Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Volumio Primo HiFi


Erste Wahl

18421

Ein Playerprogramm kann toll sein, doch wenn es mit der Hardware hapert, macht es keinen Spaß. Volumio nimmt es darum selbst in die Hand, die passende Elektronik anzubieten.

Das Open-Source-Softwareprojekt Volumio hat sich einen Namen in der Welt des Computer- Audio gemacht. Dank guter Bedienung, vieler Möglichkeiten und recht geringen Hardwareanforderungen, ist es gut auf die Verwendung mit Mini- Computern wie dem Raspberry Pi zugeschnitten. Doch nicht jeder möchte unbedingt einen eigenen Kleinstrechner zusammensetzen, weshalb Volumio mit dem Primo nun auch die passende Hardware zu seiner Software liefert. Volumio nutzt dafür einen leistungsstarken, aber dennoch kompakten Rechner. Ein Asus Tinkerboard S wurde als Basis für den Primo auserkoren. Dort sitzt ein Quad-Core-ARM-Cortex-Prozessor mit 1,8 GHz, der von immerhin 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Auch ein Gigabit-Ethernetanschluss und ein WLAN/Bluetooth-Modul sind bereits auf der Platine vorhanden. Dazu verfügt der Volumio Primo über vier USB-A-Ports, die dafür genutzt werden können, Musik auf externen Festplatten in die Bibliothek zu integrieren. Gleichzeitig können die USB-Anschlüsse auch genutzt werden, um Musik an einen externen DAC auszugeben. Angewiesen ist der Primo darauf aber nicht, denn Volumio kombinierte das Asus- Board mit einer eigenen DAC-Platine. Mit dem genutzten ES9028Q2M-Chip löst der Primo Signale mit bis zu 192 kHz bei 24 Bit und DSD128 auf. Das Programm selbst unterstützt sogar Auflösungen bis hin zu 786 kHz bei 32 Bit, die man sich per digitalem Ausgang ebenso nutzbar machen kann. Die Hardware ist also durchaus potent, doch gerade die Software ist natürlich die Herzensangelegenheit der Entwickler. Für die Steuerung des Gerätes wird eine separate App angeboten, die allerdings noch mal etwa drei Euro kostet. Generell lassen sich alle Volumio- Systeme aber auch per Webmenü kontrollieren. In Sachen Bedienbarkeit zeigt sich Volumio von seiner besten Seite, denn das Interface ist logisch und eingängig aufgebaut. Am unteren Bildschirmrand werden drei Schaltflächen eingeblendet, die einen zu jeder Zeit zu den wichtigen Menüs springen lassen. Der obere Bildschirmrand hält außerdem stets verschiedene Playerfunktionen inklusive der Pausetaste bereit. So hat man immer alles im Griff, und nach wenigen Minuten kann man beinahe blind durch die verschiedenen Menüs navigieren. Wie man seine Bibliothek aufbaut, bleibt einem selbst überlassen, denn Volumio ist in der Lage, verschiedenste Speicher zusammenzufassen. Egal ob intern oder per USB angeschlossen, alles kann in eine Musiksammlung gepackt werden. Selbst unterschiedliche Netzwerk speicher lassen sich hier einbeziehen. Auch verschiedene Streamingdienste können zu Volumio hinzugefügt werden. Qobuz und Tidal sind von Anfang an integriert, doch dank des Open-Source-Gedankens der Software können Nutzer auch Plugins für andere Dienste wie Youtube oder Tune-In erstellen. Auch weitere Gerätefunktionen wie eine Squeezbox- Unterstützung, die Einbindung von IREmpfängern zur Bedienung, Equalizer, CD-Ripper und vieles mehr können einfach per runtergeladenem Plug-in genutzt werden. Alle Menüpunkte sind, in passende Kategorien unterteilt, stets über ein kleines Seitenmenü aufrufbar. Auch das elegante Aussehen des Interfaces lässt sich über das entsprechende Untermenü individualisieren. Genau dies ist das Stichwort bei Volumio, denn dank der vielfältigen Funktionen lässt sich das System genau auf die eigenen Ansprüche oder Bedürfnisse konfigurieren. Beeindruckend vielseitig und dennoch wunderbar einfach zu bedienen, l&aum

Preis: um 600 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Volumio Primo HiFi

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Neu im Shop:

Hifi Tassen, 4 neue Designs

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Angebot wächst

Das Angebot an DAB+-Radiosendern wurde mit dem Start des zweiten bundesweiten Multiplexes um acht zusätzliche Programme erweitert. Damit sind neben den regionalen Angeboten via DAB+ nun 21 Radioprogramme bundesweit zu empfangen.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Kabellos guter Klang

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden langsam aber sicher wieder zurückgefahren und das schöne Wetter zieht die Menschen nach draußen. Ob im Garten, beim Joggen, oder im Park darf bei vielen Leuten die Musik per Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher nicht fehlen. Auf einige Dinge sollte man aber achten.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

189_19699_2
Topthema: QLED zum Kampfpreis
QLED_zum_Kampfpreis_1598610071.jpg
TCL 65C815

Die brandneue C81-Serie von TCL bringt viel Technik für erstaunlich wenig Geld mit. Wir testen das mittlere Modell in 65 Zoll.

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Hoer an Michael Imhof
Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 10.09.2019, 09:57 Uhr