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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Audiodata AudioVolver - II - Seite 4 / 4


Zur richtigen Zeit

Der EQ bleibt dabei an. Und genau diese Taste überführt meine Fehlannahme, denn mit ausgeschalteter Korrektur geht doch glatt ein Schuss Dynamik, Spielfluss und Abbildungsschärfe flöten. Tonal ist alles weitestgehend beim Alten, aber der Mitwippeffekt ist nicht mehr so groß wie vorher. Neil Diamond, der uns aktuell mit seiner Scheibe „Home Before Dark“ höchst erfreut, profitiert unüberhörbar davon. Die Bühne wandert höher, der Körper seiner Stimme ist viel defi nierter und schärfer umrissen, Randereignisse können mit viel weniger Mühe mitverfolgt werden. Es hört sich an, als würde sich Herr Diamond den Mund putzen und aufstehen. Ganz große Klasse. Wenn man jetzt noch mal probewise eine gute Schlagzeugaufnahme einwirft, dann kann man allein am Zusammenzucken der Augen bei Snaredrumanschlägen festmachen, dass irgend etwas Gutes passiert ist. Somit ist auch die Vorführung beim Kunden eine sehr clevere Herangehensweise, denn wenn man einmal den Einfluss dieses Zauberkastens gehört hat, will man nicht wieder zurück. Genau aus diesem Grund empfiehlt Herr Schippers seinen potenziellen Käufern, den Termin nur zu machen, wenn man sich den Kauf in naher Zukunft vorstellen kann. Das unterschreibe ich, denn wenn der Audiovolver nicht mehr in der Kette hängt, vermisst man ihn umgehend.

Eins möchte ich aber auch den potenziellen Käufern nahelegen: Sie sollten dem Audiovolver ausgiebig Zeit geben, sein Können zu zeigen. Woran auch immer das liegt, aber mit der Zeit werden die Unterschiede zwischen vorher und nachher zugunsten des Audiovolvers immer größer. Klar, der Rest muss natürlich auch stimmen. Einen ordentlichen Lautsprecher sollte man schon haben und ich will auch gar nicht behaupten, dass man keine teuren Kabel mehr braucht, aber mit diesem schwarzen Kasten kommt man definitv einen ganz großen Schritt nach vorne. Ich höre jetzt schon die Argumente: Raumfehler können nur physikalisch bereinigt werden, außerdem ist ein weiteres Glied in der Kette eh klangschädlich. Wissen Sie was? In dem Fall ist es mir egal. Das Teil funktioniert, und zwar richtig gut.

Fazit

„Sie sind sich ganz sicher, dass Ihre Anlage perfekt spielt? Rufen Sie mal bei Audiodata an und vereinbaren Sie einen Termin. Und wenn die investierten 250 Euro nur für die Gewissheit gut sind, dass alles stimmt.

Preis: um 5000 Euro

Audiodata AudioVolver - II


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Christian Rechenbach
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Datum 01.10.2010, 14:44 Uhr