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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Teufel T 500


Black Devil

Lautsprecher Stereo Teufel T 500 im Test, Bild 1
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Seit dreißig Jahren widmet sich die Firma Teufel aus Berlin der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen und dennoch preisgünstigen Lautsprechern. Das neue T 500 stellt dabei das Spitzenmodell der aktuellen HiFi-Linie dar zu einem nach wie vor hochgradig spannenden Preis.

In der etwas mehr als einen Meter hohen Standbox haben die Teufel-Entwickler eine Vielzahl akustisch wichtiger Details realisiert, die in der Summe zu einer anspruchsvollen Klangqualität führen sollen. Das solide aufgebaute Gehäuse der T 500 bringt zwar satte 25 Kilo auf die Waage, ist aber aufgrund seiner schmalen, hochglanzlackierten Front trotzdem von eleganter Erscheinung. Augenscheinlichstes Detail ist die zweigeteilte Frontplatte der T 500; die hochbelastbare 28-mm-Hochtonkalotte konnte so um einige Zentimeter nach hinten versetzt werden. Somit liegen die Zentren der einzelnen Chassis auf etwa einer Ebene, was der phasenrichtigen Abstrahlung aller Frequenzen zugute kommt. Laufzeitunterschiede zwischen Hoch- und Mittelton gibt es dadurch nicht; eine präzisere Impulswiedergabe ist die Folge. Um die Hochtonkalotte herum befindet sich zudem ein kleiner Hornansatz zur besseren Schallverteilung – ein positiver Effekt, den wir in unseren Messungen tatsächlich bestätigen konnten.

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Treiberbestückung


Schon seit Jahren greift man bei Teufel bei der Chassis-Entwicklung auf das Klippel-Messsystem zurück, um jedes noch so kleinste Detail zu optmieren. Das Ergebnis bei der T 500 sind der 170-mm-Mitteltöner mit einer leichten Papier/Laminat- Membran, eine kräftige 32-mm-Schwingspule samt linearisiertem Magnetantrieb und der strömungsoptimierte Metallkorpus. Ziel dieser aufwendigen Konstruktion ist eine möglichst verzerrungsfreie, luftige Wiedergabe der wichtigen Mitteltonanteile. Für eine kräftige und tief reichende Basswiedergabe setzt Teufel zwei 170-mm-Treiber ein, die mit einer superstabilen Kevlarmembran, 32-mm-Schwingspule und einer speziellen Langhubsicke selbst hohe Pegel problemlos in Schall umsetzen können. Als Bassreflex-Konstruktion verfügt die T 500 über eine Schallöffnung zwischen Gehäuseboden und Fußplatte; kaum sichtbar, aber umso mehr hörbar erweitert diese Downfire-Anordnung den Tiefgang der Box gewaltig. Für den Anschluss an einen Verstärker verfügt die T 500 über ein kräftiges Bi-Wiring-Terminal mit vergoldeten Schraubklemmen für besten Kontakt zum Lautsprecherkabel.

Lautsprecher Stereo Teufel T 500 im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Teufel T 500 im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Teufel T 500 im Test, Bild 4


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Praxis


Bereits die Ergebnisse unserer Labormessung zeugen von der beachtlich linearen Abstimmung und Verzerrungsarmut der T 500. Selbst unter Winkel ändert sich kaum etwas in der Tonalität; ein Beweis für die sorgfältige Abstimmung aller Komponenten. Für unseren Hörtest der T 500 haben wir die sehr dynamisch und tief reichende Aufnahme der O-Zone Percussion Group gewählt, denn ein Lautsprecher vom Kaliber einer T 500 sollte durchaus schon mal „zupacken“ können. Und ja, sie packt zu: kräftig und ohne zu zögern hat die T 500 die mächtigen Schläge der Kesselpauken im Griff und schiebt im Basskeller mit immensem Druck und einer Präzision, dass es die reinste Freude ist. Kein Dröhnen, kein Poltern, keine künstlich vorgegaukelte Tiefton-Performance, die T 500 spielt einfach präzise auf den Punkt, selbst bei Frequenzen unterhalb von 50 Hertz. Dazu gesellt sich ein lebendiger, dynamischer Mittelhochton, der in Sachen Impulstreue und Präzision dem Tieftöner in nichts nachsteht. Loreena McKennitt setzt sich in „Gates of Istanbul“ klar und deutlich von dem sehr komplexen, druckvollen Bassfundament der Aufnahme ab, trotzdem ist alles schlüssig und homogen wie aus einem Guss!

