Kategorie: DVD-Anlagen

Einzeltest: Bose 3.2.1 GSXL


Zauberkasten

DVD-Anlagen Bose 3.2.1 GSXL im Test, Bild 1
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Haben Sie sich nicht auch schon häufig gefragt wie David Copperfield es schafft, durch seine Illusionen alle Zuschauer zu begeistern und er immer wieder neue Tricks aus seinem Zauberkoffer hervorholt? Genau wie der große Magier versteht es auch Boses kleiner Zauberkasten 3.2.1 GSXL, durch geniale Tricks zu verblüffen.

Mit den großen Meistern der Illusion verbindet die Anlage von Bose auch noch Folgendes - bei ihrer Vorstellung lässt sie sich nicht gerne in die Karten gucken. So müssen wir ein wenig rätseln, wie es das Bose System schafft, bis zu 340 Stunden Musik auf der integrierten Festplatte abzulegen. Speicherkapazität, Komprimierungsrate und -art verbergen die Entwickler aus dem fernen Framingham, Massachusetts nämlich geschickt unter ihrem Zaubertuch. Aber das kümmert uns bei der Betrachtung der 3.2.1 GSXL Anlage auch gar nicht weiter, da wir uns von diesem kleinen Kästchen bezaubern lassen wollen.

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Vorhang auf ... Die Show kann beginnen

Herz und Mittelpunkt der Inszenierung ist das kompakte Media Center von Bose, das mit seinem Laufwerk CDs, DVDs, CD-R/RWs und MP3-CDs abspielen kann. Ein Tuner mit MW- und UKW-Empfang bietet zusätzlichen Unterhaltungswert und informiert dank Radio Daten System (RDS) auf seinem dreizeiligen Display auch über die abgespielten Musiktitel. Drei weitere Tonquellen lassen sich mit Hilfe der rückseitigen Anschlüsse in das System integrieren. Den Zuschauern teilt sich das Home Entertainment System über zwei winzige Lautsprecher mit, den sogenannten Bose Gemstone Speaker Arrays. Diese etwa handflächengroßen Satelliten wiegen jeder für sich gerade einmal 450 Gramm und beherbergen in ihrem Inneren je zwei 48- mm-Breitbandchassis, die Frequenzen von etwa 150 bis über 20.000 Hertz wiedergeben können. Effektive Neodym-Eisen-Boron Magnetsysteme verhelfen den kleinen Treibern zu enormen Kräften und ermöglichen im Zusammenspiel mit dem Acoustimass Bassmodul den vollen Bose-Sound. Der Subwoofer kann im Wohnraum nahezu beliebig platziert werden und darf beispielsweise gerne hinter dem Sofa oder den Vorhang Platz nehmen - akustisch meldet er sich auch von dort deutlich zu Wort. Dank dieser unauffälligen Integrationsmöglichkeit scheint der gesamte Klang aus den Speaker Arrays zu entstehen, die aufgrund der TrueSpace-Technologie einen erstaunlich großen Raum abbilden und die für das Heimkinoerlebnis so wichtigen Surroundeffekte übermitteln. Doch das sind ja nur die typischen Fingerfertigkeiten, die nahezu jedes Bose-System beherrscht. Wirklich magisch wird es, und das ist das Highlight der 3.2.1-GSXL-Zaubershow, wenn das System jedwede Stimmung des Benutzers erkennt und ihn mit exakt zur Laune passenden Musiktiteln aus dem reichhaltigen Fundus der zuvor abgespeicherten Musik-CDs verwöhnt. Das Zauberwort, so viel sei verraten, heißt „uMusic“.

Pure Magie

Bereits eine Viertelstunde nach dem Auspacken aus dem schützenden Karton können die ersten Musiktitel genossen werden. So kurz dauert nämlich etwa der Aufbau des Systems, das lediglich drei Kabel zum Betrieb benötigt. Acoustimass Subwoofer und Satelliten werden mit dem vorkonfektionierten und verpolungssicheren Lautsprecherkabel miteinander verbunden, das Media Center dockt mit seinem Systemkabel an das Bassmodul an. Fehlt nur noch das Stromkabel, und schon kann es losgehen! Der Clou bei der Bose 3.2.1 GSXL sind die bereits ab Werk auf der Festplatte gespeicherten Musiktitel - und zwar, passend zum Namen des Unterhaltungssystems, 321 ausgewählte und gut zusammengestellte Titel aller Genres. Damit der Nutzer nicht hilflos vor der großen Menge an Musik steht, sind bereits die drei Kategorien „Party“, „Hits“und „Unterhaltungsmusik“ zum leichten Navigieren angelegt. Darunter fi nden sich neben bekannten Klassikern und Evergreens auch Songs oder Werke, die der Nutzer noch gar nicht kennt, aber möglicherweise schätzen lernen wird.

