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Kategorie: Endstufen

Einzeltest: SAE 2HP-D


Stars And Stripes

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Da sieht man mal wieder: In der HiFi-Branche geht keiner auf Dauer verloren.  Unlängst nämlich meldete sich der amerikanische Hersteller SAE mit  einem schwergewichtigen Knall zurück

Das hier ist ganz bestimmt nichts für jeden. Eine zentnerschwere Hochleistungsendstufe für knapp 26.000 Euro ist etwas, das man durchaus nicht wollen darf – oder nicht kann. Und ich ertappe mich dabei, das üppige Preisschild insgeheim mit „geht ja noch“ zu titulieren – da sieht man mal, wohin einen der tägliche Wahnsinn der unterhaltungselektronischen Preis-Todesspirale treibt. Allerdings würde dieses mächtige Verstärker- Statement nicht hier auftauchen, wenn nicht etwas Besonderes dran wäre: In erster Linie ist es die Person hinter dem Unternehmen, ein hierzulande nicht besonders bekannter Mann namens Morris Kessler. Dessen Karriere begann 1959 im zarten Alter von 15 in einem HiFi-Laden in Los Angeles. Mit einem vitalen Interesse an Elektronik gesegnet, entwickelte er 1962 seinen ersten Verstärker, 1967 gründete er mit einem Partner SAE (Scientific Audio Electronics). Der Anspruch war damals, einen Verstärker zu vermarkten, der dem besten damals erhältlichen Endverstärker (Marantz Model 9) Paroli bieten konnte; angeblich machte die SAE Mark 2 ihren Job diesbezüglich ausgezeichnet. Im Folgenden entwickelte Kessler den weltweit ersten grafischen Equalizer, den ersten Tuner mit Digitalanzeige und das erste Knack-Filter für die Schallplattenwiedergabe. Das Unternehmen war überaus erfolgreich und genoss weltweit Ansehen.

1988 verkaufte Kessler SAE an den Musikproduzenten Giorgio Moroder, der jedoch nicht recht etwas damit anzufangen wusste, der Stern der Firma sank, schließlich kaufte Kessler die Namensrechte zurück. Es folgte ein langer Dornröschenschlaf, der mit der SAE 2HP-D eindrucksvoll beendet scheint. Die Typenbezeichnung kommt nicht von ungefähr: „2HP“ steht für zwei Pferdestärken, was ziemlich genau dem entspricht was das Gerät an acht Ohm dauerhaft auf beiden Kanälen leisten soll. In der Praxis ist´s noch etwas mehr – wir maßen 800 Watt an acht und 1300 Watt Dauerleistung an vier Ohm. Und ja, nach der Messung hat´s bei uns stundenlang nach Messwiderstand gerochen. Das ist für sich betrachtet schön amerikanisch- brachial, sorgt aber noch nicht für so richtig viel Aufmerksamkeit. Die verdankt das Gerät – so banal das auch ist – seiner ziemlich einzigartigen Gestaltung mit einem großen LCD auf der Front, das zwei Aussteuerungsinstrumente darstellt. Eigentlich eine naheliegende Idee, die überraschenderweise noch keiner so richtig gehabt hat. Das sieht jedenfalls so fett aus, dass die große SAE derzeit höchst beliebtes Fotomotiv auf jeder HiFi-Messe ist, auf der sie ausgestellt wird. Und jawohl: Es gibt auch ein Gerät, das nur „2HP“ heißt, nicht über das Display verfügt und ansonsten identisch mit der „D“-Variante ist.

Preis: um 25850 Euro

SAE 2HP-D


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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 01.04.2017, 14:57 Uhr
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