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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Acoustic Energy AE100 - Seite 2 / 3


Spaß in Kisten

Beides sind kompakte Monitor-Lautsprecher, beides Bassreflex-Konstruktionen, wobei die AE100 ihre Bassreflexöffnung in Form eines schmalen Schlitzes auf der Rückseite trägt. Beide Lautsprecher setzen im Hochton auf einen vergleichsweise großen Treiber, bei der AE100 kommt eine 28-mm-Weichkalotte zum Einsatz, vor der ein kurzer Waveguide sitzt. Den Tief-Mittelton-Bereich bestreitet ein 4-Zoll-Tiefmitteltöner(chen) mit Papier membran. Das war damals bei vielen Lautsprechern dieser Art so. Die Übergangsfrequenz zwischen den Chassis haben die Engländer auf vergleichsweise hohe 3600 Hz gelegt. Angesichts des kleinen Tiefmitteltöners ist das kein Problem. Im Frequenzschrieb sieht man schön, dass der Tiefmitteltöner ab 1000 Hz ein wenig anfängt zu bündeln. Die Messkurven unter Winkeln beginnen, auseinanderzudriften. Allerdings finden sie bei der Übergangsfrequenz, wo die Kalotte übernimmt, wieder zusammen und das ungefähr auf dem Mittelwert des vorausgehenden Kurvenabschnitts. Das ist sehr sauber, die Gesamtenergie des abgestrahlten Schalls bleibt gleich, was auf einen insgesamt ausgewogenen Klang schließen lässt. Im Bass liegt der Minus-zehn-dB-Punkt bei etwa 45 Hz, bei wandnaher Aufstellung kann man eine erstaunlich tiefe Basswiedergabe erwarten. Das macht neugierig auf den Hörtest. Gehörmäßig stehen die kleinen Boxen gut im Futter.

Die AE100 bedient sich des verbreiteten Tricks, den Oberbass zwischen 100 und 200 Hz leicht zu betonen. Das schafft Substanz und die Lautsprecher klingen größer, als sie sind. Auch darunter schieben die Boxen überraschend souveräne Töne raus. Vorausgesetzt, es wird nicht zu laut. Brutale Synthiebässe mit Discopegeln liegen jenseits dessen, was man den AE100 mit ihren 4-Zoll-Treibern zumuten sollte. Unsere Klirrmessungen zeigen, dass der kleine Tieftöner bei 95 dB schon ordentlich Stress hat. Doch in kleinen bis mittleren Räumen gehen die AE100 locker bis zu deutlich gehobener Zimmerlautstärke mit. Im kleinen Hörraum freue ich mich wie ein Schneekönig darüber, wie substanziell die kleinen Lautsprecher die tiefen Saiten eines Kontrabasses schnalzen lassen. Hey, das kommt tatsächlich aus diesen kleinen Kisten. Ein Kollege merkt an, dass Lautsprecher mit mehr Membranfläche das Ganze kontrollierter und knackiger „können“ Okay, viel Spaß beim Schleppen, denke ich. Übrigens: unser Lastenaufzug ist defekt … Der Kollege weiß auch nicht, dass das Pärchen AE100 gerade einmal 350 Euro kostet. Stimmen geben die AE100 schön sonor wieder. Höchstes Auflösungsvermögen steht weniger auf ihrer Prioritätenliste, dafür bringen sie mit den richtigen Stimmen eine Menge Soul rüber. Kann ich sehr gut mit leben. Vor allem, weil sie einfach musikalisch klingen.

Preis: um 350 Euro

Acoustic Energy AE100


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Dr. Martin Mertens
Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 28.07.2018, 15:02 Uhr