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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Sonus Faber Sf16 - Seite 3 / 4


Faber, Sonus faber!

Allerdings widerspricht die Verbindung mit anderen Quellgeräten ein wenig dem Konzept des Sf16, der als Plug-and-Play-Gerät konstruiert wurde. Möglichst frei stehend, prominent und sichtbar im Raum platziert, macht sich das System am besten mit möglichst wenig Kabeln. Aus diesem Grund verfügt Sonus fabers edler Lautsprecher über ein eingebautes Streaming-Modul. Per WLAN in ein Netzwerk eingebunden benötigt der Sf16 also lediglich ein Stromkabel, um die komplette Musikunterhaltung zu übernehmen. Selbst bei der Einrichtung des Systems für die Netzwerkwiedergabe ist kein Kabel vonnöten. Stattdessen stellt das Gerät bei der Aufstellung sein eigenes Netzwerk zur Verfügung, so dass man sich mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und dem System die korrekten Anmeldedaten mitteilen kann. Ein Vorgang, der nur wenige Momente dauert, so dass mit dem Sf16 vom Auspacken bis zum Musikspielen weniger als fünf Minuten vergehen. Die Streamingeinheit, die der italienische Lautsprecherspezialist im Sf16 verwendet, basiert auf dem Play-Fi-System von DTS, deren App auch für die Einrichtung und Nutzung des Gerätes benötigt wird. Damit lässt sich der Lautsprecher in ein Multiroom-System einbinden, bei dem verschiedene Play-Fi Geräte in Zonen eingeteilt werden können.

In der App erhält man Zugriff auf Musikspeicher, die sich im gleichen Netzwerk befinden, um von dort Titel und Alben auszuwählen. Ergänzend sind in die App eine ganze Reihe verschiedener Onlinedienste integriert, die man ebenfalls nach dem gewünschten Stück durchsuchen kann. Voraussetzung ist bei den meisten allerdings das passende Abo. Mit Qobuz, Tidal, Deezer, Spotify und Amazon Music sind große Namen vertreten, ebenso wie einige Dienste, die in Deutschland weniger verbreitet sind. Auch zwei Internetradioservices sind an Bord, falls man mal keine Lust haben sollte, sich selbst eine Playlist zu erstellen. Der Streamer verarbeitet natürlich alle gängigen Formate, angefangen bei MP3 und AAC, ermöglicht durch die Unterstützung von FLAC und ALAC, aber auch das Abspielen von Musik in höherer Qualität. Der interne D/A-Wandler ist in der Lage, PCM-Signale mit einer maximalen Abtastrate von 192 kHz zu verarbeiten, bei einer Worttiefe von 24 Bit. Die übersichtlich gestaltete App ermöglicht das schnelle Auffinden des gewünschten Albums, die alle mit passendem Coverbild dargestellt werden. Auch bei der Suche nach weiterer Musik wird der gerade laufende Titel stets am unteren Bildschirmrand angezeigt. Ein kurzes Tippen auf diesen Bereich führt einen dann zum Wiedergabebildschirm, in dem weitere Abspielfunktionen verfügbar sind.

Preis: um 10000 Euro

Sonus Faber Sf16


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 06.07.2018, 10:02 Uhr