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Kategorie: DVD-Anlagen

Einzeltest: KEF KIT-120


Wow!

DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 1
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Das war das erste Wort, das uns nach der Produktpräsentation der neuen DVD-Anlage KIT120 von KEF über die Lippen kam. Warum, lesen Sie im nachfolgenden Testbericht.

Wenn das Nachfolgemodell eines Produktes erst nach drei Jahren auf den Markt kommt, spricht dies für den Erfolg des Produktes. So wie bei der DVD-Anlage KIT-100, die bis heute nicht nur durch ihr todschickes Design sehr viele Heimkinofans beeindrucken konnte. Auch der Klang der Anlage war sensationell gut: In den mit Uni-Q-Chassis bestückten Frontlautsprechern sorgten zwei weitere, seitlich abstrahlende „Rear“-Lautsprecher für verblüffend guten Surroundsound, gepaart mit guter Verständlichkeit aus einem virtuellen Center und abgrundtiefem Bassfundament aus dem aktiven Subwoofer. Um diesen Erfolg weiterzuführen, muss die KIT-120 natürlich noch „eins drauf setzen“. Und da haben die Entwickler bei KEF beste Arbeit geleistet! Denn bei nahezu unverändertem Design wurde die Anlage mit Features ausgestattet, die mehr als nur zeitgemäß sind.

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Technik

Vorrangig dabei ist die Implementierung von HDMI als beste Schnittstelle für die Bildwiedergabe. Diese erfolgt skaliert in einer Auflösung von bis zu 1080p und kann somit über adäquate Mitspieler für erstklassige Wiedergabe der Filmbilder sorgen. Auf analoger Ebene, also bei Verkabelung über YUV, ist eine skalierte Wiedergabe bis zu 720p bzw. 1080i möglich. Selbstverständlich finden sich auch die „herkömmlichen“ Anschlussmöglichkeiten in Scart mit RGB, S-Video und FBAS; die beiden Letzteren auch als Videoeingänge für Settop-Boxen oder weitere analoge Videoplayer. Sogar ein analoger Audioausgang für Musikgenuss in einer weiteren Hörzone ist vorhanden. Wer trotz aller Schöheit der Anlage diese in einem Schrank verstecken will, kann sie per externem Infraroteingang von außen steuern. Apropos steuern: Dies kann die KIT-120 auch! Und zwar über einen Triggerausgang, der sich bestens zur Ansteuerung einer Motorleinwand eignet, und einen iPod über die separat erhältliche Dockingstation.

DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 2DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 3DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 4DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 5DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 6DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 7DVD-Anlagen KEF KIT-120 im Test, Bild 8
Das Beste heben wir uns für den Schluss der Technikübersicht auf: den USB-Anschluss „Nunja,“ werden Sie vielleicht denken, „den gibt’s woanders auch..“ Richtig! Für den Anschluss eines Speichersticks mit Bildern oder Musik oder allenfalls einer Festplatte mit niedrig heruntergerechnetem Filmmaterial. Das Besondere bei der KIT-120 ist aber, dass an diesem USB-Anschluss auch NTFS-formatierte Festplatten angeschlossen werden können und somit die Partitionierung und die maximale Dateigröße kaum mehr (das heißt auf zwei Terabyte) beschränkt ist. Denn die bei anderen Systemen anschließbaren Festplatten mit FAT- 32-Formatierung dürfen zum einen pro Partition nicht größer als 32 Gigabyte sein, und die Größe der einzelnen Dateien ist auf maximal vier Gigabyte beschränkt. Das ist natürlich in Zeiten von Festplattengrößen jenseits der 750-Gigabyte- Marke für den Einsatz zu Hause und HD-Videomaterial absolut unzeitgemäß. Für den guten Ton sorgen fünf in den Subwoofer integrierte Digitalendstufen, deren Leistung auch für eine Beschallung größerer Räume ausreicht. Vom Subwoofer aus wird die Headunit auch per Rückleitung im Datenkabel mit Strom versorgt.

Das Lautsprecherset

Im Subwoofer sorgt ein 250 Millimeter großes, seitlich angeordnetes Langhub-Chassis für ordentlich Druck bis unter 40 Hertz. Die Abkopplung von den Satelliten erfolgt bei 120 Hertz. In diesen schlanken „Klangskulpturen“ ist jeweils ein 100 Millimeter großes Uni-Q-Chassis mit 13 mm-Hochtöner für den Frontsound verantwortlich. Durch die flache Bauweise der seitlichen NXT-Panels konnte das Gehäuse der Satelliten nach hinten sehr schlank geformt werden. Durch Wandreflexionen strahlen diese diskret angesteuerten Chassis die Surroundsignale zum Hörplatz ab. Lediglich der Centerkanal wird bei der KIT-120 virtuell aufbereitet. Sämtliche Kanäle lassen sich jedoch, wie bei einem „richtigen“ 5.1-System einzeln in der Lautstärke justieren.

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Bild und Ton

Was die technischen Specs versprechen, setzt die KIT-120 Pixel für Pixel und Ton für Ton erstklassig in die Tat um. Ohne Ruckeln gelingt die Wiedergabe von hochaufgelöstem Filmmaterial auf der angeschlossenen Festplatte. Der Sound von CD und DVD ist sehr transparent und dynamisch, unterstützt von einem satten und sauberen Bass. Rasante Filmszenen wie die Achterbahnfahrt in "Robots" lassen sich mit ihr ebenso eindrucksvoll erleben wie die detailreichen Musikstücke von Thomas Dolby. Das sehr diskret aufgenommene und etwas verrückt gemixte „Orange Monster“ der Gluey Bros. in dts verdeutlicht die gelungene Surroundaufbereitung der KEF-Anlage.

Fazit

Ein einziges „Wow!“ reicht eigentlich nicht, um den tollen Features der KIT-120 gerecht zu werden. Ganz zu schweigen von den einwandfreien Wiedergabequalitäten und der einfachen Bedienbarkeit. Mit der KIT-120 wird die Erfolgsstory der KITs hervorragend weitergeführt.

Preis: um 1800 Euro

KEF KIT-120

Spitzenklasse


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Heinz Köhler
Autor Heinz Köhler
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