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Topthema: Soundbar Philips Fidelio B8

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Kategorie: Endstufen

Einzeltest: Dayens Ampino - Seite 2 / 3


Leistungssportler

Vor einiger Zeit stolperte er über die Marke Dayens, hörte mit seinen kritischen Ohren rein und war froh darüber, etwas Hochwertiges für die Kunden anbieten zu können, die Qualität suchen und nicht Unsummen investieren wollen oder können. Doch wer steckt dahinter? Das Familienunternehmen, bestehend aus dem Elektroingenieur Dejan Dobrin, seiner Frau Ruzica und Sohn Zoran, besteht seit über 20 Jahren. Begonnen hat Dejan mit Dienstleistungsarbeit wie Entwicklung und Projektierung von HiFi-Elektronik, übernahm später die serbische Distribution einiger europaweit bekannter Marken wie Scan-Speak, Vifa, Peerless oder auch Quadral. Das ging auch ganz gut so, bis er irgendwann auf die Idee kam, eigene Sachen zu bauen. Heute bietet er von seiner in Sabac Produkte an, die fürs Geld Großes leisten. Sein Gedanke dahinter ist folgender: Er möchte, dass jeder die Möglichkeit hat, Musik auf hohem Niveau zu genießen. Dazu zählt er auch die weniger betuchten Schichten; Musikgenuss soll seiner Meinung nach kein Privileg reicher Leute sein. Alle Dayens-Produkte, dazu gehören Verstärker, Lautsprecher und Kabel, werden von Hand in Serbien hergestellt, das Unternehmen ist stolz auf die hohe Qualität, die man anbieten kann. Aber jetzt soll es ja um den Ampino gehen.

Die kleine Endstufe ist äußerlich sehr dezent gehalten, nur ein Kippschalter und eine kleine Status- LED befinden sich auf der glänzenden schwarzen Front, und hinten gibt’s Cincheingänge plus Lautsprecherklemmen – das war’s. Zirka 30 Watt an acht Ohm leistet der Kleine, genug, um ein paar Kompaktoxen ordentlich anzutreiben. Technisch ist das alles kein Hexenwerk, doch klug und ordentlich gemacht: Wir haben Class-A/B-Betrieb mit wenig Ruhestrom, saubere diskrete Verarbeitung und eine saubere Trennung von Trafos und Verstärkerplatine. Das erreicht man, indem der Kühlkörper quer im Gehäuse sitzt und somit gleichzeitig als Trennwand fungiert. Die Bauteileauswahl sieht sehr gut aus, hier hat Dejan offensichtlich ein paar Kontakte aus vergangenen Zeiten spielen lassen. Hier tummeln sich neben den Toshiba-Transistoren Namen wie Mundorf und Elna, die Preiswürdigkeit des Gesamtkunstwerks wurde also nicht durch die Auswahl billiger Halbleiter ermöglicht. Im Prinzip ist das auf den ersten Blick alles kein Hexenwerk, das Besondere an diesem Amp liegt im Ergebnis. Der Ampino klingt nämlich nach weit mehr Leistung, als drin ist. Das glaubt man nicht, wenn man’s noch nicht gehört hat. Ich hätte nach diesem Test jedenfalls keine Schmerzen damit, auch mal eine nette Standbox anzuschließen. Irgendwie schafft es der Kleine, mächtig erwachsene Töne zu produzieren.

Preis: um 600 Euro

Dayens Ampino


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 29.04.2014, 09:05 Uhr
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