Fazit

So sollte ein Lautsprecher sein: kein „Mimöschen“, wenn es mal etwas lauter und dynamischer wird, präzise und neutral, wenn es um feine Klangdetails geht, und vor allem nicht festgelegt auf eine millimetergenaue Hörposition. Die Teufel T 500 beherrscht alle Disziplinen, die für eine musikalische Wiedergabe selbst bei hohen Ansprüchen nötig sind. Dabei verblüfft – wie bei Teufel so oft – der mehr als faire Preis von 700 Euro, pro Paar selbstverständlich.

Preis: um 700 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Teufel T 500

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 70% :
Tonale Ausgewogenheit 20%

Abbildungsgenauigkeit 15%

Detailauflösung 15%

Räumlichkeit 10%

Dynamik/Lebendigkeit 10%

Labor 15% :
Frequenzgang 5%

Verzerrung 5%

Pegelfestigkeit 5%

Praxis 15% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung 5%

Bedienungsanleitung 5%

Klang 70%

Labor 15%

Praxis 15%

Ausstattung & technische Daten 
Paarpreis 700 
Vertrieb Teufel, Berlin 
Telefon 030 3009300 
Internet www.teufel.de 
Laborbericht
Ausstattung
Abmessungen (B x H x T in mm) 200/1050/330 
Gewicht (in Kg) 26 
Tieftöner 2 x 170 mm 
Mitteltöner 1 x 160 mm 
Hochtöner 1 x 28 mm Kalotte 
Bauart Bassreflex / 4 Ohm 
Terminals k.A 
Anschluss Bi-Wiring 
+ mächtige Dynamik 
+ Hochglanzlackierung 
+ akustisch korrekter Hochtöner 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung hervorragend 
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
Kontakt E-Mail
Datum 21.06.2011, 11:34 Uhr
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Topthema: Ohrenschmaus
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Dipl.-Phys. Guido Randerath - Ressort Heimkino und Car Hifi
Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
Heimkino 1/2022

Jüngst veröffentlichte die gfu den HEMIX Home Electronics Martkt Index für die ersten drei Quartale 2021. Demnach hat der Markt für Home Electronics sich weiter positiv entwickelt und zum Vorjahr 6,9 Prozent zugelegt. Hauptumsatzbringer waren dabei neben der weißen Ware die privat genutzten IT-Produkte mit +8,1 % und die Telekommunikation mit +7,1 %. Bei den TV-Geräten sank die Stückzahl zwar um 14,9 %, doch durch den stark gestiegenen Durchnittspreis (+16,8 %) blieb der Umsatz im TV-Segment nahezu konstant auf hohem Niveau (-0,6 %).
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Elmar Michels - Ressort Car Hifi
Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Car Hifi 1/2022

Sie werden es beim Download nicht gemerkt haben, doch diese CAR&HIFI ist die dickste seit langem. Neben jeder Menge Tests enthält diese Ausgabe wieder die im letzten Jahr eingeführte Preisverleihung an die besten Geräte des Jahres. Unter der Rubrik Product of the Year finden sie auf 25 Extraseiten die bestklingenden, leistungsfähigsten und highendigsten Geräte aus unserem Testfuhrpark oder auch Produkte, die uns durch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, Einsteigerfreundlichkeit oder Cleverness aufgefallen sind.
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Holger Barske - Ressort<br>High-End
Holger Barske
Ressort
High-End
LP 01/2022

Wir begrüßen Sie herzlich zur neuen Ausgabe unseres Analogmagazins "LP". Der Titel verrät bereits, dass wir uns für dieses Heft mit dem neuen luftgelagerten Bergmann-Plattenspieler auseinandergesetzt haben. Hinzu gesellen sich Testberichte zu zwei sehr exklusiven Verstärkerkombinationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Grandinote aus Italien verblüfft mit einem exotischen Halbleiterkonzept, Air Tight legt die Messlatte in Sachen Röhrentechnik höher. Hinzu gesellen sich zwei interessante Phonovorstufen, ein weiterer extremer Röhrenvollverstärker und eine ganze Reihe anderer Komponenten, die Sie bestimmt interessieren werden.
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Thomas Schmidt - Ressort Hifi
Thomas Schmidt
Ressort Hifi
Klang & Ton 1/2022

In dieser Ausgabe geht es tief hinunter: Zum ersten Mal in einem langen Zeitraum gibt es mal wieder einen Subwoofer von der Klang+Ton. Und deswegen haben wir es auch gleich richtig gemacht: Ein mächtiger 21-Zoll-Treiber und dazu ein DSP-Verstärkermodul mit gut 1000 Watt in schlanken 150 Litern: So gehen im Heimkino 19 Hertz und im Musikbetrieb unkomprimierte 120 Dezibel - dass sollte fürs erste reichen.
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