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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Audio Physic Avantera III


Völlig losgelöst

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Eine gute Sache innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal besser machen, und das auch noch merklich: Das muss man erst einmal wollen. Und vor allem: können

Manfred Diestertich kann einfach keine Ruhe geben. Nun war die wirklich famose Avantera Plus+ – was so viel bedeutet wie „Mark II“ – nach einem Test vor zwei Jahren als eine unserer Lautsprecher-Referenzen erst mal so richtig angekommen, da muss er natürlich schon wieder nachlegen. Aber so ist das nun einmal mit den leidenschaftlichen Entwicklern: Auf einer erreichten Stufe ruhen sie sich niemals lange aus, außer, es stehen andere Projekte an. Im Fall Audio Physics war das sicherlich die wundervolle Codex, die ich im letzten Jahr ausführlich hören konnte. Und 2017 war eben die Avantera noch mal dran. Bevor wir uns der dritten Generation dieses Modells widmen, machen wir einen Blick aufs Ganze: Die Avantera ist in der Hierarchie des Briloner Herstellers die Nummer zwei nach der großen Cardeas, die es in zwei Versionen gibt, die aber sehr ähnlich sind. In Sachen Chassis-Anzahl ist die Avantera gegenüber der Cardeas etwas abgespeckt, in Sachen Technologie und Fertigungsaufwand mit Sicherheit nicht. Die Avantera III ist, wie ihre Vorgänger auch, eine Dreieinhalb-Wege-Box. Ihr tonales Fundament ruht auf insgesamt vier Basstreibern, die in der unteren Hälfte der Box paarweise links und rechts zur Seite abstrahlen.

Da jeweils alle Treiber entweder nach außen oder innen schwingen, kompensieren sich die Impulse gegenseitig und es gibt keine störenden Schwingungen, die sich von den Basstreibern auf das Gehäuse übertragen könnten. Das wäre natürlich auch für die Mitteltöner praktisch, hat man sich in Brilon wohl gedacht. Aber eine paarweise seitliche Anordnung wäre bei dem Chassis, das die wichtigsten musikalischen Informationen überträgt, eher kontraproduktiv. Also ist Diestertich vor ein paar Jahren den schwierigen Weg gegangen und hat Lautsprecherkörbe entwickelt, die noch einmal einen abgekoppelten Innnenkorb für die eigentlich schwingende Einheit tragen. Zwei dieser Hightech-Treiber sitzen untereinander auf der um sieben Grad nach hinten geneigten Front, wobei das untere der beiden Chassis lediglich bis 500 Hertz mitarbeitet: Das ist der „halbe Weg“ der Avantera. Zwar haben die beiden Mitteltöner eine Metallmembran, diese ist aber durch eine bei der Monge vorgespannte Sicke so wirkungsvoll bedämpft, dass es zu keinen der Resonanzprobleme kommt, für die Metallmembranen so berüchtigt sind. Den Vorteil perfekt kolbenförmigen Schwingens durch eine hohe Steifigkeit kann man so ohne Abstriche nutzen.

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Audio Physic Avantera III


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 27.03.2018, 15:02 Uhr
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