Kategorie: Fernseher Ultra HD und 8K

Serientest: Sony Bravia 40LX905, Sony Bravia 52LX905, Sony Bravia 60LX905


Raumgewinn

Fernseher Sony Bravia 40LX905, Sony Bravia 52LX905, Sony Bravia 60LX905 im Test , Bild 1
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Es geht Schlag auf Schlag: Beinahe täglich erreichen uns Neuigkeiten und Produktankündigungen rund um das Thema 3D. Besonders interessant für uns als Testredaktion sind dabei natürlich Vorserienmuster, die lange vor dem eigentlichen Verkaufsstart einen Einblick in das Potenzial des fertigen Produkts geben. Ein solches hat uns dieses Mal Sony in den Testraum gestellt.

Auch Sony möchte im 3D-Jahr 2010 ordentlich punkten, so viel steht fest. Die Steilvorlagen dafür liefern die überragenden Erfolge dreidimensionaler Kinoabenteuer, aber auch die Fußball-WM im Sommer. Und im Gegensatz zu Jogi Löw sind die Sony-Entwickler auch nicht von Aufstellungssorgen geplagt, sondern können aus einem vollen Sortiment 3D-fähiger Produkte schöpfen. Ohne Fernseher geht da natürlich nichts, denn während die Technologie von 3D-Zuspielern im Wesentlichen genormt ist, wird sich bei den Fernsehern in Zukunft sehr wohl die Spreu vom Weizen trennen.

Fernseher Sony Bravia 40LX905, Sony Bravia 52LX905, Sony Bravia 60LX905 im Test , Bild 2Fernseher Sony Bravia 40LX905, Sony Bravia 52LX905, Sony Bravia 60LX905 im Test , Bild 3Fernseher Sony Bravia 40LX905, Sony Bravia 52LX905, Sony Bravia 60LX905 im Test , Bild 4
Wie gut die Wiedergabe der stereoskopischen Bilder gelingt, hängt dabei zum einen vom Panel und der verwendeten Elektronik ab, zum anderen aber auch vor allem von der Abstimmung des Displays auf die passende Shutterbrille.

Vorhang auf: Sony LX9-Reihe


Für einen kurzen Blick auf den Stand der Entwicklung im Hause Sony stand uns ein Vorseriengerät der LX9-Reihe zur Verfügung. Die LX9- Reihe wird ab Juli so etwas wie die Speerspitze in Sonys neuem TV-Lineup darstellen und mit allem ausgestattet sein, was gut und teuer ist. Bereits die verwendeten hochwertigen Materialien sprechen Bände; auch das Design weiß zu überzeugen. Das ultraflache Display folgt der „Monolith Design“ genannten, minimalistischen Formsprache der neuen Sony-Fernseher und setzt diese geradezu aufregend elegant um. Wenn die LX9-Serie im Sommer in den Läden steht, werden die in den Bildgrößen 40, 52 und 60 Zoll erhältlichen Geräte mit feinster Technik geradezu vollgestopft sein. Dazu gehören unter anderem ein HDTV-fähiger digitaler Triple-Tuner, integriertes WLAN für die kabellose Internetanbindung, „BRAVIA Internet Video“ zum Zugriff auf verschiedene Anbierter von Online-Videos, Internet-Widgets u.a. für Twitter, Facebook und Flickr sowie ein intelligenter Anwesenheits-Sensor. Dieser arbeitet mit einer ausgeklügelten Mischung aus Gesichts- und Bewegungserkennung und kann das Gerät automatisch abschalten, wenn niemand im Raum ist. Es ist sogar möglich, eine Abstandswarnung für den Fall einzustellen, dass Kinder zu nah vor der Bildfläche sitzen. Das Full-HD-Panel der LX9-Serie verfügt über eine neue Filterbeschichtung, die einerseits einen knackigen Schwarzwert verspricht und andererseits Reflexionen auf der Bildfläche minimieren soll. Im Zusammenspiel mit einer innovativen Ansteuerung der seitlich montierten LED-Beleuchtung und der verbesserten 200-Hz-Technik „Motionflow 200Hz PRO“ sollte sich eine hervorragende Bildqualität erreichen lassen. Bei unserem Vorserienmuster machte das alles zumindest schon einmal einen wirklich guten Eindruck. Sobald Seriengeräte zur Verfügung stehen, werden wir diese natürlich einem eingehenden Test unterziehen, für den Augenblick haben wir uns aber vor allem der 3D-Wiedergabe unseres Vorserienmusters mit 52 Zoll großem Bild gewidmet.