Galavorstellung

Und genau an diesem Punkt legt das Bose Media Center erst richtig los. Denn per einfachem Knopfdruck auf die Plus- oder Minustaste der Fernbedienung teilt der Anwender dem System seine Vorlieben und Abneigungen mit. So lernt der kleine Zauberkasten mit Hilfe der „uMusic“ Technologie und der aktiven Mitarbeit des Zuhörers sehr schnell dessen Favoriten kennen und spielt nach einer recht kurzen „Gewöhnungsphase“ zielsicher nur noch die Lieblingslieder ab. Während des täglichen Spielbetriebs lernt das System stets dazu, denn auch das Nutzerverhalten wird registriert und ausgewertet. Wird ein Song komplett durchgehört, bewertet das Bose Media Center dies positiv. Einen negativen Eintrag bekommt demzufolge ein Track, der per Skip-Taste vorzeitig abgebrochen wird. Ebenfalls möglich ist die positive oder negative Bewertung der gespeicherten Musik in der „Titelsuche“, die über einen angeschlossenen Fernseher sehr übersichtlich alle Titel auflistet. Lebt mehr als eine Person im Haushalt, ist das auch kein Problem, da sich insgesamt neun auf die jeweiligen Familienmitglieder zugeschnittene Profi le abspeichern lassen. Damit das Geburtstagsfest oder die Party zumindest ein voller musikalischer Erfolg wird, können zu diesem Zweck auch spezialisierte Playlisten erstellt werden. Schließlich will nicht unbedingt jeder Heranwachsende auf der ersten eigenen großen Party von den „Oldies“ der Eltern gequält werden oder gar mit den Benjamin-Blümchen-Hörspielen des kleinen Bruders die Fete sprengen.

Hinter dem Vorhang

Auf der großen Festplatte lassen sich jede Menge Musiktitel abspeichern, und dies gelingt wirklich schnell und einfach. Nachdem die zum Archivieren ausgewählte Audio-CD im Laufwerk verschwunden ist, braucht nur noch die „Store“-Taste auf dem Media Center gedrückt zu werden, um innerhalb weniger Minuten deren Inhalt auf das System zu kopieren. Beim Einlesen greift die Bose-Anlage auf die integrierte Gracenote-Datenbank zurück, um die CD anhand von Interpreten, Musiktiteln und Genres entsprechend kategorisieren zu können. Etwa zehn bis zwölf CDs landen so innerhalb einer Stunde auf dem Media Center. Um die Tracks effizient zu speichern, braucht die Bose-Anlage allerdings dann doch etwas Zeit - bei ausgeschaltetem System dauert das Verarbeiten von zehn CDs etwa sechs Stunden. Große Musiksammlungen sollten also in mehreren Etappen auf die 3.2.1 GSXL aufgespielt werden. Ach ja, fast hätten wir vergessen etwas zu erwähnen, denn neben dem überragenden „uMusic“-Trick beherrscht Boses 3.2.1 GSXL ja auch noch die Wiedergabe von DVDs. Kraftvolle Kinosounds füllen den Wohnraum, und per Komponentenausgabe gelangen knackige Farben und scharfe Details auf den Fernseher.

Fazit

Boses kleiner Zauberkasten 3.2.1 GSXL versprüht im Alltag seine ganz eigene Magie, da passend zur persönlichen Stimmungslage oder Gelegenheit genau die richtigen Musiktitel hervorgezaubert werden. Dank des intelligenten uMusic-Systems mit großer Speicherkapazität können Sie bis zu 340 Stunden Musik archivieren und ohne großen Suchaufwand immer wieder neu genießen. Die Bose-typische einfache Installation der sehr kompakten Komponenten, die kinderleichte Bedienung und der druckvolle Klang machen das System zu einer wirklich gelungenen Komplettlösung.

Preis: um 2750 Euro

DVD-Anlagen

Bose 3.2.1 GSXL

Referenzklasse


10/2009 - Jochen Schmitt

 
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Autor Jochen Schmitt
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Datum 22.10.2009, 16:40 Uhr
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