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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Lumin U1 Mini


Eine Scheibe abgeschnitten

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Geräte von Lumin sind für gewöhnlich bereits eher kompakt. Doch Platz spart man immer gern, weshalb man dem Netzwerk-Transport U1 nun noch eine Miniversion an die Seite stellt.

Lumin wird langsam zum festen Bestandteil des deutschen HiFi-Marktes. Zwar kannte man die Geräte bereits seit Längerem von der einen oder anderen Messe, doch verworrene Vertriebsverhältnisse machten es schwierig, Genaueres über die Systeme in Erfahrung zu bringen. Mit IAD als neuem Deutschlandvertrieb kam dann die Wende, denn dort weiß man, was die Geräte so besonders macht. Vom All-in-one-System bis zum Netzwerkplayer ähneln sich alle Produkte der Firma ein wenig und machen sie sofort erkennbar. Stets recht schlank und mit dem typischen blau-grünen Display machen die Geräte von Lumin einen recht zurückhaltenden, aber eleganten Eindruck und versprühen durch das konsequente Understatement einen gewissen Charme. Was praktisch alle Systeme des Herstellers gemeinsam haben, ist ihre tolle Streamingplattform, die mit einer der momentan besten Apps gesteuert wird. Das ist auch bei unserem Testgerät, dem neuen Lumin U1 Mini so. Nachdem man den Streaming-DAC D2 entwickelt hatte, der die bereits schon recht kompakten Modelle in Sachen Abmessungen noch unterbot, fasste man bei Lumin den Entschluss, auch den Netzwerk-Transport U1 noch mal ein wenig zu verkleinern. Keine schlechte Idee, denn gerade kleine Streamer sind eine tolle Möglichkeit eine bestehende Anlage digital aufzurüsten oder in modernen Wohnverhältnissen ein möglichst platzsparendes HiFi-System zusammenzustellen.

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Leider könnte man bei der Aufstellung auf Probleme stoßen, denn anders als viele Kompaktsysteme bietet der U1 Mini keine WLAN-Verbindung. Man ist also stets auf ein Ethernetkabel angewiesen, um dem Gerät die nötigen Musikdaten zuzuführen. Prinzipiell ist diese Anschlussart dem Profil des kleinen Lumin angemessen, denn auch wenn er als günstigere Alternative zum großen U1 angeboten wird, handelt es sich hier immer noch um echte High-End-Technik. Das beginnt bereits damit, dass man das Netzteil des Gerätes in das Innere des Gehäuses verlagert hat. Anstelle eines gigantischen schwarzen Klotzes am Stromkabel reicht ein normales Kaltegerätekabel aus, um den U1 Mini mit Energie zu versorgen. Obwohl es sich dennoch um ein Schaltnetzteil handelt, ging man hier sorgfältig zur Sache. So wurde die Stromversorgung als „Low-Noise“-Aggregat konzipiert, das besonders wenig Rauschen entwickelt. Zusätzlich ist das Netzteil im Innern extra abgeschirmt, um Beeinflussungen auf die eigentliche Audiotechnik zu minimieren. Hier ist Flexibilität das Stichwort, denn die Streamingplattform, die von Lumin genutzt wird, möchte dem Nutzer jede mögliche Freiheit bezüglich Formaten, Abtastraten oder Diensten geben. DSD- und PCM-Signale verschiedenster Art werden vom U1 Mini klaglos verarbeitet. Dazu gehören verlustbehaftete Formate wie MP3 ebenso wie die modernen Lossless-Standards FLAC und ALAC.

Preis: um 2200 Euro

Lumin U1 Mini


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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 06.12.2018, 10:03 Uhr