In die Tiefe


Die Erkennung von 3D-Signalen erfolgte bereits absolut zuverlässig, das Umschalten in den richtigen Wiedergabemodus geschah fast ohne Zeitverzögerung. Positiv fällt sofort auf, dass die enormen Lichtreserven des Panels auch durch die lichtschluckende Shutterbrille hindurch eine sehr gute Helligkeit liefern. Dabei unternimmt der LX9 nicht nur eine Helligkeitsanpassung, auch die unvermeidlichen Verschiebungen der Farben durch die Brillengläser werden augenscheinlich sehr gut ausgeglichen. Dadurch bietet der LX9 einen 3D-Genuss mit starken Kontrasten und natürlichen Farben, wie er noch nicht allen Mitbewerbern gelingt. Im Gegensatz zu den zwei anderen 3D-fähigen TV-Serien HX8 und HX9 (siehe Kasten) wird die LX9-Reihe serienmäßig für die stereoskopische Darstellung vorbereitet sein, zwei Shutterbrillen werden zum Lieferumfang gehören. Um eine reibungslose Synchronisierung zwischen TV-Gerät und Brille zu gewährleisten, wurden unter dem Display mehrere Infrarot-Emitter mit großzügigem Abstrahlwinkel verteilt, so dass die Verbindung selbst bei extrem seitlichem Betrachtungswinkel nicht abreißt.

3D in der Praxis


Alle Voraussetzungen für ein faszinierendes 3D-Erlebnis sind also gegeben, und unsere Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Sowohl die Demos von der mitgelieferten Playstation3 (siehe Infokasten auf Seite 16) als auch weiteres Material, das wir über den 3D-Player eines Mitbewerbers zuspielten, zeigte der Sony LX9 brillant, scharf und mit beeindruckender Tiefenwirkung. Weder stark räumliche gestaffelte Szenen noch Sequenzen mit schnellen Bewegungen konnten die Technologie aus der Ruhe bringen. Wie auf bisher allen anderen in Augenschein genommenen 3D-Fernsehern waren auch auf dem Sony immer mal wieder Doppelkonturen zu erkennen, die letztlich eine Art „Übersprechen“ vom linken Augenbild ins rechte (oder umgekehrt) darstellen. Diese scheinen jedoch vor allem einem übertrieben „räumlich“ gestalteten Quellmaterial geschuldet zu sein. Insgesamt zeigte sich einmal mehr, dass vor allem die Produzenten von 3D-Inhalten noch einiges zu lernen haben. Denn auch zu extreme Räumlichkeit oder zu rasante mehrdimensionale Bewegungen verwirren das an diese Form des Fernsehens nicht gewöhnte Gehirn und sind nicht immer angenehm. Verbesserungs-Potenzial hat Sony noch bei den 3D-Brillen. Während sie sich durch einen durchaus hohen Tragekomfort auszeichneten, produzierten die Shuttergläser noch ein leichtes Flackern. Dieser Umstand ist in der Entwicklungsabteilung des Herstellers jedoch bekannt und sollte bis zur Serienreife der Geräte leicht abzustellen sein. Ebenfalls noch in der Entwicklung befindet sich eine 3D-Konvertierung von herkömmlichem 2D-Material in Echtzeit, über die alle 3D-Fernseher von Sony verfügen werden. Dieses Feature war bei unserem Vorseriengerät jedoch noch nicht implementiert.

Fazit

So viel hat dieser Vorserientest bewiesen: Sony meint es ernst mit dem Thema 3D und möchte nicht einfach „irgendeinen“ 3D-Fernseher auf den Markt werfen. Mit ihrem aufregenden Design, der umfangreichen Ausstattung und einer faszinierenden Bildqualität hat die LX9-Serie das Zeug, in der Champions League der 3D-Fernseher ein ganz entscheidendes Wörtchen mitzureden. Wir freuen uns auf den Test des Seriengeräts

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Kategorie: Fernseher Ultra HD und 8K

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Autor Olaf Adam
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Datum 19.07.2010, 11:40 Uhr
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