren der eigenen Dateien auf eine der umfangreichsten Datenbanken zurückgegriffen werden. Daneben stehen zusätzlich die Daten von MusicBrainz, FreeDB und Google zur Wahl. Damit sollte es also kein Problem sein, alle nötigen Informationen zu finden, und sollte wider Erwarten doch mal kein passendes Bild zur Verfügung stehen, kann man immer noch schnell ein Foto vom Cover machen und es selbst einstellen. Auch das Rippen von CDs in verschiedene digitale Musikformate funktioniert mit dem MAN301 hervorragend.

Preis: um 11500 Euro

Weiss Engineering MAN301 (Version 1.2.0)


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